Designierte Präsident der Harvard-Universität ist Pfadfinder...

Mit Larry Bacow, einem angesehensten Repräsentanten der amerikanischen Hochschulbildung, wird der neue Präsident der Harvard University ein Pfadfinder werden. Harvard kündigte die Auswahl am Sonntag an und nannte Bacow jemanden, der „die Neugier und die schlaue Intelligenz eines Gelehrten und Lehrers, die Vision und die ruhige Hand eines erfahrenen Anführers von Institutionen und die energische Hingabe und lebhafte Ausdauer eines hingebungsvollen Marathonläufers“ hat. Bacow ist der Sohn eines osteuropäischen Flüchtlings und Auschwitz-Überlebenden. Er sagte, seine Zeit als Pfadfinder hätte ihm seine Augen geöffnet für die Welt jenseits von Michigan. „Ohne die Pfadfinderei hätte ich nicht so viele Dinge lernen und so viele Dinge tun können, die mir heute wichtig sind“, sagte Bacow 2010. „Ob Camping, Skifahren, Segeln oder Schwimmen. Durch die Pfadfinder erhielt ich die Möglichkeit dazu. “ 2002 überreichte der Bostoner Spirit of Adventure Council Bacow den Distinguished Eagle Scout Award an Bacow. Der Preis wird an Eagle Scouts vergeben, die mindestens 25 Jahre lang ihren Beruf und ihre Gemeinschaft als Eagles-Kundschaft anerkannt haben. „Eagle Scout“ ist die höchste Auszeichnung der Boy Scouts of America (BSA), diesen Rang erhielt Bacow im Jahr 1966. Anlässlich des 100. Geburtstags der BSA erklärte Bacow als Redner vor dem Mohegan Council, dass er die 12 Punkte des Pfadfindergesetzes verinnerlicht habe, und nannte dies „den Eckstein einer effektiven Führung“. Auf die Frage, wie er die Fähigkeitenerworben habe, um ein Universitätspräsident zu werden, zögerte Bacow nicht mit der Antwort. „Die einfache Antwort ist, dass ich gelernt habe, eine Führungspersönlichkeit im Sinne der Pfadfinder zu sein“, sagte er. Am 1. Juli wird Bacow seinen Posten als Präsident von Harvard offiziell antreten. „Diejenigen von uns, die privilegiert sind, diese Universität zu leiten, wird ein großes Vertrauen erwiesen“, sagte Bacow nach seiner Auswahl. „Ich verspreche, alles in meiner Macht stehende zu tun,...

„Boy Scouts of America“ öffnen sich für Mädchen...

Wie „Bild.de“ gestern berichtete, haben die Boy Scouts of America (BSA) beschlossen, sich der Mitgliedschaft von Mädchen zu öffnen. Ihr Präsident Randall Stephenson wird mit den Worten zitiert, es sei an der Zeit, das herausragende Programm der Pfadfinder auch Mädchen zur Verfügung zu stellen. Damit hätten es berufstätige Eltern nun leichter, weil sie alle ihre Kinder den Pfadfindern anvertrauen könnten. Hier die Originalmitteilung der BSA. Was mir darin fehlt (oder habe ich es überlesen?) ist der Hinweis auf die seit 1912/13 bestehenden „Girl Scouts of America“, die immerhin über 2.6 Millionen Mitglieder haben. Bei der Lekture der BSA-Veröffentlichung könnte man fast den Eindruck gewinnen, als hätten amerikanische Mädchen bislang nicht Pfadfinderin werden können. Entsprechend „begeistert“ fiel denn auch deren Reaktion aus. Die West-New Yorker Leitung der Girl Scouts ließ durchblicken, dass sie diese Entscheidung der Boy Scouts of America nicht begrüße. Schließlich seien die Girl Scouts die beste Erfahrung für Mädchen. Die Girl Scouts würden ihre unabhängige Arbeit fortsetzen. Bildnachweis: BSA Quelle (u.a.) Bild.de...

$ 700.000 für die Villa des Gründers der amerikanischen Pfadfinder...

Wie Bryan Wendell für das amerikansche „Scoutingmagazin“ bloggte, steht das ehemalige Haus von BSA Gründer William D. Boyce für „nur“ $ 700.000 zum Verkauf. Das Haus wurde 1860 erbaut und liegt auf einem insgesamt 7,78 Hektar großen Grundstück.  Hervorgehoben werden der perfekt gepflegte Rasen, seine acht Schlafzimmer, neun Badezimmer, der große Tennisplatz, das neue Dach und neue Fenster, seine 12-Fuß-Decken und zwei elegante Salons. Boyce kaufte das 5.300 Quadratmeter große Haus und 60 umgebende Hektar im Jahre 1894 und nutze es als Sommerhaus. Das Anwesen in Marshall, Michigan, heißt logischerweise Butler-Boyce House und ist ein respektables Beispiel für geschichtsträchtige Gebäude. Gemäß der Gründungsaga der amerikanischen Pfadfinderorganisation hatte sich Boyce 1909 im Londoner Nebel verirrt und ein etwa zwölfjähriger Knirps hatte ihm aus des Dilemma geholfen und ein Trinkgeld mit der Begründung, er sei schließlich Pfadfinder, abgelehnt. Das hatte Boyce so schwer beeindruckt, dass er sich über diese damals noch sehr junge Jugendbewegung informierte und mit Broschüren, Abzeichen und einer Uniform nach Amerika zurückkehrte, wo er sich sogleich an die Gründung der Pfadfinder in Amerika begab. Diese konnten bereits sechs Monate später offiziell gegründet werden. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Trump-Rede: Entschuldigung

Nun erfolgte doch tatsächlich eine Entschuldigung für die Rede von Donald Trump, welche dieser beim National Jamboree der amerikanischen Pfadfinder der BSA gehalten hatte. Allerdings nicht durch Donald Trump. Es entschuldigte sich stattdessen der Chef der amerikanischen Pfadfinder. Wie Michael Surbaugh in einer Presseerklärung verlautbarte, wolle er seine „aufrichtige Entschuldigung“ an alle aussprechen, die sich durch die „politische Rhetorik“ bei der Veranstaltung beleidigt fühlten. Quelle: Welt 24N 27.07.2017 Bildnachweis: gage_skidmore, cc Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Trumpbesuch: Tickets verlieren Gültigkeit...

Vom 19. bis 28. Juli (also gerade jetzt) findet das 19. National Scout Jamboree der Boy Scouts of America (BSA) statt. Auf dem „Summit Bechtel Reserve“ in West Virginia hat sich für heute (Montag) der amerikanische Präsident Donald Trump zum Besuch angesagt. In Folge, so teilt der Ausrichter mit, können keine Eintrittskarten mehr erworben werden und bereits gelöste verlieren ihre Gültigkeit zwei Stunden vor Ankunft des Präsidenten. Grund ist die veränderte Sicherheitslage. Aber nicht, weil man denkt, er könnte dort an ein Messer gelangen. Bereits zu Besuch war am 21. Juli übrigens der amerikanische Außenminister (und Pfadfinder) Rex Wayne Tillerson. Dessen Aufenthalt scheint gemäß Bildlage sehr entspannt abgelaufen zu sein. Donald Trump hatte sich beim Wahlkampf schon einiges an Sympathien bei den amerikanischen Pfadfindern erworben, indem er die sagenhafte Summe von 7 Dollar gespendet hatte. Der Besuch der amerikanischen Präsidenten bei den Jamborees ist durchaus üblich, die meisten von ihnen waren oder sind ja selbst Pfadfinder. Bildnachweis: Rex Wayne Tillerson, National Jamboree, Summit Bechtel Reserve Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...