Schatzkästlein – ein Buch für eure Erinnerungen!...

Schatzkästlein-Bücher… Manches Wissen, manche Erlebnisse sind nur noch in unserem Gedächtnis oder nur noch in unserem privaten Fotoalbum vorhanden – die Erinnerung daran verblasst zusehends! Doch manches soll einfach nicht verloren gehen, sondern für unsere Nachwelt glaubhaft dokumentiert werden. Deshalb erreichen den Spurbuchverlag immer häufiger Anfragen zu Privatdrucken mit eigentlich „unrentablen“ winzigen Auflagen. Diese Bücher können natürlich zum Teil sehr interessant und gut gestaltet sein. In jedem Fall aber haben sie zu unserer Geschichte, zur Geschichte der Pfadfinder- und Jugendbewegung, einen konkreten Bezug und Inhalt, der vielleicht auch über den eigentlichen Empfängerbereich hinaus von Interesse sein könnte. Deshalb haben wir uns entschlossen, diese SCHÄTZE nicht einfach untergehen zu lassen und unter dem Begriff „Schatzkästlein“ solche Bücher und Veröffentlichungen in geringsten Auflagen auch interessierten Dritten anzubieten. Damit wird dann auch für Privatpersonen oder Stämme eine Kleinstauflage realisierbar. Die Bücher werden ohne Korrekturen (unbesehen) gedruckt, erhalten keine ISBN Nummer und werden auch nicht im Katalog aufgeführt. Im Buchhandel sind sie nicht erhältlich! Alle Bücher haben eine limitierte Auflage (also 10/20 oder 30) und sind nur lieferbar, solange der Vorrat reicht. Die Bücher können nur unter der Emailadresse: pauli@scouting.de oder pth@spurbuch.de bestellt werden. Die Bücher werden im Laufe einer Woche per Rechnung ausgeliefert. Es besteht keine Garantie zur Auslieferung, denn es sind nur ganz wenige Exemplare lieferbar. Ein Extra-Abonnement kann geschaltet werden und gilt dann für alle Erscheinungen dieser Art. Abbestellung im Voraus ist jederzeit möglich. Wir liefern natürlich nur aus, wenn eine Postadresse angegeben wird. Rubrik Schatzkästlein ist eine ergänzende Rubrik im Bereich Pfadfinder- und Jugendbewegung in Ergänzung zu unserer weiteren Rubrik Antiquariat. Bereits erschienen und bestellbar: Stamm Widukind Chronikbuch (Hier die Leseprobe! – mit Inhaltsverzeichnis) Ein Blick auf die Zeiten, auf die Menschen und auf die Geschehnisse Autoren: Die Widukinder Seiten 172 Hardcover mit farbigen...

Zeltplatz am Bucher Berg modernisiert...

Nach fünf Jahren der Renovierung und Modernisierung konnte der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) den Zeltplatz Bucher Berg vergangenes Wochenende (erneut) einweihen. Jetzt können aus der Großküche bis zu 500 Personen verpflegt werden. Kein Vergleich zu 1983, als alles mit drei spartanischen Hütten begann. Neben der Großküche wurde die Infrastruktur des Platzes durch ein Programm- und Kioskgebäude, einen Grillpavillon, zwei Schutzhütten, neue Kühlschränke und einen einen Steinbackofen erweitert. 1,2 Millionen Euro wurden investiert, davon kamen 750 000 Euro durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, den Bayerischen Jugendring, die evangelische Landeskirche, den Bezirksjugendring Oberpfalz und den Landkreis Neumarkt. In Kooperation mit der Berufsschule Nürnberg wurden zudem um die 1500 ehrenamtlichen Stunden durch PfadfinderInnen selbst geleistet. Doch lassen wir das Team vom Bucher Berg selbst zu Wort kommen, hier ihre Mitteilung: „„Ein Stück Himmel, das auf die Erde gefallen ist“, so bezeichnete der stellvertretende Landrat des Landkreises Neumarkt, Helmut Himmler, in Anlehnung an Goethe heute den Internationalen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderzeltplatz Bucher Berg. Grund für diesen Vergleich war die Einweihung des neuen Küchen- und Sanitärgebäudes am 9. Mai 2015. Mit diesem Festakt, bei dem rund 100 Gäste den Bucher Berg mit seinen neuen Einrichtungen bestaunten, fand die rund fünfjährige Umbau- und Modernisierungsphase ein würdiges Ende. Musikalisch stimmungsvoll untermalt vom Pfadfinderchor MTA 62 ließen Vertreter aus Politik und Gesellschaft die Geschichte und den aktuellen Ausbau des Bucher Bergs Revue passieren: Gerhard Kofer, Geschäftsführer des VCP Land Bayern und Teresa Hennig, eine der Landesvorsitzenden des VCP Land Bayern, führten charmant durch das Programm und lieferten interessante Einblicke in die Geschichte des Bucher Bergs sowie seine Bedeutung für eine zeitgemäße und Freiraum bietende Jugendarbeit. Über die baulichen und energetischen Besonderheiten des neuen Gebäudes informierten Architekt Helmut Rester und Ingenieur Roland  Götz, während Reinhold Ostermann vom Amt...

Buchvorstellung „Quellen zur Geschichte der Jugendbwegung“...

Unter dem Titel „100 Jahre Hoher Meißner (1913 – 2013)“ haben Prof. Dr. Barbara Stambolis und Prof. Dr. Jürgen Reulecke einen Sammelband mit „Quellen zur Geschichte der Jugendbewegung“ herausgegeben. In einer Fleißarbeit von knapp über 500 Seiten werden die unterschiedlichsten Quellen zu dem Jahrhundertereignis des 1. Freideutschen Jugendtages auf dem Hohen Meißner zitiert und kommentiert. Das Ereignis von 1913 hatte für eine ganze Reihe von jugendbewegten Generationen eine kaum zu unterschätzende Bedeutung. Nicht zuletzt die dort entstandene „Meißnerformel“ wurde in und mit ihren Formulierungen immer wieder neu gedeutet und ausgelegt. Das Buch ist  für harte Geschichtsfreaks geeignet, andererseits eine sehr saubere Sammlung der wesentlichen Äußerungen und Artikel, die zum Thema erschienen sind. Nicht jeder verfügt schließlich über die original historischen Quellen. Im ersten Teil werden die Texte durch Bildmaterial dokumentiert, was die Leseleistung eindeutig steigert. Die Problematik neugesetzter Texte zeigt sich am Abdruck der Originaleinladung zum Meißnertreffen. Es ist eben etwas anderes das Original zu betrachten und den Zeitgeist mitzunehmen – aber dieses Gefühl können wohl nur Originale hervorrufen. Für Historiker insgesamt eine umfangreiche und interessante Zusammenstellung. Das Buch ist als Band 18 in der Schriftenreihe „Jugendbewegung und Jugendkulturen“ erschienen, die Fortsetzung der früheren Reihe „Edition Archiv der deutschen Jugendbewegung“. Den Preis von 70 Euro (exakt 69,99) werde ich nicht kommentieren. Rückentext: Die Herausgeber Prof. Dr. Barbara Stambolis lehrt Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Paderborn. Prof. Dr. Jürgen Reulecke ist emeritierter Professor für Zeitgeschichte an der Universität Gießen. 2013 jährte sich der erste Freideutsche Jugendtag auf dem Meißner zum hundertsten Mal. Das Ereignis von 1913 hatte für eine ganze Reihe von jugendbewegten Erlebnisgenerationen eine kaum zu unterschätzende Bedeutung. Nicht zuletzt die dort entstandene >Meißnerformel< mit ihren Fahnenwörtern >eigene Bestimmung<, >eigene Verantwortung< und >innere Wahrhaftigkeit< wurde immer wieder neu gedeutet. Die in dieser...

Neues Pfadfinderbuch aus Frankreich erschienen...

„250 Antworten auf Eure Fragen zum Pfadfindertum“ heißt ein neues Buch, das jetzt in Frankreich erschienen ist. Die Geschichte des Pfadfindertums, der Pfadfindermethode, der Pfadfindererziehung wird an Hand von einzelnen Fragen erläutert. Ein interessanter Ansatz, vor allem auch, da viele berühmte und bekannte Pfadfinder (wie Pierre Jourbert oder Guy de Larigaudie – um nur zwei zu nennen) in Kurzform vorgestellt werden. Das Buch ist allerdings nur in französischer Sprache erschienen. Wer allerdings der französischen Sprache mächtig ist, findet ein unterhaltsames und wissenswertes Buch. Es umfasst 228 Seiten für 28,- Euro / Exemplar Auslieferung ist nur bei Vorbestellung möglich also bietet der Spurbuchverlag eine Sammelbestellung an! Alle Interessenten schreiben bis zum 01. Februar 2015 eine kurze Mail an lb(at)spurbuch.de. Vergesst nicht die Anzahl der Exemplare und eure Adresse. PLAN des 250 questions...

Neuerscheinung: „Alexander Lion – Höhen und Tiefen des Lebens“...

Wer sich mit der deutschen Pfadfinderbewegung beschäftigt, der kommt um den eigentlichen Gründer oder Mitbegründer Dr. Alexander Lion nicht herum. Nun liegt ein wunderbares Buch, eine Eigenbiographie über Alexander Lion vor. Mit der Autobiografie Alexander Lions legt der Spurbuchverlag das dritte Buch über oder von Alexander Lion vor und vervollständigt damit das Bild über diese bedeutende Persönlichkeit der deutschen Pfadfinderbewegung. Teilweise sehr lyrisch geschrieben und trotzdem packend und inspirierend, bietet dieses Buch einen einzigartigen Einblick in das Wesen von Dr. Alexander Lion, den Mitbegründer der deutschen Pfadfinderbewegung. Bei der Lektüre und der Interpretation sind allerdings einige Dinge zu bedenken. Lion hat diese Autobiografie nicht im Alter komplett in einem Zug geschrieben, sondern er hat zum Teil bereits vorliegende Texte ergänzt, geändert, zum Teil neu interpretiert. So sind die einzelnen Kapitel des Buches in verschiedenen Jahrzehnten und in unterschiedlichen Lebensabschnitten Lions entstanden und zum Teil für unterschiedliche Zwecke und Leser geschrieben worden. „’Greift nur hinein ins volle Menschenleben!’ – Goethe gibt mir die Antwort auf die sorgende Frage: Sind meine Lebenserinnerungen wertvoll genug, dass ich sie aufschreibe, damit sie eines Tages hinausziehen als kleines bescheidenes Büchlein zu freundlich gesinnten Menschen?“, so schreibt Lion in einem Text! Über ein halbes Jahrhundert nach Lions Tod wurde diese Frage mit einem „Ja“ beantwortet. Leider ist die Selbstbiografie nicht vollständig und der Autor hat z.B. seine Kindheit fast komplett ausgelassen. Dafür erzählt er von den wichtigsten Höhe- und Tiefpunkten seines Lebens: wie er als Feldarzt arbeitete, von seinen Erlebnissen im I und II Weltkrieg, seinem Dienst in Afrika und auch von Friedenszeiten. Seine Berührung mit den Pfadfindern (deren Idealismus er, laut eigener Aussage, schon lange vorher für sich entdeckt hatte). Seine Zeit im Gefängnis und der Wiederaufbau nach dem Krieg, sind ebenfalls Themen. Zum Anfang der Kapitel stehen meist...