Auf zum Müll sammeln!

Müllsammelaktionen legt man am besten auf März und November. Dann ist der Bewuchs noch nicht oder nicht mehr im Weg, das meiste Laub verschwunden und die Untaten gut zu finden. Wir gratulieren im März für ihren Einsatz den Pfadfinderstämmen aus Dehrn, Leck, Esslingen (CVJM-Pfadfinder), Leverkusen, Wiesbaden (Boyscouts), Kray, Königstein, Arnsberg, Emmendingen, Wolbeck, Gesmold, Essen, Wesel-Feldmark, Pfeddersheim, Datteln, Homberg, Gladbach, Melchingen und Niederkassel. Ob ihr das nun „Aktion Ameise“, „Pick up Day“ oder „Frühjahrsputz“  nennt, ist ja wurscht. Ihr macht das großartig! Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Liebe statt Konsum

Knapp neunzig PfadfinderInnen des VCP verbrachten dieses Wochenende eine Adventsfreizeit in Essen unter dem Motto „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“. In Workshops befassten sie sich auf unterschiedlichen Wegen mit dem Thema Weihnachten. Die Erarbeitung eines Theaterstückes, welches in einem Pflegeheim dargeboten wurde, gehörte ebenso dazu wie die festliche Einstimmung der Allgemeinheit durch das Singen von Weihnachtsliedern ausgerechnet auf Parkplätzen von Supermärkten. Hier der Bericht des Stammes Essen:Oldenburgweite Adventsfreizeit der VCP-Kinderstufe in Essen Vom 04.-06.12.2015 trafen sich die Kindergruppen (6-10 jährige Kinder) des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) im Bezirk Oldenburg in der Grundschule in Essen. Pfadfindergruppen aus Oldenburg, Idafehn, Reekenfeld, Cloppenburg und Essen kamen zu ihrer traditionellen Adventsfreizeit mit insgesamt 90 Personen zusammen. Die Gesamtleitung hatte die Jugendbildungsreferentin des VCP, Sandra Seemann, inne. Tatkräftig unterstützt wurde sie dabei von den erwachsenen und jugendlichen Gruppenleitenden der einzelnen Stämme. Aus dem Stamm Assini aus Essen waren 15 Teilnehmende angemeldet. Die Essener Kinder freuten sich, dass die Schulleiterin der Grundschule Essen ohne zu zögern die Grundschule für dieses Wochenende zur Verfügung gestellt hatte. Nach dem Buch von Cornelia Funke „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“ war dieses Wochenende inhaltlich gestaltet. Zusammen versuchten die Kinder Weihnachten zu retten. Der Sinn von Weihnachten zeigt sich nicht im großen Konsumrausch. Kleine, mit Liebe und von Herzen hergestellte Geschenke erwecken viel mehr die Freude der Menschen. So bastelten die Kinder wunderschöne, bunt gestaltete Sterne, die sie an Passanten im Dorf verschenkten. Viele hatten sich so sehr darüber gefreut, dass sie Süßigkeiten kauften und diese an die Kinder verschenkten. Eine Gruppe übte Advents- und Nikolauslieder, die auf einem Parkplatz eines Supermarktes gesungen wurden. Der Filialleiter des Supermarktes war über diese „Aktion“ so erfreut, dass er die Sängergruppe wegen der eisigen Kälte in den Supermarkt bat. So wurden alle Einkaufenden mit...

Gefiederte Freunde mit Hackschnäbeln...

Besonderen Besuch hatten die PfadfinderInnen des Stammes „Eberhard Wittgen“ (VCP) aus Essen. Ein Falkner besuchte die Kinder und Jugendlichen während deren Gruppenstunde zusammen mit einem jungen Gerfalken und einem Habicht. Gerne nutzen die PfadfinderInnen die Gelegenheit, die schönen Greifvögel ausgiebigst zu streicheln und viel über deren Eigenschaften und Fähigkeiten zu erfahren. Quelle: Lokalkompass...

Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz...

Kommt die Bahnpolizei zu den Pfadfindern, so müssen diese nicht unbedingt Unsinn angestellt haben. Im Rahmen der Präventionskampagne „Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz“ kam Polizeiobermeisterin Melanie Danzer von der Bundespolizeiinspektion Dortmund zu der Gruppenstunde der Pfadfinder vom VCP Stamm Eberhard Wittgen aus Essen. Ernster Hintergrund ist, dass spielende Kinder und unvorsichtige Jugendliche immer wieder in gefährliche oder sogar lebensbedrohende Situationen beim Betreten von Bahnanlagen geraten. Die Pfadfinder wurden durch Filme für die Problematik sensibilisiert und nutzten die Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen. Quelle: Lokalkompass...

Ottenstein und Sängerfeste sind im Leben doch das Beste...

Doemern / Ottenstein. Mitten im flachen Münsterland, wo sonst Atommüll gelagert wird, findet Jahr für Jahr in einer unspektakulären Schützenhalle das Zugvogel-Sängerfest statt. Völlig unberührt vom Anspruchs- und Niveaudenken mancher Pfadfinderbünde ist der Zugvogel – Deutscher Fahrtenbund eine bodenständige, stark handwerklich orientierte Gemeinschaft von Jungen und Männern. Was sich natürlich auch auf das durch ihn organisierte Sängerfest auswirkt. Weswegen die Kritiker der Veranstaltung ihr naserümpfend gerne ihre Proletariermanier vorwerfen. Statt Wein wird Bier konsumiert und das in verstärkten Mengen. Statt Kerzenschein und Ringelpietz mit Anfassen (Volkstanz) gibt es Neonbeleuchtung, Zigarettenschwaden und wildes Halstuch- bzw. Barettschwingen. Am ersten Abend gibt es Kleinkunst, am zweiten Tag den Singewettstreit selbst und an beiden Abenden gemeinsamen Stehgesang in der großen Halle mit integrierter Theke. Manchmal ergibt sich durch den festen Termin am ersten Maiwochenende ein verlängertes Wochenende, dann muß man sich die Kräfte gut einteilen.Auch zum zwanzigjährigen Bestehen gab es keinen Abbruch in der Tradition. Wunderbarer, uneingeschränkter Sonnenschein war mit von der Partie. Aber vielleicht gerade deshalb war es lausig kalt, selbst das Laub an den Bäumen traute sich noch nicht recht heraus. Und trotzdem „Schön war’s“ – so die einhellige Meinung derer, die schon öfters mit dabei waren und auch jener, die zum ersten Mal ihren Weg nach Ottenstein fanden. Anstrengend war es natürlich auch. Nach zwei durchgesungenen Nächten ist man in aller Regel anschließend sehr heiser und durchnächtigt – warum sollte das diesmal anders sein? Doch das Döner war – wie stets – herausragend lecker und genau das richtige, um neue Kräfte zu tanken. (Tiere sind nämlich zum Essen da, wie zu lernen war). Manchen Besuchern fiel negativ die Teilverlagerung der gemeinsamen Singerunde in den Vorraum des Naßzellenbereiches auf – im Hauptraum waren dann eher jene, die quatschen wollten. Hoffentlich kein Anzeichen für eine Zunehmende Quatsch-...