Sven-Ludvigsen-Haus

Das schöne BdP-Pfadfinderheim liegt direkt am Orts- und Waldrand von Altena, im Sauerland gegenüber der Burg Altena. Es ist eine Gruppenunterkunft mit 30 Betten, zwei Seminarräumen und einer voll ausgestatteten Selbstversorger-Küche. Die Umgebung von Altena bietet verschiedene interessante Ausflugsziele und Wanderrouten. „Direkt vor der Tür“ in Sichtweite ist die Burg Altena mit ihren Museen. Altena hat auch ein Freibad und ein Hallenbad. Unmittelbar oberhalb des Pfadfinderheimes, ein kurzer Weg zu Fuß durch den Wald, befindet sich der Altenaer Sportplatz. Eine reizvolle Landschaft mit malerisch gelegenen Stauseen, Bergen, Tälern und Wäldern lädt zum Wandern und Verweilen ein. In der Region sind die Dechenhöhle, die Heinrichshöhle, das Felsenmeer bei Hemer und eine Vielzahl technischer Denkmäler zu finden. Auch ein Ausflug in das westfälischeFreilichtmuseum in Hagen ist nicht weit. Sehr spannend ist auch ein Besuch der „Phänomenta“ in Lüdenscheid, eine Dauerausstellung zur praktischen Erprobung aller Sinne. Auf Wunsch kann gegen Gebühr eine erlebnispädagogische Exkursion mit Betreuung angeboten werden (bei 3-monatiger Voranmeldung). Für Jugendgruppen kosten Aufenthalte von 1-2 Nächte: 11,00 € pro Person und Nacht; ab 3 Nächten: 10,00 € pro Person und Nacht. Allerdings besteht ein Mindestbelegungsentgelt von 150 EUR pro Nacht, da sich das Haus sonst nicht selber tragen kann. Während der Monate Oktober bis einschließlich März wird zusätzlich eine Heizkostenpauschale von insgesamt 30 EUR pro Nacht erhoben. Angehörige des BdP zahlen geringere Preise, diese sind separat zu erfragen. Hier geht es zur Homepage des Hauses. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Pfadfinderheim Friedrichstal

Das Pfadfinderheim Friedrichstal besteht in dieser Form seit 1990. Es wurde in über dreijähriger Arbeit von einer leerstehenden Scheune zu dem ausgebaut, was es heute ist. Träger des Heims ist der Förderverein des Pfadfinderstammes Adler e.V., in dem sich ehemalige und aktive Pfadfinder, Eltern und Freunde zusammengeschlossen haben, um die Jugendarbeit des Pfadfinderstammes Adler zu unterstützen. An Wochenenden und während der Schulferien haben Jugendgruppen und Schulklassen die Möglichkeit, das Heim für Zeltplager, Hauslager, Seminare oder Schulungen zu mieten. Nach Absprache sind auch Familienfeiern möglich. Das Obergeschoss bietet einen großen, zweiteiligen Versammlungsraum und eine Küche. Im Dachgeschoss stehen fünf kleine Gruppenräume, das Matratzenlager sowie ein großer Raum mit Sitzecke zur Verfügung. Im Erdgeschoss gibt es Toiletten und eine große Dusche. Draußen gibt es eine große Wiese, die als Zeltplatz und/oder Spielwiese genutzt werden kann. Hausanschrift Spöcker Weg 2 76297 Stutensee-Friedrichstal Tel. 07249 – 3522 Internetseite des Hauses.   Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Fritz-Emmel-Haus

Das Fritz-Emmel-Haus liegt in Kronberg im Taunus, am Rande des Rhein-Main-Ballungszentrums. Du bist genauso schnell im Wald zum Wandern wie mit Bus und Bahn in Frankfurt am Museumsufer. Das Haus besteht aus zwei getrennt oder einzel zu mietenden Häusern mit je 32 und 34 Betten in Mehrbettzimmern und Doppelstock-Betten. In jedem Haus sind mindestens 4 Gruppenräume für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer. Von W-Lan über Beamer, Flipchart und Klavier ist alles, was man für Gruppenarbeit benötigt, vorhanden. Der Außenbereich (10.000 m²) mit Spielgeräten und Feuerstellen hat auch einen kleinen Zeltplatz mit Wasch- und Toilettenhaus sowie eine Pfadfinderhütte ohne Strom und Wasser. Freizeitmöglichkeiten gibt es viele: in unmittelbarer Nachbarschaft der Opel-Zoo, 3 Burgen, Kronberg und Königstein, der Hessenpark, die Saalburg, Schloss Freudenberg und die Städte Frankfurt und Wiesbaden. Wanderungen zum Großen Feldberg mit Greifvogelwarte sind direkt von Haus aus möglich. Der Bus hält 200 Meter vom Haus und mit Bus und Bahn gelangt man nach Frankfurt oder zum Flugplatz. Die Stadt Kronberg, der Bahnhof, Geschäfte, das Schwimmbad – alles ist zu Fuße erreichbar!...

„Wachsen in Sachsen“ – ein Pilotprojekt des BdP...

Mit den Projekt „Wachsen in Sachsen“ des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) sollen innerhalb von drei Jahren im Freistaat Sachsen unter professioneller Betreuung durch erfahrene Pfadfinder mindestens 5 neue Pfadfinderstämme entstehen. Die Initiatoren hoffen, mittelfristig über 400 und langfristig einer Vielzahl weiterer Kinder und Jugendlicher in Sachsen die Möglichkeit zu eröffnen, in einer offenen Gemeinschaft vielfältige und prägende Abenteuer zu erleben, sich auszuprobieren und in der Gruppe zu individuellen Persönlichkeiten heranzuwachsen. Zwei hauptamtliche „Gründungshelfer“ unterstützen das Pilotprojekt des BdP in Sachsen und suchen Jugendliche und junge Erwachsene, die eine Pfadfindergruppe gründen möchten, bilden diese aus und begleiten die Gruppen, bis sie sich nachhaltig etabliert haben. So soll der Grundstein gelegt werden für solide und langfristige Pfadfinderarbeit in Sachsen. „Die aktuelle Situation in Chemnitz zeigt, wie wichtig es offenbar gerade in Sachsen ist, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, zu weltoffenen, vorurteilsfreien und engagierten BürgerInnen des 21. Jahrhunderts heranzuwachsen. Das kann in Pfadfindergruppen geschehen“, so die Vorsitzende der Stiftung Pfadfinden des BdP, Karin Dittrich-Brauner. Pfadfinden leiste damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Gegen Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit setze die internationale Pfadfinder- und Pfadfinderinnen-Bewegung praktische Solidarität über nationale, kulturelle und sprachliche Barrieren hinweg. Die Stiftung Pfadfinden unterstützt das Pilotvorhaben in Sachsen finanziell und ideell und hilft, weitere Förderer zu gewinnen. Sie hat für das Projekt bereits 2017 den „Take Off Award“ des privaten Unternehmerverbunds „Vier Freunde“ erhalten, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Eine ähnliche Summe legt die Stiftung aus eigenen Mitteln hinzu. Doch weitere Finanzhilfe ist erforderlich. Besonders anfällig für rechte Ideologie seien Jugendliche, da für sie kaum attraktive Freizeitangebote in Sachsen existierten, so die Verantwortlichen der BdP-Initiative auf ihrer neuen Webseite. Auch 28 Jahre nach der Wende gebe es noch keine ausreichenden jugendverbandlichen Strukturen in den neuen Bundesländern. „Durch eine zeitgemäße Kinder- und...

Verschimmeltes Pfadfinderheim saniert und in neue Hände gegeben...

Lange war es ein Pfadfinderheim, das Häuschen auf dem Kahlenberg in Rohrbach. Doch die letzten Pächter, angeblich die Landesmark Saar des BdP, hatten gemäß Zeitungsbericht ihr Interieur nicht versichert. Und so kam es nach einem Wasserschaden im Winter zum Totalausfall: Die Wände durchfeuchteten, die Fliesen fielen herunter und alles verschimmelte. Gerettet wurde das Haus nun vom Verein Kahlenbergfreunde, der enorme Geldmittel generierte, das Haus generalüberholte und für sich selbst als Vereinheim übernahm. Anlass, mal nachzurecherchieren, denn die Geschichte der Landesmark Saar ist ja nicht unkompliziert, sie besteht in dieser Form nämlich bereits seit einigen Jahren nicht mehr. Auf der Geschichtsseite der Pfadfinder vom Stamm Wikinger aus Rohrbach findet sich eine ausführliche Schilderung. Demnach wurde das neue Heim im Jahr 1988 im Rohbau fertiggestellt, nachdem das vorherige wegen Verkauf des damaligen Standortes abgerissen werden musste. Der BdP Landesmark Saar pachtete das neue Haus und finanzierte den gesamten Innenausbau. Allerdings mit dem Schönheitsmakel, dass zu diesem Zeitpunkt der Stamm Wikinger aus Rohrbach ein existenzielles Problem hatte, denn es mangelte ihm an Gruppenführern. Nur mit der Unterstützung aus befreundeten Stämmen konnten überhaupt noch Gruppenstunden abgehalten werden. Leider gingen auch diese „ausgeliehenen“ Gruppenführer nach einiger Zeit in Beruf oder Studium und der Stamm Wikinger löste sich de facto auf. Das Heim stand jedoch weiterhin auswärtigen Pfadfindern für Zeltlager und Schulungen zur Verfügung. 2008 übernahm die Landesführung des Saarländischen Pfadfinderbundes SPB die Verwaltung des Heimes. Dass die „alten Herren“ des Stammes Wikinger gute und schöne Erinnerungen an ihre aktive Zeit haben, offenbaren die Kommentare unter der Seite. Doch was will man machen – auch der Saarländischen Pfadfinderbund besteht inzwischen nach meiner Kenntnis nur noch aus einem einzigen Stamm – und dieser ist nicht in Rohrbach. Die Kahlenbergfreunde haben das Haus nun gerettet. Jugendliche sollen sich dort auch weiterhin ausleben...