Trump-Rede: Entschuldigung

Nun erfolgte doch tatsächlich eine Entschuldigung für die Rede von Donald Trump, welche dieser beim National Jamboree der amerikanischen Pfadfinder der BSA gehalten hatte. Allerdings nicht durch Donald Trump. Es entschuldigte sich stattdessen der Chef der amerikanischen Pfadfinder. Wie Michael Surbaugh in einer Presseerklärung verlautbarte, wolle er seine „aufrichtige Entschuldigung“ an alle aussprechen, die sich durch die „politische Rhetorik“ bei der Veranstaltung beleidigt fühlten. Quelle: Welt 24N 27.07.2017 Bildnachweis: gage_skidmore, cc Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Gespaltene Resonanz auf Trump-Besuch beim Pfadfindertreffen...

Vorgestern war Donald Trump beim 19. National Scout Jamboree der Boy Scouts of America (BSA) zu Besuch. Die Reaktionen auf seinen Besuch und dabei insbesondere auf den Inhalt seiner Rede dürfte man freundlich als „gespalten“ beschreiben. Spiegel Online verarbeitete ihn in einem Grundsatzartikel über „den fiebrigen Präsidenten“ und unterstellte ihm, die Chance für eine positive Akzentsetzung verpasst zu haben. Stattdessen habe er vor rund 40.000 aufgeregten Pfadfindern nach kurzer Redezeit (in der er direkt als erstes feststellte, dass wohl niemand über Politik reden wolle) wieder einmal über „Fake News“, den „Albtraum Obamacare“, die „Kloake“ Washington referiert und dem Gesundheitsminister Tom Price „scherzeshalber“ mit Entlassung gedroht. John McLaughlin, ehemaliger Vizechef der CIA, wird zitiert mit den Worten, es habe sich angefühlt wie „die Jugendkundgebung eines autoritären Dritte-Welt-Herrschers“. Focus online titelte zwar, er habe mit seiner Rede „40.000 Jugendliche zum Jubeln“ gebracht, verschwieg jedoch gleichfalls nicht die z.T. fragwürdigen Inhalte seiner Rede. Positivster Inhalt derselben dürfte noch gewesen sein, dass viele seiner Mitarbeiter selbst Pfadfinder gewesen seien. „Gute Pfadfinder werden als Erwachsene auch gute (amerikanische) Staatsbürger“ sagte er sinngemäß. Donald Trump war selbst nie Pfadfinder. Folgt man dem Video bei CNN, ergibt sich der Eindruck, dass nicht alle Pfadfinder uneingeschränkt „begeistert“ bei der Sache waren. Auf Donald Trumps rhetorische Frage, ob Obama jemals bei einem Pfadfindertreffen gewesen sei, reagierte das Publikum durchwachsen von „Nein-Rufen“ bis hin zum amüsierten Abwinken, bei dem nicht klar ist, wem es gilt. Barack Obama hatte seinerseit nicht persönlich erscheinen können, hatte aber eine Videobotschaft geschickt. Deren Inhalt unfraglich eher auf das Zielpublikum abgestimmt war, als jetzt die Rede von Donald Trump. Bildnachweis: Gage Skidmore, cc Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Trumpbesuch: Tickets verlieren Gültigkeit...

Vom 19. bis 28. Juli (also gerade jetzt) findet das 19. National Scout Jamboree der Boy Scouts of America (BSA) statt. Auf dem „Summit Bechtel Reserve“ in West Virginia hat sich für heute (Montag) der amerikanische Präsident Donald Trump zum Besuch angesagt. In Folge, so teilt der Ausrichter mit, können keine Eintrittskarten mehr erworben werden und bereits gelöste verlieren ihre Gültigkeit zwei Stunden vor Ankunft des Präsidenten. Grund ist die veränderte Sicherheitslage. Aber nicht, weil man denkt, er könnte dort an ein Messer gelangen. Bereits zu Besuch war am 21. Juli übrigens der amerikanische Außenminister (und Pfadfinder) Rex Wayne Tillerson. Dessen Aufenthalt scheint gemäß Bildlage sehr entspannt abgelaufen zu sein. Donald Trump hatte sich beim Wahlkampf schon einiges an Sympathien bei den amerikanischen Pfadfindern erworben, indem er die sagenhafte Summe von 7 Dollar gespendet hatte. Der Besuch der amerikanischen Präsidenten bei den Jamborees ist durchaus üblich, die meisten von ihnen waren oder sind ja selbst Pfadfinder. Bildnachweis: Rex Wayne Tillerson, National Jamboree, Summit Bechtel Reserve Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Jahresrückblick: Das interessierte die Scouting-Leser in 2016!...

Wir blicken zurück auf das vergangene Jahr: Was waren die spannensten Nachrichten für unsere Leser? In einer bewegenden Rückschau hier die Top-Ten-unserer Artikel in Count-Down-Reihenfolge: Platz 10: Bdp setzt Sturmvogel vor die Tür. Wir berichteten am 05. Januar 2016 darüber, dass der Sturmvogel sich unter falscher Identität über Sylvester im Bundeszentrum Immenhausen des BdP eingemietet hatte. Als die Vermieter darauf aufmerksam gemacht wurden, handelten sie beherzt und setzten den rechtslastigen Bund mit Polizeiunterstützung vor die Tür. Platz 09: Trauerfeier für Liedermacher und Sänger Heiner Kröher. Es sind in 2016 nicht nur Popsternchen verstorben, sondern leider auch der charismatische „Hein“ des Duos Hein & Oss. Am 16. März wurde er unter großer Anteilnahme zu Grabe getragen. Unser Chefredakteur war vor Ort und filmte für diejenigen, die nicht dabei sein konnten, kleine Ausschnitte der Trauerfeier. Platz 08: Und wieder eine Meldung aus dem BdP. Der Wechsel des bundeseigenen Ausstatters hin zum Ausrüster in Eschwege fand viel Anklang. scouting berichtete am 23. September. Obgleich wir schlicht die an die Öffentlichkeit gerichtete Mitteilung der Bundeskämmerei aufgegriffen hatten, folgten im Anschluss interessante Auseinandersetzungen hinter den Kulissen über dieses Vorgehen. Stichwort Urheberrecht. Kopfschütteln bei der Redaktion. Platz 07: Glücklicherweise nicht bei uns auf Platz eins: Donald Trump. Im Vorfeld der US-Präsidentenwahl wurde Publik, dass Donald Trump die amerikanischen Pfadfinder mit einer riesen Spende in Höhe von 7 Dollar beglückt hatte. Vielleicht war es aber auch das lustige Video eines amerikanischen Pfadfinders, welches unsere Leser überzeugte. Videos gehen immer gut. Platz 06: Der Pfadfinder von heute stehen privat auf auf Hoodies, gern mit einem lustigen Spruch über seine Zugehörigkeit zur Pfadfinderbewegung. Reißenden Absatz fand im Oktober 2015 das Kleidungsstück mit der Aufschrift: „Leg dich nie mit einem Pfadfinder an – wir kennen Orte, an denen dich niemand findet!“ Oktober 2015? Ja,...

Donald Trumps „riesen Spende“ an die Pfadfinder...

Die Pfadfinder allerorten (und nicht nur die amerikanischen) sind zumeist stolz darauf, dass ein großer Teil der bisherigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika Pfadfinder waren. In Hinblick auf den gestrigen offenbaren Sieg von Donald Trump ist es vielen hingegen eher ein Trost, dass er wohl nie Pfadfinder war. Überliefert ist hingegen, dass er gern verkündet, Spenden in Millionenhöhe für gute Zwecke zu tätigen. Recherchen ergaben hingegen, dass seine tatsächlichen Spenden vor allem seiner eigenen „Trump-Stiftung“ zuflossen. So konnten sich die amerikanischen Pfadfinder der „Boy Scouts of America“ (BSA) über die sagenhafte Spende von 7 Dollar freuen. Das ist aber exakt der Betrag, der automatisch fällig wird, meldet man seinen Sohn zu den Pfadfindern an. Mit Humor reagierte ein junger Vertreter der BSA auf das Gehabe von Donald Trump. Er veröffentlichte ein Video mit dem Inhalt „If Donald Trump was a Boy Scout“, wo er diesen und seine unsäglichen Aussagen gekonnt parodiert. Der Gründer der Baden, Lord Baden-Powell, statuierte einst „Ein Pfadfinder lächelt in allen Lebenslagen“.  Oft bleibt wohl auch nichts anderes übrig. Quelle: Spiegel 30.10.2016 Bildnachweis: Gage Skidmore, Wikipedia (creative commons) Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...