Herzlichen Glückwunsch, Jürgen Reulecke!...

Am heutigen Tage, dem 12. Februar, feiert Jürgen Reulecke seinen 77. Geburtstag. Er ist deutscher Historiker und emeritierter Professor (zuletzt an der Justus-Liebig-Universität Gießen). Zu seinem Forschungsschwerpunkt gehört die Geschichte der deutschen Jugendbewegung. Vielen ist er von seiner Mitwirkung an der „Fachtagung Pfadfinden“ bekannt oder von der  Ringvorlesung „Jugendbewegung – Protest und Mythos“ der Universität Kassel zum 100. Jahrestag des Meißner-Treffens . Auch scouting wünscht alles Gute zum Geburtstag! Bildnachweis: Jürgen Reulecke beim Mindener Kreis 2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Einladung zur Fachtagung Pfadfinden...

Das Vorbereitungsteam der Fachtagung Pfadfinden lässt schon jetzt mitteilen, dass die nächste Tagung vom 13. – 15. April 2018 in der Katholischen Akademie Die Wolfsburg in Mülheim / Ruhr stattfinden wird. Das  geplante Generalthema lautet: „Die pädagogische Praxis der Pfadfinderbewegung zwischen traditionellem Übergangsritual und modernen Jugendkulturen“. Nähere Informationen hierzu unter www.pfadfinder-fachtagung.de. Initiator und Träger ist der Pfadfinder Hilfsfond (PHF). Die Fachtagung Pfadfinden versteht sich als längerfristig angelegte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Pfadfinderbewegung. Die wissenschaftliche Leitung wird von Prof. Dr. Wilfried Breyvogel und Prof. Dr. Helmut Bremer wahrgenommen. Ich war vergangenes Jahr das erste mal als Teilnehmerin dabei und möchte eine uneingeschränkte Empfehlung für Erwachsene aussprechen. Es kommt natürlich auch immer auf einen selbst und das behandelte Thema an, aber ich war angenehm überrascht vom fachlichen Niveau, ohne dass damit verbunden gewesen wäre, praxisfern zu sein. Bildnachweis: Fachtagung Pfadfinden 2016 (Eröffnung) Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Muslimische Pfadfinder sind ein Teil Deutschlands...

Erst seit vier Jahren gibt es den „Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands“ (BMPPD). Vorangegangene Versuche, einen muslimischen Pfadfinderbund in Deutschland zu gründen, waren nach einiger Zeit wieder eingeschlafen oder gescheitert. Der Qantara-Zeitungsartikel des Goethe-Institutes benennt als Beispiel die islamischen Pfadfinder, welche als Jugendorganisation des Islamrates nicht als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt werden konnten und in dessen Folge keine Zuschüsse bekamen.Nun soll es ja auch Pfadfindergruppen geben, die ohne staatliche Subventionierung zurechtkommen, hier hatte es aber nicht funktioniert. Gänzlich anders und erfolgreicher verläuft hingegen die Entwicklung des BMPPD. Die Anzahl seiner Mitglieder gibt er mit 150 Pfadfindern und Pfadfinderinnen an, die, unabhängig von islamischen Dachverbänden, aber auf Grundlage des Korans und der Lehre des Propheten Mohammed, ihrer Arbeit nachgehen. Unterstützung erhalten sie hierbei von der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg. In die Öffentlichkeit getreten sind die muslimischen Pfadfinder mit der Adaption der französischen Idee von der „Flamme der Hoffnung“. (Siehe Schlagworte). Im Rahmen dieses Projektes setzten sich die jungen Muslime, deren Familien zu einem großen Teil ursprünglich aus Marokko stammten, auf positive Weise mit ihrem Verhältnis zu Deutschland auseinander. Auch brachte sich der Ehrenpräsident des BMPPD, Cheikh Khaled Bentounes (Paris), im Februar diesen Jahres in die 3. wissenschaftliche Fachtagung Pfadfinden ein und referierte zu Thema “Kluft und Kopftuch – Muslim Scouts als Herausforderung etablierter Pfadfinderideen”. Bildnachweis: BMPPD, Pfingsten bei der DPSG in Westernohe Quelle: Qantara...