Gespaltene Resonanz auf Trump-Besuch beim Pfadfindertreffen...

Vorgestern war Donald Trump beim 19. National Scout Jamboree der Boy Scouts of America (BSA) zu Besuch. Die Reaktionen auf seinen Besuch und dabei insbesondere auf den Inhalt seiner Rede dürfte man freundlich als „gespalten“ beschreiben. Spiegel Online verarbeitete ihn in einem Grundsatzartikel über „den fiebrigen Präsidenten“ und unterstellte ihm, die Chance für eine positive Akzentsetzung verpasst zu haben. Stattdessen habe er vor rund 40.000 aufgeregten Pfadfindern nach kurzer Redezeit (in der er direkt als erstes feststellte, dass wohl niemand über Politik reden wolle) wieder einmal über „Fake News“, den „Albtraum Obamacare“, die „Kloake“ Washington referiert und dem Gesundheitsminister Tom Price „scherzeshalber“ mit Entlassung gedroht. John McLaughlin, ehemaliger Vizechef der CIA, wird zitiert mit den Worten, es habe sich angefühlt wie „die Jugendkundgebung eines autoritären Dritte-Welt-Herrschers“. Focus online titelte zwar, er habe mit seiner Rede „40.000 Jugendliche zum Jubeln“ gebracht, verschwieg jedoch gleichfalls nicht die z.T. fragwürdigen Inhalte seiner Rede. Positivster Inhalt derselben dürfte noch gewesen sein, dass viele seiner Mitarbeiter selbst Pfadfinder gewesen seien. „Gute Pfadfinder werden als Erwachsene auch gute (amerikanische) Staatsbürger“ sagte er sinngemäß. Donald Trump war selbst nie Pfadfinder. Folgt man dem Video bei CNN, ergibt sich der Eindruck, dass nicht alle Pfadfinder uneingeschränkt „begeistert“ bei der Sache waren. Auf Donald Trumps rhetorische Frage, ob Obama jemals bei einem Pfadfindertreffen gewesen sei, reagierte das Publikum durchwachsen von „Nein-Rufen“ bis hin zum amüsierten Abwinken, bei dem nicht klar ist, wem es gilt. Barack Obama hatte seinerseit nicht persönlich erscheinen können, hatte aber eine Videobotschaft geschickt. Deren Inhalt unfraglich eher auf das Zielpublikum abgestimmt war, als jetzt die Rede von Donald Trump. Bildnachweis: Gage Skidmore, cc Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Das Unternehmen wie ein Pfadfinder führen...

Wenn man eine solch staatstragende Organisation ist, wie die „Boy Scouts“ in Amerika, fällt es nicht schwer, regelmäßig darauf hinzuweisen, wer alles in seiner Jugend bei den Pfadfindern war – und es dort womöglich bis zum „Eagle Scout“ geschafft hat. Da kann man dann ganz regelmäßig Meldungen lesen, wie folgende: „Brad Tilden runs his company like a real Eagle Scout. Makes sense, because the president and CEO of Alaska Airlines is a real Eagle Scout.“ Was einen Eagle Scout beim Führen eines Unternehmens auszeichnet, folgt sogleich nach. So nimmt Brad Tilden sich beispielsweise die Zeit, die Namen seiner Angestellten zu lernen und versucht, sein Unternehmen auch aus deren Wahrnehmung zu sehen. Quelle: Boy Scouts of...

Schwule Betreuer bei den Boy Scouts of America?...

Während die Girl Scouts of America mit gutem Beispiel in Sachen Gender-Akzeptanz voran gehen gibt es bei den Boy Scouts of America noch viel Nachholbedarf. Heute (Montag) wird wohl das Verbot von schwulen Troup-Leadern aufgehoben. Damit dürfen Boy Scouts nicht nur bis 18 Jahre offen schwul sein sondern können auch weiterhin ihre Gruppen als Leiter unterstützen. Trotzdem haben die einzelnen Troups die Möglichkeit selbst zu bestimmen wen sie an die Führungsspitze ihrer Gruppen setzen. So können römisch-katholisch und mormonisch geprägte Truppen ihre Moralvorstellungen beibehalten. Quelle: spiegel.de, 26.07.2015 | NYtimes.com, 26.07.2015 Bildnachweis: Lilie der Boy Scouts of...