Vorgestellt: DPB e.V. gegr.1911

Der DPB 1911 e.V. entstand am 11. November 1951 in Bad Kreuznach unter der Führung des Bundesfeldmeisters Werner Plaschke, genannt „Alarich“. Seinen Namen sicherte sich der Verein durch die Zahlung der Vorkriegsschulden des gleichnamigen Vorgängerbundes. Erst später wurde er in DPB e.V. gegr. 1911 umbenannt. Bei der Gründung zählte der Bund etwa 4000 Mitglieder. Heute besteht der Bund aus dem Stamm Nibelungen in Düsseldorf-Benrath. Die Gruppenstunden finden in einem alleingenutzten Raum im kirchlichen Jugendheim Paulistraße oder im Pfadigarten, einer idyllischen Schrebergartenparzelle im Wald, statt. Die Bundestracht umfasst neben dem dunkelgrünem Hemd mit der Bundeslilie ein schwarz-grünes Halstuch bzw. ein dunkelgrünes T-Shirt mit Bundesemblem. Im Jahr 2015 kam durch den Aufarbeitungsbericht der Berliner Grünen ans Tageslicht, dass der ehemalige und bereits vor einigen Jahren verstorbene Bundesehrenrichter des Bundes einschlägig wegen des Missbrauchs von Kindern vorbestraft war. Seither ist die Homepage des Bundes abgeschaltet. Die Facebookpräsenz zeugt aber von der weiterhin regen Tätigkeit der heutigen Generation. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Vorgestellt: Kreuzpfadfinderbund Wuppertal...

Der Kreuzpfadfinderbund Wuppertal (KPF) ist einer der kleineren, unabhängigen Pfadfinderbünde in Deutschland. Gegründet wurde der KPF 1961 von vier Freunden – heute sind es 180 Mitglieder, immer noch in Wuppertal, aber mittlerweile mit drei Stämmen. Der Kreuzpfadfinderbund ist konfessionell nicht gebunden, basiert aber auf den Grundlagen des Christentums. Nicht zu verwechseln ist der KPF mit der Kreuzpfadfinderstufe aus anderen Verbänden.Im Gegensatz zu manch anderen Verbänden bleiben die Gruppen, die etwa 10-15 Pfadis umfassen, auf unbegrenzte Zeit zusammen und durchleben so gemeinsam die Zeit als Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder (Hortensystem im Gegensatz zum Meuten und Sippensystem). Während das Jungpfadfinderversprechen dem internationalen Pfadfinderversprechen ähnelt, bezieht sich das Pfadfinderversprechen auf den eigenen Bund. Regelmäßigen Kontakt wird insbesondere mit den anderen in Wuppertal vertretenen Verbänden gepflegt. Der KPF trägt grüne Kluften und schwarz-weiße Halstücher. Hier geht es zur Homepage des KPF. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Vorgestellt: Die WesleyScouts

Die WesleyScouts sind die Pfadfinder der evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland. Diese Freikirche wurde gegründet von dem anglikanischen Geistlichen John Wesley, nach dem sich auch die WesleyScouts benannt haben. Sie bilden historisch betrachtet die dritte und jüngste Welle von Pfadfindern innerhalb dieser Freikirche in Deutschland.WesleyScouts treffen sich in ihren Stämmen, genießen das Leben in der freien Natur, lehren Kinder und Jugendlichen Knoten und Bünde, den Umgang mit Feuer und das sichere Handhaben der Werkzeuge. Erste Hilfe, Kochen überm Lagerfeuer, kleine und große Bauten, kurze oder längere Wanderungen, sachgerechtes Verhalten in der Natur, die Freude am Einfachen sind weitere abenteuerliche Inhalte für junge Menschen. Bei den Treffen bildet das Vermitteln und Einüben pfadfinderischer Werte, die durch das Christentum geprägt sind, die geistliche Grundlage der Arbeit. Die WesleyScouts arbeiten gerne und oft mit anderen Pfadfinderinnen und Pfadfindern zusammen. Den WesleyScouts gemeinsam sind das Versprechen und die Regeln, das grüne Tuch, das Emblem und der Stufenpfad – das ist ihr Ausbildungsweg und gleichzeitig der Titel ihres Handbuches für solides Wissen. Die Kinder müssen keine Christen sein, um mitzumachen. Dennoch bildet auch der Glaube im „Stufenpfad“ eine Ausbildungssparte. Aber das Bekenntnis zu Gott kann im Versprechen (wie es auch in anderen Bünden gehandhabt wird) entfallen. Das Versprechen der Wesley Scouts lautet: „Es ist mein Ziel, Gott, meine Mitmenschen und mich selbst zu achten.“ Sieben Regeln untermauern dann dieses Versprechen: Die WesleyScouts … lernen Gott kennen und sich an Jesus zu orientieren. … helfen und packen mit an. … sind ehrlich und bereit, ihre Meinung zu vertreten. … suchen das Beste in Mensch und Natur. … sind ritterlich, auf ihr Wort kann man sich verlassen. … sind genügsam und teilen, was sie haben. … halten mit anderen zusammen und können sich in der Gruppe einfügen. Hier geht es zur Homepage der WesleyScouts. Neugierig geworden? Mehr...

Leserbriefe der Ausgabe 04-12

Zur scouting 03/12, Seite 16 Lieber Pauli, danke für den überaus gelungenen (in Wort und Grafik) Beitrag im neuen scouting zum Thema Pfadfinder in der Wissenschaft. (…).Jörg Krautmacher Pfadfinder Hilfsfond e.V. Zur scouting 02/10, Seite 16 „Unternehmt etwas!“ Es gab vor einiger Zeit einen Bericht in der scouting über die Fachtagung „Einhundert Jahre Pfadfinder in Deutschland“. Ich hatte mir Gedanken darüber gemacht, die bisher aber noch nicht veröffentlicht wurden. Ich bin seit 1946 Pfadfinder und habe viele Höhen und Tiefen der Pfadfinderei erlebt. Viel Kluges und weniger Kluges wurde geschrieben, diskutiert, verändert und angemahnt. Das Ergebnis war und ist immer dasselbe: Theorie gut, Praxis verbesserungswürdig. Also, wie schaffen wir es, dass in Deutschland (auch weltweit) mehr jugendliche Pfadfinder werden und bleiben? Hätten wir dann nicht eine bessere Gesellschaft, oder? Vorerst müssen möglichst alle aktiven Gruppen, die sich Pfadfinder nennen, unter einen Hut gebracht werden. Ihre Pfadfinderarbeit müsste grundlegend gleichgesinnt sein, danach bleibt ein Teil für individuelle Gestaltung. Die Pfadfinderei miisste wie ein Unternehmen geführt werden. Dazu sind erfahrene Manager nötig. Das können auf diesem Gebiet erfahrene Rentner gemeinsam mit Aktiven sein. Die Voraussetzungen sind gut, es gibt Experten genug, wir müssen sie durch eine Marketingaktion über die Medien auch unter den Ehemaligen wachrütteln. In der Senioren Experten-Service; der hilft und unterstützt. Wer ist bereit, in einer übergreifenden Institution die Pfadfinderei so zu führen und zu organisieren? Wir brauchen die Typen, die im VDAPG, in den Freundeskreisen Ehemaliger, in den verschiedenen Stiftungen Pfadfinden, im Netzwerk Pfadfinden des BdP und vor allem diejenigen, die in unserer Gesellschaft Erfolg und Rang und Namen haben, und vielfach in der Pfadfinderei oft die Grundlage ihres Erfolges begründen. Es wird Zeit, dass sich diese outen. Wenn die Idee richtig verkauft wird, kann und wird es an Sponsorenunterstützung ideell und materiell...

Pfadfinderbünde &-verbände...

Die „Zersplitterung“ der Pfadfinderbewegung in Deutschland wird von vielen bedauert. Teils aus ideellen Gründen, teils wegen des Fehlens einer gemeinsamen Außenvertretung und damit einhergehender geringerer gesellschaftlichen Einflussnahme oder schlicht aus finanziellen Erwägungen heraus. Tatsache ist aber auch: In keinem anderen Land der Erde ist die Pfadfinderszene so vielfältig, bunt und dynamisch, wie dies in Deutschland der Fall ist. Im vorliegenden zweiten Band von „Der große Pauli“ wird der Versuch gewagt, in komprimierter Form einen Überblick über alle derzeit aktiven Pfadfinderorganisationen in Deutschland zu geben. Eine Augenblicksaufnahme, welche ohne Vorbehalte die Tätigkeit der großen Verbände, wie auch der kleinen unabhängigen Stämme gleichermaßen würdigt. So widmen sich die einzelnen Kapitel neben den Weltpfadfinderbünden auch den unabhängigen Pfadfinderorganisation, den Exilpfadfindergemeinschaften oder jüngst erloschenen Vereinigungen. Die Einzeldarstellungen gehen bei allen dargestellten Organisationen gleichermaßen u.a. auf ihre Entstehungsgeschichte, ihre Struktur und Verbreitung, ihren Auftrag und ihr Ziel sowie ihre Stellung zu den Grundsätzen der Pfadfinderarbeit ein. Die Texte entstanden als Ergebnis jahrelanger Recherche und insbesondere auf Basis von Informationen aus den Pfadfinderbünden selbst. Dabei wurde auf gute Lesbarkeit Wert gelegt. Bereichert werden die Texte optisch durch die Darstellung der jeweiligen Lilien und vor allem durch zahlreiche Bilder von Pfadfindern und Pfadfinderaktivitäten aus den jeweiligen Bünden. Es handelt sich um ein trotz seines inhaltlichen Umfanges handliches und ansprechendes Nachschlagewerk für jeden, der seine Neugier und Freude am unbekannten Pfadfinder von gegenüber noch nicht verloren hat. Der Große Pauli, Band II: Pfadfinderbünde &-verbände Format: 22×24,5cm 272 Seiten, Hardcover, Preis: 24,80 € ISBN: 978-3-88778-370-9 Quelle: scouting 03-12 Zu dieser Buchvorstellung erfolgten...