Vorgestellt: Bund unabhängiger Pfadfinder...

Der Bund unabhängiger Pfadfinder wurde zusammen mit dem Stamm Cassiopeia e. V. am 16. April 1994 in Erbstorf gegründet. Einige Gründungsmitglieder traten zuvor aus der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) aus.Prinzipien sind neben einer modernen Fassung des Pfadfindergesetzes: 1. Toleranz gegenüber anderen Pfadfinderverbänden (1996 in die Weltpfadfinderschaft WFIS eingetreten) 2. Ein Zusammenleben auf familiärer Basis 3. Stärkung des Einzelnen und der Gruppe 4. Ein demokratisches Mitspracherecht für jedes Mitglied (auch Minderjährige) 5. Learning by doing 6. Abenteuerpädagogik Die Kluft des BuP beeinhaltet das grüne Hemd mit den Zugehörigkeitsabzeichen „Bund, Weltverband, Stamm, Nation, Sippe“, sowie Leistungsabzeichen. Das Tuch wird von den jüngeren Mitglieder mit einem Halstuchknoten gebunden getragen, während die erwachsenen Mitglieder und Gruppenleiter das Tuch mit einem Freundschaftsbund zusammenbinden dürfen. Es gibt keine verschiedenen Alterstufen, ein einmaliges Versprechen und für alle ein einheitliches dreifarbiges Tuch. Hier geht es zur Homepage der Organisation. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.  ...

Kolumbianischer Besuch

Drei Wochen lang besuchten die Mitgründer Julio César Cardenas und Alejandra Sánchez der kolumbianischen Partnerorganisation Sueños Especiales den Diözesanverband Aachen der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG). Am 05. Juni fand ein Abschiedsgrillen für die kolumbianischen Gäste statt. Mehr als nur eine Partnerorganisation Sueños Especiales, das bedeutet besondere Träume, wurde von Julio César Cardenas und Alejandra Sánchez sowie von Esther Milbert im Jahre 2004 gegründet und unterstützt Kinder und Jugendliche im Stadtteil Tierra Firme in Ibague, Kolumbien. Innerhalb der Einrichtung können die Kinder und Jugendlichen neue Erfahrungen sammeln, sich gezielt fördern lassen und an interessanten Projekten teilnehmen. Besonders ist, dass von Anfang an inklusiv gearbeitet wurde und auch Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zur Teilnahme eingeladen sind. Seit 2014 werden deutsche Freiwillige über das Programm Weltwärts nach Sueños Especiales entsandt, die dort ein Jahr lang mitarbeiten und viel über das kolumbianische Leben und auch über sich selbst lernen. Seit 2016 ist aus dem Freiwilligendienst ein Austausch geworden, eine Incoming-Stelle wurde geschaffen, bei der kolumbianische Jugendliche für ein Jahr lang in Deutschland leben und arbeiten können. Der Besuch von Julio und Alejandra, die in Deutschland unter anderem an dem Diözesanpfingstlager Zeitlos teilnahmen und dort Sueños Especiales vorstellten, beweist eindrucksvoll, dass die Beziehungen zwischen der DPSG DV Aachen und Sueños Especiales mehr sind als nur ein Projekt. Durch die enge Zusammenarbeit ist eine Freundschaft entstanden, die nicht nur die ehemaligen Freiwilligen, sondern auch die Diözesanleiterrunde umfasst. Nina Helesky, ehemals Freiwillige bei Sueños Especiales, freute sich sehr über den Besuch: „Es tut gut, Julio und Alejandra wiederzusehen, schließlich habe ich ein Jahr in Kolumbien verbracht und wurde dort unglaublich gut aufgenommen. Dass ich die Kontakte von damals hier fortführen kann, ist sehr bereichernd.“ Drei Wochen lang blieben die kolumbianischen Gäste in Deutschland, bis sie vom Diözesanverband mit einem...

DPSG-Bundesversammlung

84. DPSG-Bundesversammlung: Neuer Vorstand und zeitgemäße Pädagogik des Pfadfindens Das  höchste beschlussfassende Gremium der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) passt die Ordnung des Verbandes an und befasst sich mit Geschlechtergerechtigkeit. Ab Oktober wird der Vorstand wieder aus drei Personen bestehen. Joschka Hench und Matthias Feldmann wurden am Samstag in den Bundesvorstand der DPSG gewählt. Hench übernimmt das Amt des Bundesvorsitzenden zum 1. Oktober 2018 von Dominik Naab. Feldmann besetzt das derzeit vakante Amt des Bundeskuraten zum 1. September 2018. Mit der im Vorjahr gewählten Bundesvorsitzenden Anna Sauer besteht der Bundesvorstand jetzt wieder aus drei Personen. Änderung der Ordnung Die ca. 80 stimmberechtigten Mitglieder aus ganz Deutschland trafen darüber hinaus weitere wichtige Entscheidungen für den Verband: Die grundlegenden Inhalte des Verbandes, die Ordnung wird in weiten Teilen der heutigen Lebenswelt angepasst. Besonders hervorzuheben ist dabei der flexibler werdende Übergang innerhalb der vier Altersstufen. Der Stufenwechsel erfolgt jetzt in einer Altersspanne und nicht mehr mit Erreichen eines bestimmten Alters. Der Wechsel von der Pfadfinderstufe in die Roverstufe ist beispielsweise in Zukunft im Alter von 15 bis 16 Jahre möglich. Geschlechtervielfalt Gemäß Beschluss der 84. Bundesversammlung wird das Thema Geschlechtergerechtigkeit und sexuelle Vielfalt fest im Verband verankert. Zeitgemäße Geschlechterrollen und eine vorbehaltslose Entwicklung der sexuellen Identität von Kindern und Jugendlichen soll besondere Beachtung finden. Eine einzusetzende Arbeitsgruppe wird konkrete Positionierungen formulieren und Vorschläge erarbeiten, wie die Verbandspädagogik entsprechend angepasst werden muss. „Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder, folgen wir dem Grundsatz ‚look at the child‘ des Gründers der Pfadfinderbewegung Baden Powell. Dementsprechend fördern wir jedes Kind und jeden Jugendlichen ganz individuell. Dazu gehört auch die Gleichbehandlung der Geschlechter in jederlei Hinsicht.“, sagte Bundesvorsitzende Anna Sauer. Leiterinnen und Leiter weiterhin im Fokus Kinder- und Jugendverbandsarbeit wird im Wesentlichen von Menschen getragen, die sich ehrenamtlich engagieren. Wie bereits bei zurückliegenden Beschlüssen...

Pfingsten in Westernohe 2018

Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Deutschland trafen sich bei Groß-Zeltlager im Westerwald Über 3.500 Kinder, Jugendliche und Helfende reisten über das Pfingstwochenende in das Bundeszentrum Westernohe der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG). Neben „Escape-Rooms“, elektronischer Schnitzeljagt und internationaler Küche erwartete die Besucherinnen und Besucher auch ein großer Gottesdienst unter freiem Himmel. Mit dem alljährlichen Pfingstlager startete wieder eine neue und aufregenden Lager-Saison. Das Zusammentreffen mit Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus dem ganzen Bundesgebiet bietet die Chance, neue Freundschaften zu schließen und gemeinsame Abenteuer zu erleben. „Es freue mich in jedem Jahr aufs Neue, wie viel Spaß die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen in unserem großen Pfingstlager haben. Die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer lassen sich immer wieder ein aufregendes Programm einfallen“, sagt die DPSG-Bundesvorsitzende Anna Sauer. Des Rätsels Lösung Besonderes Interesse erweckte die pfadfinderische Interpretation des derzeit beliebten Freizeit-Trends „Escape-Room“. In kreativ eingerichteten Zelten mussten knifflige Rätsel gelöst werden. Dabei wurde die Zeit gestoppt, die die Teams benötigen, um den Schlüssel zu finden, der den Ausgang frei macht. Eines dieser Denkspiele ist darauf ausgelegt junge Menschen für die Demokratie zu begeistern. Es wurde von „Demokratie Labore“ angeboten. Bei verschiedenen Geländespielen und einer elektronischen Schnitzeljagt mit GPS-Geräten konnten die Teilnehmenden sich ganz frei bewegen. Auf dem gesamten Zeltplatz mussten versteckte Gegenstände gefunden und gemeinsam mit bisher unbekannten Teams Aufgaben gelöst werden. Internationales Flair für Jung und Alt Ein besonderer Anziehungspunkt war das „Internationale Dorf“. Dabei handelt es sich um eine Zeltstadt mit zahlreichen Gäste aus Ländern wie Polen, Frankreich und Südamerika, die uns ihre Kultur näher bringen. Beim „Open Pot“ warteten verschiedene Köstlichkeiten aus den Gastländern auf die Besucherinnen und Besucher. Ein bisschen „Bobotie“ gefällig? Oder ein „Shakshuka“-Häppchen? „Wer sprichwörtlich über den Tellerrand blickt, der ist auch offener für die Kultur der Menschen“, ist sich Stefan Fett,...

Pfadfinder sind ein wenig wie Elfen…....

Nik Salsflausen hat sich mit der Frage befasst, wie DER Pfadfinder / DIE Pfadfinderin eigentlich so ist. In der öffentlichen Wahrnehmung ein bisschen wie Elfen: Man hat Geschichten über sie gehört, glaubt aber nicht so recht dran, dass es sie wirklich gibt. Sie leben im Wald, sprechen mit Tieren – und niemand weiß genau, wie sie sich fortpflanzen. Doch Nik kam auf genau sieben Archetypen von Pfadfindern. Sein höchst lustiger Beitrag, der anlässlich der DPSG-„Leuchtfeuer“-Veranstaltung veröffentlicht wurde,  ist online hier zu finden. Meine persönliche Sympathieträgerin Nummer 1 ist die Baumeisterin, die „kurz aus einer Astgabel, zwei Metern Schnur und einem toten Wiesel eine Sauna für 8 Personen“ bastelt. Was fehlt, ist allerdings ein Persönlichkeitstest, um welchen Typus es sich bei einem selbst handelt… Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...