Vermisster Pfadfinder ist tot

Der am Samstag verunglückte belgische Pfadfinder konnte nur tot geborgen werden. Taucher entdeckten den zwölfjährigen Antoine bei Ampsin in der Maas.  Er war zusammen mit seiner Gruppenleiterin von einem plötzlich anschwellenden Bach erfasst und mitgerissen worden. Die Gruppenleiterin hatte noch gerettet werden können. Belgische Medien teilten mit, dass der Bach mit dem Namen „L’homme sauvage“ („Der wilde Mann“) eine Pfadfindergruppe beim Verstecken-Spielen überraschte.  Der Zwölfjährige wurde erfasst, zunächst in ein Auffangbecken mitgerissen und dann in die Kanalisation gespült. Die Gruppenleiterin hatte versucht, dem Jungen zu helfen und geriet hierdurch selbst in Lebensgefahr. Sie konnte sich jedoch noch an einer Gullileiter festklammern. „L’Unité Scoute de Hannut tient à exprimer ses condoléances à la famille du jeune Antoine et tout son soutien à nos amis des Patros dans cette terrible épreuve.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Quelle: u.a. Aachener Zeitung 25.01.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Sumpfige Moore, hohe Berge und klare Seen...

Bei dieser Überschrift drängen sich direkt Großfahrten-Assoziationen auf. Doch die Rede ist nicht etwa von Norwegen, Irland, Finnland, Schweden oder Polen, sondern von der Eifel und dem Hohen Venn. 28 PfadfinderInnen des Stammes „Jörg von Schauenburg“ (Pfadfinderschaft Süddeutschland) aus Renchtal verbrachten dort ihre Sommerferien. Im Rahmen von Haiks der einzelnen Sippen erkundeten sie das Hohe Venn, die Moorlandschaft im Deutsch-Belgischem Grenzgebiet, den Nationalpark Eifel oder den Eifelsteig. Bildnachweis: Stamm Jörg von Schauenburg Quelle: Baden online...

Ein Pfadfinderfilm zum Gruseln

Unwahrscheinlich, dass dieser Film mit Pfadfindern das Potential hat, das Kino deutschlandweit zum Ziel einer Gruppenstunde zu machen. „Cub“ ist ein Horrorfilm aus Belgien. Die Idylle der im Wald campierenden Jungpfadfinder wird jäh durch äußerst gruselige Entdeckungen und Erscheinungen gestört. Immerhin, der Trailer lässt ahnen, dass die jungen Pfadfinder wenigstens schön singen können. Der Trailer lässt aber bereits auch ahnen, dass der Film innerhalb der üblichen Klischees des Horror-Genre verhaftet bleibt, Dialoge spielen offenbar keine Rolle. Allerdings: Zustande gekommen ist das Filmprojekt durch eine Crowdfunding-Kampagne und so etwas ist ja eigentlich immer schön. Inwieweit sich die Belgischen Pfadfinder an der Finanzierung beteiligt haben, bleibt offen. Premiere wird jedenfalls am 10.09. in Toronto gefeiert. Bildnachweis: Screenshot des Trailers Quelle: MoviePlot...

Die Pfadfinder waren die Ersten

„Sans Domicile Fixe“ (SDF), Menschen ohne festen Wohnsitz, werden die Obdachlosen in Belgien genannt. Gerade im Winter ist ihr Leid besonders groß. An jene, welche die kalten Nächte in den Brüsseler Bahnhöfen verbringen, wendet sich der Trägerverein Opération Thermos mit seinen rund 30 angeschlossenen Gruppen. Die Ersten jedoch, welche die Not bereits vor über zwanzig Jahren erkannten und durch Kaffee- und Brötchenspenden zu lindern versuchten, waren die Pfadfinder. Die jüngste Mitwirkende ist die christliche Gruppe Adeste – übersetzt bedeutet es „seid da, helft“, welche einmal im Monat ein Abendessen organisiert. Quelle: scouting 01-10  ...