Donald Trumps „riesen Spende“ an die Pfadfinder...

Die Pfadfinder allerorten (und nicht nur die amerikanischen) sind zumeist stolz darauf, dass ein großer Teil der bisherigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika Pfadfinder waren. In Hinblick auf den gestrigen offenbaren Sieg von Donald Trump ist es vielen hingegen eher ein Trost, dass er wohl nie Pfadfinder war. Überliefert ist hingegen, dass er gern verkündet, Spenden in Millionenhöhe für gute Zwecke zu tätigen. Recherchen ergaben hingegen, dass seine tatsächlichen Spenden vor allem seiner eigenen „Trump-Stiftung“ zuflossen. So konnten sich die amerikanischen Pfadfinder der „Boy Scouts of America“ (BSA) über die sagenhafte Spende von 7 Dollar freuen. Das ist aber exakt der Betrag, der automatisch fällig wird, meldet man seinen Sohn zu den Pfadfindern an. Mit Humor reagierte ein junger Vertreter der BSA auf das Gehabe von Donald Trump. Er veröffentlichte ein Video mit dem Inhalt „If Donald Trump was a Boy Scout“, wo er diesen und seine unsäglichen Aussagen gekonnt parodiert. Der Gründer der Baden, Lord Baden-Powell, statuierte einst „Ein Pfadfinder lächelt in allen Lebenslagen“.  Oft bleibt wohl auch nichts anderes übrig. Quelle: Spiegel 30.10.2016 Bildnachweis: Gage Skidmore, Wikipedia (creative commons) Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Gedenktag: Maximilian Bayer

Heute vor 99 Jahren, am 25. Oktober 1917, fiel Maximilian Bayer im Alter von 45 Jahren „zwischen den Fronten“ des ersten Weltkrieges in St. Jürgen nahe Nomeny (Lothringen). Maximilian Bayer gründete 1909 zusammen mit Alexander Lion die Pfadfinderbewegung in Deutschland. Diesen hatte er in der zweiten Jahreshälfte 1908 auf einer Tagung der Deutschen Kolonialgesellschaft kennengelernt. Bayer erklärte sich bereit, Lion bei der Bearbeitung und Herausgabe einer geplanten Übersetzung von Baden-Powells Jugendbuch Scouting for Boys zu unterstützen. Die gemeinsame Gründung des Pfadfinderfördervereins Berlin im Jahre 1909 mobilisierte jedoch zahlreiche Gegner. Sowohl Maximilian Bayer, als auch Alexander Lion und ihre Mitstreiter mussten sich in den folgenden Jahren Kritik aus militärischen, bürgerlichen und kirchlichen Kreisen gefallen lassen, die sich darauf konzentrierte, dass die Pfadfindermethode im von vielen gehassten England entwickelt worden war. Aufgrund dienstlicher Widerstände schied Bayer aus dem Vorstand des Pfadfinderfördervereins „Jugendsport in Feld und Wald“ aus und ließ seinen Namen vom Titelblatt des wenig später erscheinenden Pfadfinderbuches streichen, von welchem er die Abschnitte zu den Bereichen Natur, Pfadfindertechniken und Vaterland verfasst hatte. Als sich 1911 in Berlin der Deutsche Pfadfinderbund (DPB) gründete, wurde Bayer zum „Ersten Reichsfeldmeister“ gewählt und blieb es bis zu seinem Tode. Seine Leiche wurde 1926 nach Deutschland überführt und liegt im Familiengrab auf dem Hauptfriedhof in Mannheim. Quelle und weitere Informationen: Wikipediaeintrag über Maximilian Bayer Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

„Silk Road“-Gründer war Pfadfinder...

Pfadfinder (und auch Pfadfinderzeitschriften) weisen ja gerne und stolz auf all die (positiven) Berühmtheiten hin, die in ihrer Jugend bei den Pfadfindern waren. Ob nun Neil Armstrong oder David Beckham – Logisch, aufgrund des herausragenden Erziehungsgedankens der Pfadfinderbewegung können ja daraus ausschließlich famose Menschen erwachsen: Sie glänzen durch Durchsetzungsstärke, Ideenreichtum und oft auch durch internationale Vernetzung. All diese Eigenschaften dürften auch Ross Ulbricht, dem Gründer von „Silk Road“, einem Umschlagplatz für Drogen, gefälschte Pässe, Waffen und was sonst noch illegal ist, zugute gekommen sein. Und ja, auch er war in seiner Jugend Pfadfinder. Jetzt wurde er zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe verurteilt. Findet er sich auf der Liste berühmter Pfadfinder? Lieber nicht. Quelle: u.a. Rheinische Post online 02.06.2015 Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Gruß der Pfadfinder bei „Wer wird Millionär?“...

Als 125.000€-Frage wartete Günther Jauch in seiner Quizsendung mit einer echten Gemeinheit für seinen Kandidaten auf: „Traditionell lautet hierzulande der Gruß der …? A: Feuerwehrleute ‚Gut Feuer‘, B: Pfadfinder ‚Gut Pfad‘, C: Schützen ‚Gut Schütz‘ oder D: Kegelbrüder ‚Gut Kegel'“. Drei Joker kostete den Kandidaten die Frage, denn weder Zusatzjoker, noch Telefonjoker wussten die richtige Antwort. Erst mit dem 50:50-Joker und letztlichem Raten kam der Kandidat weiter. Selbstverständlich war „Gut Pfad“ die richtige Antwort. Meine Güte, so schwer war das doch nicht. Aber wie Jauch selbst einmal sagte: „Es gibt keine leichten oder schweren Fragen. Es kommt immer darauf an, was man weiß.“ Günther Jauch selbst hätte die richtige Antwort in diesem Fall übrigens vermutlich gewusst: Er war in seiner Jugend selbst Pfadfinder. Bildnachweis: Bastih01, Wikipedia Quelle: T-Online 20.12.2014...

Lebensläufe erfolgreicher Pfadfinder...

Gleich zwei große Artikel in Schweizer Zeitschriften schildern die Lebensläufe erfolgreicher Pfadfinder. Auch wenn die beschriebenen Herren von ihrem Beruf her nichts miteinander zu tun haben und ansonsten nur ihren Vornamen, leuchtet doch aus beiden die Faszination für das Abenteuer und noch unbegangene Wege heraus. Die Berner Zeitung befasst sich mit dem Bluesmusiker, Künstler und Forscher George Steinmann, der im Alter von einem Jahr mit seinen Eltern von Bern nach Thun in Schwäbis umzog. „Da gab es zum Beispiel die Pfadfinder oder in der Selve die Giessereimaschinen“ fasst der heute 64jährige seine dortigen Jahre seiner Kindheit zusammen. Und im dortigen Freibad habe er die Sommer seiner Kindheit verbracht und Gitarre gespielt. Die Musik sollte ihn dann auch in seinem weiteren Leben nicht mehr loslassen. Bereits deutlich von Geschäftssinn geprägt ist hingegen die Schilderung über den Schweizer Unternehmer George Gruenberg in der Neuen Züricher Zeitung. Seine erste Firma habe er bereits als Zwölfjähriger aufgezogen, als er nach der Vorlage der Pfadigürtelschnalle seines Vaters Messingschnallen mit der charakteristischen Lilie gießen ließ und an seine Mit-Pfadfinder verkaufte. Als inneren Antrieb nennt er „L’aventura“, das Abenteuer und die Ungewissheit. Quelle: Berner Zeitung 05.09.2014; Neue Züricher Zeitung...