Der Bericht zur Pfingstfahrt der KPE...

Mit freundlicher Genehmigung der KPE zur Veröffentlichung auf scouting.de Island ist hart – wir sind Harter …nein, das war nur ein schlauer Spruch von Andi HARTER, als wir zwischendurch mal wieder vom warmen Süden träumten. Das eigentliche Motto unserer Islandfahrt an Pfingsten lautete: „Schiffe sind im Hafen sicher. Aber dafür sind sie nicht gebaut.“ Mit dieser Devise stiegen wir Ende Mai in den Flieger nach Reykjavik. In sechs Tagen von Skógafoss zu Fuß zu den „Bunten Bergen“ von Landmannalaugar, unterwegs auf dem Laugavegurinn, the world’s most extraordinary trail – so hatten wir es in einem Fahrtenbericht gelesen. Nichts wie hin!   Wir landen bei 6 Grad und Nieselregen am internationalen Flughafen in Keflavik. 6 Grad? Auf Meereshöhe? Unser Trail geht bis über 1200m. Wenn man pro 100m Höhe ein Grad weniger rechnet, macht das auf Passhöhe 6 Grad minus. Angestrengt bemühen wir uns, alle Bedenken zu ignorieren. Obwohl wir uns für den Tramp nach Skógafoss in sechs Gruppen aufteilen müssen, kommen wir vom Airport rekordverdächtig schnell weg. Die Berge um Reykjavik sind alle schneeweiß; wieder kommen uns Zweifel. Aber vielleicht wird es ja im Osten der Insel besser. Tatsächlich lacht in Skógafoss die Sonne vom Himmel und ein Parkranger ermutigt uns, den geplanten Trail einfach mal zu versuchen. Also los. Entlang des spektakulären Canyons des Skógagil geht es bergauf. Mit Pulli, Juja, Mütze und schweren Rucksäcken wird uns sogar irgendwann ein klein wenig warm. Die Temperatur liegt auf jeden Fall noch über Null… Schon bald werden die Schneefelder zahlreicher, doch wir finden für unsere Kothe ein grasiges Plätzchen. Alles i.O.? Ja, bis 1:00 Uhr morgens. Dann kommt Wind auf. Und wird stärker. Um 1:30 Uhr ist es kein Wind mehr, sondern Sturm. Oder zumindest eine Windstärke, der unsere Kothe nicht wirklich gewachsen ist. Den...

Hela 2008 – Stevninghus

Gut gelaunt und voller Tatendrang trafen wir uns am 11.10. um 10 Uhr vor unserer Blockhütte, um das Herbstlager 2008 im dänischen Stevninghus anzutreten. Dank den Eltern, die sich als Trägertaxen zur Verfügung gestellt hatten, trafen wir schon früh auf dem Lagerplatz kurz hinter der dänischen Grenze ein. Nach einer netten Einführung durch die einheimische Pfadfinderin Birgit bauten wir unsere Zelte auf. Den Rest des Tages verbrachten wir mit dem Aufbauen der Küche, Holz sägen und in gemütlicher Runde am Lagerfeuer. Als wir am nächsten Morgen müde aus dem Zelt schauten, strahlte uns die Sonne entgegen. Wir machten uns eifrig an den Aufbau des Lagertors und des Fahnenmasts. Nachmittags machten wir einen Orientierungslauf rund um den Lagerplatz, an dem alle viel Spaß hatten. Montag sandten wir die Gruppen mit jeweils zwei Kartoffeln bewaffnet in die umliegenden Dörfer aus. Mit diesen sollten sie alle Zutaten für ein komplettes Menü zum Thema „Liebe“ ertauschen. Am Nachmittag wurden die Ergebnisse der Jury präsentiert. Dienstag war das Highlight des Lagers: Wir fuhren nach Aabenraa, wo wir zunächst die Stadt erkundeten und anschließend ins Schwimmbad gingen. Abends saßen wir, wie jeden Abend, am Lagerfeuer und spielten und sangen. Mittwoch bestritten wir den ganzen Tag einen erbitterten Kampf gegen die großen Rengentropfen, die ungnädig auf unsere Zelte trommelten. Donnerstag wurden die nötigen Vorbereitungen für das abendliche Thing getroffen und Laternen für die Verschönerung des festlich geschmückten Großzeltes gebastelt. Während dieser festlichen Zeremonie wurden neue Stände und Ämter ernannt und die Sieger der Lagerwettbewerbe bekanntgegeben. Am Freitagmorgen waren wir alle etwas übernächtigt und somit froh, dass wir länger als gewöhnlich schlafen konnten. Nach dem Frühstück spielten wir vergnügt einige Runden Mehl-Gotcha. Abends genossen wir den letzten Abend des wunderschönen Lagers, das in gleißendes Vollmondlicht getaucht in unserer Erinnerung verewigt wurde. Gut...