Glocke im Brexbachtal gestohlen

Im Brexbachtal bei Neuwied liegt einer der schönsten und bekanntesten Pfadfinderzeltplätze Deutschlands. Nun wurde dort dem DPSG-Stamm Roncalli aus Niederkassel ihre Glocke gestohlen. Zuerst dachten sie an ein Pfadfinderspielchen (mit Fahnen kennt man das ja), aber die Glocke kehrte bis Ende des Lagers nicht zurück. Auch die übrigen, zeitgleich mit ihnen dort weilenden Pfadfinderstämme, haben überzeugend erklärt, mit dem Dioebstahl nichts zu tun zu haben. Jetzt appellieren die Roncallis an das Gewissen der Täter. Die Glocke war bereits seit 39 Jahren im Stammesbesitz. Viel schwerer als der materielle Verlust von 500 € wiege deshalb der immaterielle. Bildnachweis: Stamm Roncalli, DPSG Quelle: Rhein-Zeitung...

Obdachloser erfriert in Pfadfinderhütte...

Das Brexbachtal bei Neuwied beherbergt einen der bekanntesten Pfadfinderzeltplätze des Landes. Auf drei Kilometern Länge gibt es drei feste Häuser und insgesamt 27 Zeltlagerwiesen mit 14 Schutzhütten. Doch für den 62-jährigen Frankfurter Obdachlosen, der vor der Dezemberkälte in einer der Schutzhütten Zuflucht gesucht hatte, wurde es sein letzter Besuch. Ein Fahrradfahrer entdeckte den Mann und alarmierte sofort die Polizei, welche jedoch nur noch den Tod feststellen konnte. Da er keine Ausweispapiere mit sich führte, konnte seine Identität erst durch eine Obduktion geklärt werden. Quelle: scouting...

Brexbachtalbahn fährt bald wieder...

Bekannt ist der Pfadfinderzeltplatz Brexbachtal bei Neuwied u.a. für die schaurig-schönen Nachtwanderungen durch den naheliegenden und stillgelegten Eisenbahntunnel. Doch Achtung, denn das Mainzer Verkehrsministerium hat nach zehn Jahren grünes Licht für die Reaktivierung der Brexbachtalbahn gegeben. Bereits ab dem 21. Mai (Christi Himmelfahrt) wird es durch die Eifelbahn Verkehrsgesellschaft auf der Teilstrecke Grenzau-Siershahn Sonderfahrten geben. Die Strecke wurde bereits freigeschnitten. Gegen Ende des Jahres soll dann auch der Abschnitt zwischen Grenzau und Engers frei gegeben werden. Geplant ist, dass Triebwagen aus den 60er Jahren an den Wochenenden im Stundentakt durch 7 Tunnel, 30 Brücken und insgesamt 21,6 km fahren. Im Gespräch ist außerdem eine direkte Anbindung des Pfadfinderzeltplatzes an das Schienennetz. Die Brexbachtalbahn war ab 1884 in Betrieb, 1989 wurde der Personenverkehr und 1996 der Güterverkehr eingestellt. Zuletzt waren 2001 Diskussionen über die Wiederaufnahme der Strecke aufgekommen, als sie als Zubringer zum ICE-Haltepunkt in Montabaur gehandelt wurde. Quelle: scouting...