Französische Pfadfinder bauen Öko-Dorf in Peru...

Wie das Main-Echo berichtete, planen vier Pfadfinder der „scouts et guides de France“ (SGDF) aus der Partnerstadt von Wertheim, Salon-De-Provence, eine einmonatige Reise in den Sommerferien nach Peru. Um die Tour finanzieren zu können, haben sie bereits vor einem Jahr begonnen, verschiedenste Arbeitsaufträge anzunehmen. Zudem stellen sie unter „kisskissbankbank“ ihr Projekt vor und sammeln Spendengelder. In Peru möchten die Jugendlichen am Bau eines Öko-Dorfes mitwirken, die Gegend am Amazonas erkundigen und an einem Treffen mit peruanischen Pfadfindern teilnehmen. Bildnachweis: aus der Projektbeschreibung Quellen: Main-Echo 08.06.2016; Projektbeschreibung kisskissbankbank Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

„Leg dich nie mit einem Pfadfinder an…“...

Die doofe Nachricht vorneweg: Der Spruch auf dem T-Shirt ist geklaut. Erfunden haben ihn nach bisheriger Erkenntnis die Geocacher. Aber während die erst seit zehn Jahren die Wälder verunsichern, machen die Pfadfinder das schon seit über hundert Jahren. Der Produktion dieses T-Shirts, welches auch als Hoodie, aber auch als Muskelshirt und zudem in verschiedenen Farben und Größen erhältlich ist, liegt ein interessantes Instrument zugrunde. Über die Internetseite von „Teezily“ kann man, ähnlich eines Crowdfunding-Projektes, das Design eines Produktes hochladen und dann startet man eine Kampagne dazu und die Vermarktung. Ist das vorher definierte Ziel an Bestellungen bis zu einem bestimmten Termin erreicht, geht das Produkt in die Produktion: Vom Druck (in Frankreich) bis hin zum Versand. Dem kreativen Urheber bleibt dann nur noch, den Erlös abzüglich der Gebühr einzustreichen. Und was nun unser heiß ersehntes „Leg dich nie mit einem Pfadfinder an“ – Hoodie angeht: Die Mindestbestellmenge von etwas über 600 Stück wurde erreicht, Bestellungen sind aber nur noch bis morgen möglich. Jetzt oder nie! Bildnachweis: Teezily „Pfadfinder aufgepasst! Sonderedition...

42.734 € für ein neues Schiff

Da freut sich sicherlich nicht nur „Falado-Chef-Crowdfunder“ Yanni: Als am Sonntag die Crowdfunding-Spendenphase für den Erwerb der „Whydah“ als Ersatz für die gesunkenen Falado auslief, waren 42.734 € von insgesamt 223 Supportern gespendet worden. Hinzu kamen noch zusätzlich um die 7000 €, die über normale Überweisungen auf das Konto des Trägervereines geflossen waren. Glückwunsch! Bildnachweis: Falado e.V. Quelle: startnext...

Ich will Whydah segeln gehen!

Vierter und letzter Teil des Interviews mit Yanni, Yann-Aretin Eggert, Mitglied des Brigantine Falado von Rhodos e.V. und Mitinitiator der jetzt laufenden Crowdfunding-Kampagne für den Erwerb des Segelschoners “Whydah”. Den ersten Teil des Interviews findet ihr hier. Scouting: Sind organisatorische Veränderungen im Verein selbst geplant? Der Verlust der Falado wird ja vermutlich bei einigen Mitgliedern Verstimmungen ausgelöst haben? Yanni: Wie bisher auch, sollen die stimmberechtigten Mitglieder im Verein die aktiven Gruppen (der Mitgliederjahresbeitrag ist übrigens nur zweistellig) und die Gründungsmitglieder bleiben. Hier wollen wir aber für mehr Transparenz im Procedere der Stimmberechtigung sorgen. Außerdem wünschen wir uns eine breitere Basis. Wir möchten hiermit ausdrücklich alle Gruppen, egal ob aus der pfadfinderischen oder der bündischen Ecke, dazu einladen, Teil des Vereines zu werden. Wir sind kein verschlossenes Grüppchen. Wer auf der Whydah segeln gehen will, muss jedoch auch künftig selbst oder über seine Gruppe Mitglied im Verein sein. Das hat steuerrechtliche Gründe und wir wollen kein Charterbetrieb werden. Scouting: Wie funktioniert das mit der Törnplanung? Yanni: Die Mitgliederversammlung beschließt, wo es hingehen soll und die einzelnen Mitgliedsgruppen können dann ihre Terminwünsche äußern. Der Vorstand versucht dann eine Verteilung zu finden, die den Bedürfnissen möglichst vieler entspricht. Natürlich kann man es nicht immer jedem Recht machen, aber das behält man dann für das Folgejahr im Hinterkopf. Scouting: Was gehört noch zu den Aufgaben der Gruppen? Yanni: Diejenigen, die sich aktiv einbringen, gehen mit auf die Werft und tragen durch ihre Hände Arbeit zur Pflege des Schiffes bei. Auch bringen sie sich mit Beiträgen zum jährlichen Überlebensfest ein. Für dieses Jahr wird z.B. noch eine Küchencrew gesucht. Schön ist es natürlich auch, wenn sich das Verhältnis Bootsführer und Gruppen weiterhin in einem gesunden Verhältnis bewegt. Der Verein unterstützt die Ausbildung von Skippern, indem er ihnen entsprechende Möglichkeiten...

„Es hat keinen Zweck, auf Experten zu warten“...

Dritter Teil des Interviews mit Yanni, Yann-Aretin Eggert, Mitglied des Brigantine Falado von Rhodos e.V. und Mitinitiator der jetzt laufenden Crowdfunding-Kampagne für den Erwerb des Segelschoners “Whydah”. Den ersten Teil des Interviews findet ihr hier. Scouting: Wie seid ihr auf startnext gekommen? Yanni: Diese Plattform war uns und unserem Zielpublikum bereits durch das Meissnerlager und den Scoutingtrain bekannt. Es hat etwas Zeit benötigt, bis wir ein schlagkräftiges Team für die Umsetzung der Kampagne beisammen hatten. Letztlich benötigte es die Erkenntnis, dass diejenigen, welche die Zeit haben, sich dahinter zu hängen, genau die richtigen sind und es keinen Zweck hat, auf Experten oder Leute mit mehr Erfahrung zu warten. Es zeigten sich dann ganz unverhoffte Talente, zum Beispiel bei der Videoproduktion. Der Comicfilm war der erste, den diejenige erstellt hat. Das merkt man ihm aber nicht an. Scouting: Wieviel Zeit hat die Vorbereitung für die notwendigen Präsentationen in Anspruch genommen? Yanni: Da haben wir mit drei Leuten im Kernteam plus diverser Zulieferer insgesamt sechs Wochen dran gesessen. Allein für die Kurzfilme sind sicherlich gut 100 Stunden investiert worden. Scouting: Wie ist die Resonanz? Yanni: In einer Woche sind schon 7.000€ zusammen gekommen, das ist toll! Bei Startnext ist vorgesehen, dass die Spender ein Dankeschön erhalten. Besonders stark nachgefragt sind die Postkarten-Abos. Da erhält man dann von den Gruppen, die auf der Whydah unterwegs sein werden, Dankeschön-Postkarten, gebastelt aus alten Seekarten und aus den Häfen in denen gerade geankert wird. Entweder eine einzelne oder, je nach Spendenhöhe, eine Segelsaison lang. Für Fans der Falado gibt es aber auch alte Originalteile wie Schäkel, Plankenstücke oder eben auch Getränke, welche zuvor eine Fahrt über den Atlantik an Bord der Whydah mitgemacht haben. Bei startnext geht es aber nicht nur darum, selber einen hohen Betrag zu spenden. Eigentlich geht...