Erste Hilfe im Outdoor-Bereich

Dass man als Gruppenleiter einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen sollte, liegt auf der Hand. Doch dass man als Pfadfinder in diesem Bereich oft vor besondere Herausforderungen gestellt ist, welche in einem 0815-Kurs nicht vermittelt werden, dürfte ebenfalls klar sein. Ganz folgerichtig ließen sich die Gruppenleiter der Metzinger Pfadfinder (CPD) zu Ersthelfern im Bereich Outdoor ausbilden. Sie lernten neben den üblichen Grundlagen auch das das Retten aus schwierigem Gelände, den Umgang mit Zeckenbissen, das Schienen von Brüchen, den Umgang mit Unterkühlung oder Hitzschlag und das richtige Reagieren auf allergische Reaktionen. Während die Grundlagen im Pfadfinderheim eingeübt wurden, ging es für den anspruchsvollen Praxisteil hinaus in den Wald. Hier hieß es dann Tragen bauen und Personen auf Abhängen versorgen. Quelle: Südwest Presse...

CVJM Pfadfinder üben sich in Erster Hilfe...

Bei der vor kurzem gegründeten CVJM-Pfadfindergruppe in Stadtroda stand das Thema Erste Hilfe auf der Tagesordnung. Ein Vater, der selbst in der Jugendfeuerwehr aktiv ist, vermittelte den Pfadfindern in zwanzig Minuten das wichtigste Theorie-Know-How, anschließend erprobten die dreißig Kinder und Jugendlichen das ganze gruppenweise in freier Natur. So wurde die Erstversorgung von Verletzten, deren Transport ohne größere Hilfsmittel sowie das Bergen von Personen von einer Eisfläche erprobt. Die Pfadfindergruppe, welche durch den CVJM Stadtroda vor rund einem Jahr begründet wurde, ist derzeit noch auf Namenssuche. Bis zum Sommerfest und ihrer Bestätigung soll der Name für die Gruppe fest stehen. „Wir orientieren uns an den Grundsätzen der Pfadfinder, versuchen den Kindern die Eigenschaften wie: Ehre, Treue, Zuverlässigkeit oder Hilfsbereitschaft usw. zu vermitteln“ erklärte der Gruppenleiter gegenüber der Zeitung. Die Zusammenarbeit mit dem CVJM sei gut, es werde aber zukünftig eine gewisse Abgrenzung geben. Quelle:...

Verarzten verboten?

Falls sich einer von euren Gruppenmitgliedern doch mit heißen Fett verbrannt haben sollte, ist es klar, daß die Stelle möglichst lange in kaltem Wasser gekühlt werden sollte. Vielleicht habt ihr sogar eine kühlende Salbe zur Hand und könntet auf die Idee kommen, diese zu verwenden. Aber wußtet ihr, daß es selbst Sanitätern ohne Rücksprache mit einem Arzt untersagt ist, Salben gleich welcher Art oder Medikamente (auch verschreibungsfreie) zu verabreichen? Die Gefahr von unerkannten Allergien lauert nach Ansicht des Gesetzgebers überall. Und das gilt auch auf Großfahrt und in der finnischen Pampa. Gruppenführern ist deshalb zu empfehlen, sich vor der Fahrt von den Eltern schriftlich geben zu lassen, unter welchen Allergien ihr Kind leidet, welche Erkrankungen es häufiger hat, welche Medikamente das Kind dagegen nimmt und diese Medikamente sollte das Kind dann von den Eltern mitgegeben bekommen und selbständig einnehmen. Bei Verletzungen sind die Eltern grundsätzlich zu informieren. Eine schriftliche Vereinbarung zwischen den Sorgeberechtigten und den Betreuungspersonen, die es dem Jugendleiter bei Bagatellverletzungen erlaubt, selbst zu handeln, ohne sofort einen Arzt aufzusuchen oder eine telefonische Rückfrage in Akutfall, wird nicht von allen Juristen als ausreichend erachtet. Die Expertenempfehlung des Chefarztes der Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes lautet hierzu: „Um unser eingesetztes Personal nicht unnötig in rechtliche Schwierigkeiten zu bringen, möchte ich von meiner Seite an alle appellieren, keine Medikamente auf Sanitätseinsätzen mitzuführen, es sei denn, ein verantwortlicher Arzt ist mit dabei, bzw. übernimmt die Verantwortung für diesen speziellen Einsatz.“ Einen Vorteil hat das ganze: Der Stamm spart sich die Kosten für den Medikamentenkasten und der Gruppenführer muß ihn nicht mehr schleppen. Quelle: scouting...