Vorgestellt: Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder...

Der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) entstand 1975 als Fusion des Bundes Deutscher Pfadfinderinnen und des Bundes der Pfadfinder. Letztere hatten ihre Wurzeln im Bund Deutscher Pfadfinder, von dem man sich aber aufgrund seiner radikal-links politischen Neuausrichtung bereits einige Zeit zuvor getrennt hatte. Der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist der mitgliedsstärkste interkonfessionelle deutsche Pfadfinderbund, d.h. er ist religiös nicht gebunden. Der BdP ist Mitglieder der Weltpfadfinderorganisationen WOSM und WAGGGS.  Der BdP hat deutschlandweit 30.000 Mitglieder und verfügt über ein Bundeszentrum in Immenhausen. Hier geht es zur Homepage des Bundes. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Nachruf auf „Hexe“ – Erika Hermes Jan27

Nachruf auf „Hexe“ – Erika Hermes...

Am 10. Januar entschlief „Hexe“ (Erika Hermes) friedlich im Alter von 90 Jahren. Die Urnenbestattung erfolgt am 11. Februar ab 13 Uhr im Friedwald Reinhardswald /nahe Sababurg. Die Stiftung Pfadfinden des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) veröffentlichte folgenden Nachruf: „Hexe war ihr ganzes Leben lang eine engagierte Pfadfinderin, eine große Persönlichkeit im Bund Deutscher Pfadfinderinnen und im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Als Bundesmeisterin des Bundes Deutscher Pfadfinderinnen wohnte sie in Immenhausen und prägte von dort aus den Bund. Hexe engagierte sich in der Fusion mit dem Bund der Pfadfinder. Sie wurde erste Generalsekretärin im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. 1988 erhielt Hexe für ihr Engagement das Bundesverdienstkreuz. Hexe hat die Grundlagen der Stiftung Pfadfinden gelegt. Zusammen mit Herbert Berheide (Klopfer), Roland Fiedler, Tom Levine, Björn Seelbach und Karin Dittrich-Brauner hat sie Stiftungsgründung vorbereitet. Über zwei Jahre von 1996 bis 1998 traf sich das Team regelmäßig um Konzepte zu entwickeln, Unterlagen zu erstellen, mögliche Stifter anzuschreiben, rechtliche Grundlagen zu klären und vieles mehr. Häufig fanden die Treffen bei Hexe zuhause in Lich statt, unterstützt durch leckeren Schokokuchen oder andere kulinarische Highlights. Hexe übernahm in dieser Vorbereitungsphase die Korrespondenz und nutzte ihre vielfältigen Erfahrungen und Kontakte, um die Stiftung auf den richtigen Weg zu bringen. Hexe gehörte mit der Stifternummer 27 auch zu den Gründungsstifter*innen. Sie verfolgte die Aktivitäten der Stiftung in den kommenden Jahren mit großem Interesse, wollte aber sich aber auf Grund ihres Alters nicht mehr in Vorstand oder Kuratorium engagieren. Nun hat Hexe im Alter von 90 Jahren ihren Lebensweg vollendet.“ Mögen Ihre Taten fortbestehen und sie selbst unvergessen sein. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Integration durch Zirkus- und Theaterpädagogik...

Toleranzentwicklung und Persönlichkeitsbildung: Der „bunte Vogel“ in der deutschen Pfadfinderszene, der Bund Deutscher PfadfinderInnen (BDP) berichtete im Gießener Anzeiger über seine unkonventionelle Arbeit. Zirkus- und Theaterpädagogik stehen hierbei im Mittelpunkt, es gibt für die jüngeren Kinder aber auch die „Naturpiraten“, welche sich im eigenen Gartengelände treffen. Aktuell gibt es in Gießen sieben Theater-, Zirkus- und Naturgruppen des BDP. Bild: Die Theatergruppe „Wildwux“ des BDP-Niedersachsen. Quelle: Gießener Anzeiger 06.01.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

BEP heißt eindeutig Bund Europäischer Pfadfinder...

In einem humoristischen Artikel hat sich die Münstersche Zeitung mit gängigen und weniger gängigen Abkürzungen, kurzum dem Abküfi (Abkürzungsfimmel) befasst und kam zum Ergebnis (wen wunderts), dass eine Abkürzung nicht immer dem Verständnis gut tut. Das ganze geschah unter der Überschrift „Wowimat i BEP?“ Glücklicherweise wurde die Übersetzung mitgeliefert: „Wollen wir uns mal im Bioenergiepark treffen?“ und auch der Hinweis darauf, dass BEP nicht zu verwechseln sei mit BEP: Bund Europäischer Pfadfinder, Bureau of Engraving and Printing oder Belastungserprobung. Aber warum eigentlich nicht mal im Bund Europäischer Pfadfinder treffen? Und wenn die sich im Bioenergiepark treffen, um eine Belastungserprobung durchzuführen? Und es gibt ja noch viel mehr schöne völlig missverständliche Abkürzungen. Davon können der DPB (Deutscher Psoriasis Bund) und der BDP (Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen) beziehungsweise BdP (Bundesverband deutscher Pressesprecher) [welche keinesfalls miteinander verwechselt werden sollten!] oder auch VCP (Verband Cosmetic Professional) oder CPD (Christlicher Partnerschafts-Dienst) sicherlich ein Liedchen singen, wie oft Leute bei ihnen anrufen, welche ihre Kinder zu den Pfadfindern schicken wollen. Nicht so die DPSG, welche es offenbar wirklich nur einmal gibt… Queller: Münstersche  Zeitung 02.01.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Vorgestellt: Bund Deutscher PfadfinderInnen...

Nur ein winziger Unterschied in der Schreibung macht hier jede Menge aus. Der Bund Deutscher PfadfinderInnen (BDP mit großem „D“) ist bitte nicht zu verwechseln mit dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP mit kleinem „d“), sonst wird es schnell peinlich. Hier wird nun also der BDP vorgestellt, bei dem manche seine pfadfinderische Ausrichtung noch stärker in Frage stellen, als bei jedem anderen Bund, dem sie selbst nicht zugehörig sind. Diese Vorbehalte beziehen sich nicht auf seine Gründung als vielmehr seine Entwicklung ab 1968. Gegründet wurde der BDP 1948 durchaus als klassischer interkonfessioneller Pfadfinderbund und war als solches auch in den Weltpfadfinderorganisationen vertreten. Im Rahmen des Links-Schubs ab 1968 kam es zu erheblichen Meinungsverschiedenheiten innerhalb des BDP, die oft als „Unterwanderung von Links“ interpretiert werden. Im Lauf der folgenden Jahre wendeten sich die meisten Mitgliedsgruppen vom BDP ab, gründeten DPV und BdP; auch aus der Weltorganisation wurde der BDP wegen linkspolitischer Aktivitäten ausgeschlossen. Seinen Platz übernahm der BdP. Heute bezeichnet sich der BDP als basisdemokratische Organisation, welche die Selbstbestimmung der Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt und gesellschaftliche Auseinandersetzungen voranbringen möchte. Selbstverständlich wird _keine_ Uniform getragen, auch Pfadfindergesetze oder Versprechen sucht man vergeblich. Und politisches Engagement ist auch im engeren Sinne des Wortes zu finden. Der BDP bietet breitgefächerte und sowohl koedukative, als auch geschlechterspezifische Aktivitäten, oft in offener Form (d.h. keine festen Gruppen) an und erreicht damit nach Eigenaussage etwa 80.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Hier geht es zur Homepage der Organisation. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu dieser und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...