Muslimische Pfadfinder sind ein Teil Deutschlands...

Erst seit vier Jahren gibt es den „Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands“ (BMPPD). Vorangegangene Versuche, einen muslimischen Pfadfinderbund in Deutschland zu gründen, waren nach einiger Zeit wieder eingeschlafen oder gescheitert. Der Qantara-Zeitungsartikel des Goethe-Institutes benennt als Beispiel die islamischen Pfadfinder, welche als Jugendorganisation des Islamrates nicht als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt werden konnten und in dessen Folge keine Zuschüsse bekamen.Nun soll es ja auch Pfadfindergruppen geben, die ohne staatliche Subventionierung zurechtkommen, hier hatte es aber nicht funktioniert. Gänzlich anders und erfolgreicher verläuft hingegen die Entwicklung des BMPPD. Die Anzahl seiner Mitglieder gibt er mit 150 Pfadfindern und Pfadfinderinnen an, die, unabhängig von islamischen Dachverbänden, aber auf Grundlage des Korans und der Lehre des Propheten Mohammed, ihrer Arbeit nachgehen. Unterstützung erhalten sie hierbei von der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg. In die Öffentlichkeit getreten sind die muslimischen Pfadfinder mit der Adaption der französischen Idee von der „Flamme der Hoffnung“. (Siehe Schlagworte). Im Rahmen dieses Projektes setzten sich die jungen Muslime, deren Familien zu einem großen Teil ursprünglich aus Marokko stammten, auf positive Weise mit ihrem Verhältnis zu Deutschland auseinander. Auch brachte sich der Ehrenpräsident des BMPPD, Cheikh Khaled Bentounes (Paris), im Februar diesen Jahres in die 3. wissenschaftliche Fachtagung Pfadfinden ein und referierte zu Thema “Kluft und Kopftuch – Muslim Scouts als Herausforderung etablierter Pfadfinderideen”. Bildnachweis: BMPPD, Pfingsten bei der DPSG in Westernohe Quelle: Qantara...

Muslimische Pfadfinder loben weltoffenen Geist...

Gemeinsam haben 200 muslimische und christliche Pfadfinder Anfang September die „Flamme der Hoffnung“ nach Frankfurt getragen und feierliche Momente erlebt. Sie zeigten Passanten und Gästen eindrucksvoll das Verbindende der gemeinsamen Pfadfinderidee, unabhängig von Glaubensrichtung und Herkunft der Eltern oder Großeltern. „Eine tolle Aktion, uns war sofort klar, dass wir da mitmachen. Denn eine bessere Prävention gegen Fremdenfeindlichkeit kann es gar nicht geben“, ist Sonja Werle überzeugt, Leiterin des beteiligten Pfadfinderstammes „Drei Lilien.“Die ersten Gruppen des initiierenden Bundes Muslimischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder Deutschlands (BMPPD) entstanden vor drei Jahren. Sein Projekt „Flamme der Hoffnung“ hat seinen konzeptionellen Ursprung  in der „Flamme de L‘Espoir Citoyen“ des französischen moslemischen Pfadfinderbund Scouts Musulmans de France (SMF). Noch bis zum 3. Oktober 2013 reist die „Flamme der Hoffnung“ auf einer Fackel, die 1996 die Flamme der Olympiade in Athen trug, zu verschiedenen Städten Deutschlands, wo sie jeweils mit einem offiziellen Rahmenprogramm empfangen wird. So machte sie bereits Station in Wiesbaden, Karlsruhe und beim Kirchentag in Hamburg. Von Frankfurt wird den deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfindern des BMPPD nach eigener Aussage besonders der „weltoffene Geist“ in Erinnerung bleiben. Quelle:  Frankfurter Neue Presse...

Flamme der Hoffnung kommt am 01. Juni nach Hofheim...

Das Feuer, das der Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD) entzündet hat, kommt am 01. Juni nach Hofheim. Zwischen 11 und 12 Uhr findet ein Empfang der „Flamme der Hoffnung“ im Rathaus statt, danach gehen die Pfadfinder mit Stadtführern zunächst auf Entdeckungstour durch Hofheim. Im Anschluss richten sie auf dem Ludwig-Meidner-Platz ein buntes Programm mit Musik, Tänzen und Workshops aus. Unterstützung bekommen sie von der deutsch-türkische Rockband Gar-i-Bahn und der Gruppe Flivver Carpool. Doch auch der Chor des BMPPD selbst wird mit islamischen Gesängen beteiligt sein. Es haben sich auch einige Gäste aus anderen Pfadfindergruppen angesagt. Zwischen 16 und 18 Uhr findet dann im Kellereigebäude eine Jugenddiskussion statt, bei der eine Charta für ein besseres Zusammenleben ausgearbeitet werden soll. Diese Charta reist zusammen mit der Flamme der Hoffnung dann weiter über Frankfurt und Düsseldorf bis Berlin und wird dort an Politiker übergeben. Die „Flamme der Hoffnung“ hat ihren konzeptionellen Ursprung im Projekt „Flamme de L‘Espoir Citoyen“ des französischen moslemischen Pfadfinderbund Scouts Musulmans de France (SMF). Mit diesem Projekt möchte der Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD) die Integration der Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch eine Botschaft der Hoffnung fördern, ihr Bürgerbewusstsein stärken und den Jugendlichen die Geschichte ihres Heimatlandes Deutschland und die damit verbundene gesellschaftliche Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben näherbringen. Quelle: Frankfurter Rundschau...

Die Flamme der Hoffnung

Auch in der Vergangenheit gab es Versuche der Gründung von moslemischen Pfadfinderverbänden in Deutschland. Doch sie liefen nicht glatt, irgendwo hakte es trotz Unterstützungsbemühungen durch die DPSG. Anders verhält es sich offensichtlich mit dem seit zwei Jahren bestehenden Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD). Seine ethische Grund­lagen liegen „in den Lehren des ehrwürdigen Koran und in der Sunna (Tradition) des Propheten Mohammad“ und sein Anliegen ist die koedukative Erziehung und Bildung junger Menschen im  Alter von sieben bis 21 Jahren in Deutschland. Er möchte aber auch die Integration der Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch eine Botschaft der Hoffnung fördern, ihr Bürgerbewusstsein stärken, den Jugendlichen die Geschichte ihres Heimatlandes Deutschland und die damit verbundene gesellschaftliche Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben näherbringen. Deshalb beteiligt sich der BMPPD an dem erprobten Projekt „Flamme der Hoffnung“, welches seinen konzeptionellen Ursprung im Projekt „Flamme de L‘Espoir Citoyen“ des französischen moslemischen Pfadfinderbund Scouts Musulmans de France (SMF) hat. Zwischen dem  1. September 2012 bis zum 3. Oktober 2013 reist nun die „Flamme der Hoffnung“ auf einer Fackel, die 1996 die Flamme der Olympiade in Athen trug, zu verschiedenen Städten Deutschlands, wo sie jeweils mit einem offiziellen Rahmenprogramm empfangen wird. So machte sie zum Start der interkulturellen Woche in Rüsselsheim Station und die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des BMPPD nutzten die Gelegenheit, im Ratssaal ein positives Zeichen für den Islam in Deutschland zu setzen. „Nur wenn ich mich dazugehörig fühle, kann ich partizipieren und ein verantwortungsvolles Mitglied der Gesellschaft werden“, äußerten sie in ihrer Ansprache. Quelle: Echo...