Vorgestellt: Freier Pfadfinderbund Asgard...

Der Freie Pfadfinderbund Asgard (FPA) entstand 1976 auf das Engagement von Eltern hin. Der Bund gliedert sich in einen Jungen- und einen Mädchenstamm, hat knapp hundert Mitglieder und gehört zur alternativen „WFIS“ World Federation of Independent Scouts. Sein Bundeszentrum in Altenholz-Klausdorf erlitt 2015 einen Totalschaden durch Brand. Bis Pfingsten 2016 hoffte man, dass der Schaden wieder behoben sein würde. Allerdings war auch im Februar 2017 noch nicht alles wieder fertig, zudem kam zu diesem Zeitpunkt der kommunale Plan auf, an der Stelle des Heimes einen Parkplatz zu errichten, was mit einem Umzug und einem erneuten Neubau verbunden wäre. Hier geht es zur Homepage des Bundes. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Spendenaufruf ist jetzt online

Der freie Pfadfinderbund Asgard, dessen Heim am vergangenen Wochenende vollständig ausgebrannt ist, hat jetzt einen Spendenaufruf gestartet. Man findet diesen unter www.asgard-pfadfinder.de. Das Spendenkonto lautet: Freier Pfadfinderbund Asgard IBAN: DE39 2109 0007 0068 2863 09 BIC: GENODEF1KIL Kieler Volksbank...

Wieder brannte ein Pfadfinderheim – Totalschaden...

Entgegen der Unkenrufe meiner Redaktionskollegen freue ich mich nicht, wenn „mal wieder“ ein Pfadfinderheim abgebrannt ist. Zumal in den mir bekannten (zahlreichen!!) Fällen der vergangenen Jahre in 90% der Fälle Brandstiftung die Ursache war. Diesmal hat es das Heim des Pfadfinderbundes Asgard in Altenholz „erwischt“. In der Nacht von Sonntag auf Montag brannte es vollständig ab, alle Gruppentreffen wurden bis auf Weiteres abgesagt. Das Dach der Hütte war erst in September 2012 vollständig erneuert worden. Bereits im Jahr 1990 war die Hütte einmal Opfer der Flammen geworden.Der Einsatz der Feuerwehr begann kurz vor 2 Uhr am Montag, da stand der Dachstuhl der Holzhütte aber bereits vollständig in Flammen. Die Ursache des Brandes wird noch ermittelt. Ein Spendenkonto ist noch nicht eingerichtet, aber das kommt sicherlich. Erschwert wurde die Arbeit der Feuerwehr durch die im Gebäude gelagerten Gasflaschen. Aber dieses Problem lässt sich kaum beheben, sofern man nicht an das Stromnetz eines öffentlichen Versorgers angebunden ist. Ansonsten schießt mir nur wieder die lapidare Aussage der Präventionsabteilung der Polizei Bonn auf die Frage nach Brand-Präventionsmöglichkeiten für Pfadfinderheime durch den Kopf: „Holzhütte, einsam gelegen… da kann man eigentlich gar nichts machen.“ Im Jahrbuch 2014 der Scouting ist ein mehrseitiger Beitrag über die zahlreichen abgebrannten Pfadfinderheime der vergangenen Jahre mit Hinweisen zum vorbeugenden Brandschutz und die Frage der Versicherung erschienen. Und ja doch, auch bei einsamen Hütten kann man vorbeugen. Am besten baut man sie aus Stein und aus ausschließlich schwer entflammbaren Materialien, sichert sie gegen Einbruch, sorgt dafür, dass Hydranten in unmittelbarer Nähe befindlich sind, führt Übungen und Begehungen mit der örtlichen Feuerwehr durch und lagert auf dem Außengelände keinerlei brennbaren Gegenstände oder gar Brandbeschleuniger. Quelle: Homepage der Asgard-Pfadfinder Bildnachweis:...

Hela 2008 – Stevninghus

Gut gelaunt und voller Tatendrang trafen wir uns am 11.10. um 10 Uhr vor unserer Blockhütte, um das Herbstlager 2008 im dänischen Stevninghus anzutreten. Dank den Eltern, die sich als Trägertaxen zur Verfügung gestellt hatten, trafen wir schon früh auf dem Lagerplatz kurz hinter der dänischen Grenze ein. Nach einer netten Einführung durch die einheimische Pfadfinderin Birgit bauten wir unsere Zelte auf. Den Rest des Tages verbrachten wir mit dem Aufbauen der Küche, Holz sägen und in gemütlicher Runde am Lagerfeuer. Als wir am nächsten Morgen müde aus dem Zelt schauten, strahlte uns die Sonne entgegen. Wir machten uns eifrig an den Aufbau des Lagertors und des Fahnenmasts. Nachmittags machten wir einen Orientierungslauf rund um den Lagerplatz, an dem alle viel Spaß hatten. Montag sandten wir die Gruppen mit jeweils zwei Kartoffeln bewaffnet in die umliegenden Dörfer aus. Mit diesen sollten sie alle Zutaten für ein komplettes Menü zum Thema „Liebe“ ertauschen. Am Nachmittag wurden die Ergebnisse der Jury präsentiert. Dienstag war das Highlight des Lagers: Wir fuhren nach Aabenraa, wo wir zunächst die Stadt erkundeten und anschließend ins Schwimmbad gingen. Abends saßen wir, wie jeden Abend, am Lagerfeuer und spielten und sangen. Mittwoch bestritten wir den ganzen Tag einen erbitterten Kampf gegen die großen Rengentropfen, die ungnädig auf unsere Zelte trommelten. Donnerstag wurden die nötigen Vorbereitungen für das abendliche Thing getroffen und Laternen für die Verschönerung des festlich geschmückten Großzeltes gebastelt. Während dieser festlichen Zeremonie wurden neue Stände und Ämter ernannt und die Sieger der Lagerwettbewerbe bekanntgegeben. Am Freitagmorgen waren wir alle etwas übernächtigt und somit froh, dass wir länger als gewöhnlich schlafen konnten. Nach dem Frühstück spielten wir vergnügt einige Runden Mehl-Gotcha. Abends genossen wir den letzten Abend des wunderschönen Lagers, das in gleißendes Vollmondlicht getaucht in unserer Erinnerung verewigt wurde. Gut...