Rennen, Fangen, Werfen

Am vergangenen Wochenende fand das 11. Brettener Völkerballturnier statt, an dem wieder zahlreiche Pfadfindergruppen aus den verschiedensten Bünden teilnahmen. Ganz schön hoch her ging es am Samstag in der Großsporthalle „Im Grüner“. Rund 180 Teilnehmer in 19 Mannschaften kämpften beim 11. Brettener Völkerballturnier um den Sieg in ihrer jeweiligen Altersgruppe. Unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Martin Wolff organisierten die Brettener Georgspfadfinder gemeinsam mit der Stadt Bretten die Jugendschutzveranstaltung, die auch in diesem Jahr vom Landkreis Karlsruhe unterstützt wurde. Ziel der Veranstaltung war es Kinder und Jugendliche verschiedener Vereine und Gruppierungen zum sportlichen Wettkampf zusammen zu bringen.   Völkerball ist eine schweißtreibende Angelegenheit: Gerade noch Werfer, wird der Spieler im nächsten Moment selbst zum Gejagten. Dann zischen von allen Seiten Bälle heran – und irgendwann muss sich auch der Wendigste der Übermacht ergeben. In über einhundert Spielen kämpften die Gruppen um den Ballbesitz – lautstark unterstützt von mitgereisten Fans. In den Spielpausen konnte der Kümmerer der Stadt Bretten, Michael Krüper, gemeinsam mit Bernhard Strauß Kinder und Jugendliche unter dem Motto „Wegschauen ist keine Lösung“ über den Jugendschutz informieren. Sichtlich gut gelaunt zeigte sich der Schirmherr der Veranstaltung – Brettens Oberbürgermeister Martin Wolff -, der seine helle Freude dabei hatte, den Siegermannschaften die Pokale zu überreichen. Dass diese aber jeweils freudig jubelten, versteht sich von selbst. Im Mini-Turnier (Kids bis 13 Jahre) hatte übrigens der DPSG Stamm Löwenherz Rheinmünster die Nase vorn, im Maxi-Turnier (Gruppen im Alter von 13 bis 18 Jahren) die DPSG Bruchsal und im Profi-Turnier (Gruppen ab 16 Jahren) die DPSG Blankenloch. „Aber auch die Mannschaften, die keine Pokale bekommen haben sind Sieger. Dieses Turnier ist ein Gewinn für alle!“, so der Vorsitzende des Pfadfinder-Trägervereins Erik Böttcher. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich alle Gruppen bereits mündlich für das nächste Völkerballturnier...

DPSG Stamm Bretten setzt auf Erfahrung...

Mit 65 Jahren noch in der Jugendarbeit? Für viele Pfadfinder undenkbar. Hans Schmitt, der im Alter von 25 Jahren beschlossen hatte, zu alt zu sein, stieg nach seiner Pensionierung wieder ein. Vorausgegangen war die Bitte des Oberbürgermeisters und des Landrates, sich um die Jugendlichen vor Ort zu kümmern. Keinerlei Kontaktängste zeigte der bündisch geprägte auch, als der Pastor für die Verfügungsstellung der Räumlichkeiten im Gegenzug verlangte, man möge die DPSG als Dachorganisation wählen. Das überzeugende Ergebnis ist ein vorzeigefähiger Stamm, der von der Erfahrung und Nervenstärke seines gestandenen Leiters sehr profitiert. www.pfadfinder-bretten.de Quelle: scouting...