42 sinnlose Kilometer für den inneren Schweinehund...

Jeder Pfadfinderbund hat gewisse Eigenarten. So ist es im Deutschen Pfadfinderbund (DPB), ursprünglich aus einem Geburtstagswunsch heraus, zum Entstehen des jährlichen Bundesmarathon gekommen. Er findet immer Anfang Mai statt und stellt weniger eine physische, denn eine psychische Herausforderung dar. Weder werden die Teilnehmer auf der Strecke von Zuschauern bejubelt, noch gibt es am Ende eine Siegerurkunde im engeren Sinne. Und um ehrlich zu sein: Die meisten Teilnehmer legen die Strecke gehend zurück. Erst seit einigen wenigen Jahren gibt es auch die Möglichkeit zum Halbmarathon über 21 Kilometer, der aber vor allem von Senioren und Familien genutzt wird. Dieses Jahr führte der Bundesmarathon die 120 TeilnehmerInnen aus dem ganzen Bundesgebiet und im Alter von elf bis über siebzig Jahren an der Sophienhöhe in Hambach zusammen. Organisiert wurde er vom Bergheimer Konvent Ruedeger von Bechlaren, der zum Männerorden St. Georg im DPB gehört. Die Teilnehmer lobten sowohl die gelungene Herausforderung, als auch die anschließende Feier. Übrigens geht man nach einem Marathon Treppen am besten rückwärts runter. Quelle: Aachener Zeitung, 08.05.2014 Organisiert wurde das Lager vom Bergheimer Konvent Ruediger von Bechlaren. Marathon der Pfadfinder an der Sophienhöhe – Lesen Sie mehr auf: http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/marathon-der-pfadfinder-an-der-sophienhoehe-1.822750#plx114199506 Organisiert wurde das Lager vom Bergheimer Konvent Ruediger von Bechlaren. Marathon der Pfadfinder an der Sophienhöhe – Lesen Sie mehr auf: http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/marathon-der-pfadfinder-an-der-sophienhoehe-1.822750#plx114199506 Organisiert wurde das Lager vom Bergheimer Konvent Ruediger von Bechlaren. Marathon der Pfadfinder an der Sophienhöhe – Lesen Sie mehr auf:...

Bundesmarathon des DPB

Jedes Jahr im Mai treffen Teilnehmer aus dem Deutschen Pfadfinderbund (DPB) zum Bundesmarathon zusammen. Dieses Jahr war mit „nur“ 145 gemeldeten Pfadfindern die Zahl kleiner als sonst, doch dieses tat dem Erfolg keinen Abbruch. Die Organisatoren aus der Jungenschaft Volundr und dem Hag Rheintöchter aus Bonn hatten eine wunderschöne Strecke durch den Stadtwald von Bad Münstereifel und um die Steinbachtalsperre herum auserwählt. Die Teilnehmer waren im Alter zwischen 10 und 54 Jahren. Da es beim Bundesmarathon des DPB geht es nicht um gelaufene Kilometer, sondern um den Gedanken des Losgehens und auf dem Weg sein geht, waren nur etwa 15 Läufer tatsächlich joggend unterwegs, die anderen legten die 42 km lange Strecke wandernd zurück. An insgesamt 8 Posten wurden den zunehmend erschöpfteren Teilnehmern Obst und Getränke angeboten. Beinahe wäre der diesjährige Lauf dem guten Wetter zu Opfer gefallen: Nur drei bis vier weitere Tage ohne Regen und es wäre bei Waldbrandstufe 5 eine völlige Sperrung der Wälder abgeordnet worden.Marathon war ein Dorf im antiken Griechenland an der Ostküste von Attika, nordöstlich von Athen. Auf einer dort von Bergen, Sumpflandschaft und Meer umgebenen Ebene wurde 490 v.Chr. die berühmte Schlacht zwischen Athenern und Persern ausgetragen. Dabei wurde die angreifende persische Armee unter Dareios I. von den Athenern unter Miltiades besiegt. So konnten die Griechen einen schnellen Rückmarsch nach Athen antreten und die Stadt vor einem persischen Angriff von See aus bewahren. Der Marathonlauf erinnert an die sagenhafte Leistung des Boten Phidippides, der die Strecke bis Athen lief, um die Siegesnachricht zu verkünden. Gemäß dem Mythos schrie Phidippides bei seiner Ankunft in Athen «Wir haben gesiegt!» und starb auf der Stelle. Die von ihm zurückgelegte Strecke betrug etwa 38 Kilometer. Die heute verbindliche Länge von genau 42,195 Kilometern entstand erst im Jahre 1908, als eine englische...