Girl Guides streichen Gott und Vaterland aus ihrem Versprechen...

Die Organisation der Britischen Pfadfinderinnen hat eine Umformulierung ihres Versprechens vorgenommen. Ab 1. September lautet ihr Versprechen: „I promise that I will do my best: to be true to myself and develop my beliefs, to serve the Queen and my community, to help other people and to keep the (Brownie) Guide law.“Damit streichen sie sowohl den Gottesbezug, als auch das Vaterland aus dem Versprechen. Die Formel „to be true to myself and develop my beliefs“ wird das bisherige „to love my god“ (welches bereits 1994 die vorherige Formulierung, seine Pflicht gegenüber Gott zu erfüllen abgelöst hatte) ersetzen. Anstelle von „Country“ tritt die Bezeichnung „Community“ (Gemeinschaft). Mit dieser Veränderung möchten die Britischen Pfadfinderinnen sicherstellen, auch Anders- und Nichtgläubigen sowie Mädchen und Frauen anderer Herkunft eine Heimat bieten zu können. Quelle:...

Schwangere Kate ehrt 400 Pfadfinder...

Eigentlich hätte die Queen selbst den Termin auf Windsor Castle wahrgenommen, doch dann ließ sie sich – zur Begeisterung der Zuschauer und vielleicht auch der Teilnehmer – von ihrer Schwiegertochter Kate vertreten. Beim „National Review of Queen’s Scouts“ wurden britische Pfadfinder Ende April in feierlicher Form einer öffentlichen Gala (sie selbst wählten das Wort Parade) von ihrer Hoheit für ihre Verdienste geehrt. Interessant, dass auf der Internetseite der Pfadfinder das Foto hierzu über dem Bauch von Kate endet, wo doch alle übrigen Berichterstatter über nichts anderes als eben dieses Bäuchlein berichteten. Quelle: The Scout Association...

Uniform für Vielfalt

Um dem steigenden Anteil von Muslimas in ihren Reihen Rechnung zu tragen und die Integration weiter voran zu treiben, hat die britische Pfadfinderinnenorganisation eine bekannte Designerin gebeten, für ihre muslimischen Pfadfinderinnen eine neue, zeitgemäße, praktische, aber auch religiösen Vorgaben entsprechende Uniform zu entwerfen. Die beiden neuen Bekleidungen, ein “hoodie dress” (Ein langer Pulli mit Kapuze) und ein “T-shirt dress” (langes T-Shirt) sind beide knielang und mit einem Aufdruck versehen, der „von Pfadfinderabzeichen und Aktionen inspiriert ist und den abenteuerlichen Geist des Pfadfindens einfängt.“ Die Designerin Sarah Elenany hat selbst palästinensische und ägyptische Wurzeln und ist trotz ihres jungen Alters von 27 Jahren schon jetzt für moderne, tragbare Designs gläubiger junger Frauen bekannt. Auch wenn die Kleidungen für Muslima entworfen wurden, so können sie dennoch auch von allen anderen Pfadfinderinnen getragen werden, wie die Organisation mitteilte. Diese trugen bislang figurbetonte T-Shirts in Pink und Lila, Shorts und Dreiviertelhosen. Die Initiative stieß auf ein ausgesprochen positives Echo. Derzeit gibt es etwa 2000 Pfadfinder muslimischen Glaubens im Vereinigten Königreich. 40 Gruppen haben überwiegend muslimische Mitglieder. Weltweit sind ein Drittel aller Pfadfinder Muslime. Die Anzahl der Pfadfinderinnen in Großbritannien ist laut Aussage einer Nachrichtenagentur seit 2005 um 88 Prozent gestiegen. Quelle: scouting 02-12...

Die “Duchess of Cambridge“ geht zu den Pfadfindern...

Kate Middleton, die Frau des britischen Thronfolgers Prinz William, übt sich bereits in Repräsentationsaufgaben. So gehört es im Königshaus zum guten Ton, die Schirmherrschaft über soziale und gemeinnützige Organisationen zu übernehmen. Kate Middleton, die „Duchess of Cambridge“ entschied sich für zunächst fünf Wohltätigkeitsorganisationen, um die sie sich in Zukunft besonders kümmern möchte. Dabei fiel ihre Wahl u.a. auf die Pfadfinderinnen, womöglich, weil sie selbst früher ein „Brownie“ war. Mit ihrem Engagement möchte sie mehr Kindern in England bei einer sinnvollen Freizeitgestaltung helfen, ihnen die Natur näherbringen und Zusammengehörigkeitsgefühl vermitteln. Es mag sein, dass dies erst der Anfang ist: Die Queen selbst steht mittlerweile mehr als 600 Organisationen als Schirmherrin vor. Quelle: BZ...

Nach Krawallnächten: Britische Pfadfinder mit Besen unterwegs...

Mit Besen, Schrubbern und Gummihandschuhen beteiligten sich auch zahleiche britische Pfadfinder an den Aufräumarbeiten in den von den Krawallen betroffenen Städten. Sie seien auch gekommen, um zu zeigen, dass die brutalen nächtlichen Taten von einer Minderheit der Jugendlichen begangen worden seien. Die Ausschreitungen hatten in Birmingham drei Todesopfer bei der Bürgerwehr gefordert, welche versucht hatten, einen Laden gegen Randalierer zu schützen. Mindestens 26 Familien wurden inzwischen durch Brandstiftung obdachlos. Der Premierminister Cameron kündigte ein hartes Durchgreifen und schwere Verurteilungen an. Quelle: scouting...