Überregionales Schulungszentrum

Der Förderverein des Stammes Mautirius (CPD) aus Twistringen realisiert Großes: Eine überregionale Akademie soll bereits 2015 ihren Betrieb im neu entstandenen Pfadfinderheim aufnehmen. 345.000 € betrugen die Baukosten der Gesamtanlage. Sie soll Organisation und Durchführung der Pfadfinderarbeit in einem Zentrum zusammenführen. Das Projekt „PSV“ (Pfadfinderheim, Schulungen, Vereinstreff) wurde von erfahrenen Gruppenleitern und 116 Mitgliedern des Fördervereines ins Leben gerufen und steht fast schon vor dem Abschluss. Am 4. Juli diesen Jahres erfolgt die feierliche Eröffnung des Gebäudes „Villa M.“, für kommendes Jahr steht dann eigentlich nur noch die Anlage des Außengeländes und einer dort zu errichtenden Holzjurte an. Für die Akademie ist man bereits auf der Suche nach Referenten. Quelle: MK Kreiszeitung...

Sieben Jahre ohne Wasser und Strom...

Pfadfinder haben auf Fahrt kein Problem mit Verzicht auf Elektrizität, Heizung oder Toiletten. Aber als Dauerzustand in einem Pfadfinderheim würden selbst sie das als suboptimal finden. Bereits vor sieben Jahren erhielten die Bonner Pfadfinder des Deutschen Pfadfinderbundes, Hag Rheintöchter und Jugenschaft Volundr, den denkmalgeschützten Mühlenstumpf (=den massiv gemauerten unteren Teil einer früheren Turmwindmühle) gegen eine symbolische Pacht von der Stadt Bonn überlassen. Zu diesem Zeitpunkt war der Mühlenstumpf bereits seit Jahrzehnten zugemauert und dem Verfall anheim gegeben. Seither hat sich zwar so einiges getan, Tor und Fenster wurden angebracht, das Dach neu gemacht, eine Zwischenetage eingezogen und seit vergangenem Winter gibt es sogar einen Holzofen und am Geld mangelt es durch eine Zuwendung aus der NRW-Stiftung und vielen weiteren Unterstützern auch nicht im wesentlichen, jedoch: Bis zum heutigen Tage ist das Grundproblem, nämlich die Versorgung mit Trinkwasser und Strom und die Entsorgung von Abwasser nicht behoben. Die entsprechenden Leitungen laufen zwar direkt vor dem Mühlenstumpf in der Straße, dürfen jedoch, da Hauptleitungen, nicht angezapft werden. Optimal wäre also die Versorgung über die direkt hinter dem Mühlenstumpf liegenden Grundstücke, doch da spielen die Eigentümer nicht mit, mal der eine, mal der andere. Die quer gegenüber liegende Einrichtung „Haus am Müllestumpe“ hat den Pfadfindern hingegen schon vor Jahren Entgegenkommen signalisiert, doch hier wären mehrere hundert Meter zu überwinden, was die Kosten schier explodieren lassen würde. Dem Fördervereinsvorsitzenden bleibt wohl auch die nächsten sieben Jahre nichts übrig, als an das Herz der sich zierenden Anreiner zu appellieren. Quelle: Bonner General-Anzeiger...

Pfadfinder gehen mit Elan an Wiederaufbau...

Dé-jà-vu der unangenehmsten Art: Bereits vor vier Jahren war das Heim der CPD-Pfadfinder in Burgdorf Opfer eines Brandanschlages geworden. Die beiden Täter konnten seinerzeit, bei einem von ihnen handelte es sich um einen jungen Feuerwehrmann, ermittelt werden. Mit viel Eigenleistung, der Hilfe ihres Fördervereines und großer Unterstützung aus der Bevölkerung konnte das Heim erneut errichtet werden. Doch bereits im April diesen Jahres wurde das Pfadfinderheim erneut Opfer der Flammen. Man kann hier wohl kaum von „Übung“ sprechen, aber auch dieses mal haben sich die Pfadfinder, wenngleich sich der Schaden auf gesamt 140.000 € beläuft und vom Ursprungsbau nichts mehr retten ließ, nicht unterkriegen lassen. Der Rohbau steht bereits, das Dach ist errichtet, jetzt stehen „nur noch“ Innenausbau, Sanitäranlagen und Elektrik an. Wieder erfahren die christlichen Pfadfinder zudem eine große Solidarität aus der Bevölkerung: Bei einer Benefizveranstaltung kamen vorletzte Woche über 1000 € zusammen. Quelle: Hannoverische Allgemeine...

Wirtshaussingen bis drei Uhr nachts...

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete der Förderverein der Europapfadfinder St. Michael Stamm „Löwe von Schönborn“ ein Wirtshaussingen. Das Prinzip ist einfach und wohlvertraut: Klampfen raus, Liederbücher gezückt und los geht’s. Mehr als 50 Sänger, acht Gitarristen und zwei Mandolinenspieler waren der Einladung nach Wiesentheid gefolgt. Gekommen waren, außer den Wiesentheider Rovern, Pfadfinder aus Kitzingen, Volkach und Ebern, viele Ehemalige und Fördervereinsmitglieder sowie sangesfreudige Wiesentheider, darunter der Bürgermeister, dessen Stellvertreter und der Stammeskurat. Letztere dürften Stimmfestigkeit bewiesen haben, wenn sie bis zum Schluss geblieben sind, denn erst nach sieben Stunden und um drei Uhr morgens verließen die letzten Sänger beschwingt das Wirtshaus. Quelle: scouting...

Neues Heim

Erleichterung bei den Pfadfindern vom Stammes Pegasus BdP aus Geldern. Nachdem ihr altes Heim im Feuerwehrhaus wegen des geplanten Abrisses des Gebäudes gekündigt worden war, hatten sie in einem Zeitungsaufruf um Mithilfe aus der Bevölkerung gebeten. Ein Privatmann stellte jetzt ehemalige Gewerberäume mietfrei bei Erstattung der Nebenkosten  zur Verfügung. Einziger Wehmutstropfen: Die Finanzierung bereitet Sorge. Ein halbes Jahr springt der Förderverein ein, dann ist dessen Kasse leer. Daher hoffen die Pfadfinder jetzt auf die finanzielle Unterstützung der Stadt. Quelle: scouting 03-08...