Besuch im Pfadfindermuseum

Am 02.06.2018 besuchten Freunde von der Sammlergemeinschaft Pfadfinder-Briefmarken das Pfadfindermuseum. Wie nicht anders zu erwarten, gab es rege Diskussionen über die Ausstellungsgegenstände. Dabei wurden Erinnerungen geweckt von Jamborees, die man besucht hatte. Erstaunt war man über die Menge der Arbeit, die für ein solche Ausstellung geleistet werden muss. Das Deutsche Pfadfindermuseum nur wenige Meter von dem Pfadfinderzentrum in Baunach entfernt. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Gedenktag: Bruder Paul Oden

Heute vor einem Jahr, am 13. Januar 2017, verstarb der Steyler Missionar und Pfadfinder Paul Oden im Alter von 88 Jahren. Für sein Straßenkinderprojekt in Iquique / Chile wurde auch von deutschen Pfadfindergruppen wiederholt gesammelt und gespendet. Paul Oden wurde am 23.07.1928 in Pirmasens als Sohn von Jakob und Henriette Oden geboren. Von Kindesbeinen an war er Pfadfinder und engagierte sich in der kirchlichen Jugendarbeit. Nach der Volksschule begann er eine Bäcker- und Konditorlehre, die er durch Kriegseinwirkungen immer wieder unterbrechen musste. In diese Zeit fiel auch seine Entscheidung, Missionsbruder bei den Steyler Missionaren zu werden. 1946 wurde er Postulant in St. Wendel, legte 1949 die ersten Gelübde ab. 1951 führte ihn die erste Arbeitsbestimmung nach Rom, wo er in der Ordenszentrale der Steyler Missionare wirkte. 1954 trat er seinen Dienst in Chile an. Die ersten Jahre verbrachte er in Santiago am „Licéo Alemân de! Verbo Divino“. Hier begann seine Arbeit mit den Pfadfindern, die sein ganzes Leben mitbestimmen sollte. 1956 band er sich in Santiago de Chile an Gott und die Gemeinschaft der Steyler Missionare durch die Ewigen Gelübde. 1972 wurde er in den Süden Chiles entsandt, 1000 km von Santiago entfernt. Hier startete er mit dem Aufbau der ersten Jugendzentren und – herbergen und zwar in Puerto Varas, Osorno, Fresia und Ensenada. Diese Zentren wurden die Geburtsstätte der heutigen Kinderheime der Steyler Missionare in Chile mit Sitz in Puerto Varas, Valdivia, San Pablo, Buin und Villa Alemana. Ab 1991 leitete Bruder Paul in Valdivia das Programm „Ahora“, auf Deutsch „Jetzt“. Dieses wurde später von einem selbstständigen Verein übernomnen. 1996 führte ihn seine Berufung nach Iquique. Dort begann er mit dem Bischof der Diözese und einigen seiner ersten Pfadfinder von Santiago sowie mit den Mitgliedern des Jugendzentrums von Puerto Varas die Arbeit für...

Nachruf auf Bruder Paul Oden Mrz17

Nachruf auf Bruder Paul Oden

Hier der Nachruf der Steyler Missionare auf den bereits am 13. Januar in Chile verstorbenen Bruder und Pfadfinder Paul Oden, für dessen Straßenkinderprojekt auch in deutschen Pfadfindergruppen wiederholt gesammelt und gespendet wurde: „Zum Gedenken an Bruder Paul Oden svd * 23.07.1928 Pinnasens, Speyer + 13.01.2017 Iquique, Chile Bruder Paul Oden wurde in Pirmasens als Sohn von Jakob und Henriette Oden geboren und blieb sein Leben lang seiner pfälzischen Heimat verbunden. Von Kindesbeinen an war er Pfadfinder und engagierte sich in der kirchlichen Jugend-arbeit seiner Pfarrei St. Pirmin. Nach der Volksschule begann er eine Bäcker- und Konditorlehre, die er durch Kriegseinwirkungen immer wieder unterbrechen musste. In diese Zeit fiel auch seine Entscheidung, Missions-bruder bei den Steyler Missionaren zu werden. Am 1.10.1946 wurde er Postulant in St. Wendel. Nach Postulats- und Noviziatszeit legte er am B. September 1949 die ersten Gelübde ab. Auf den Tag genau sieben Jahre später band er sich in Santiago de Chile an Gott und die Gemeinschaft der Steyler Missionare durch die Ewigen Gelübde. Über Rom nach Chile 1951 führte ihn die erste Arbeitsbestimmung nach Rom, wo er in der Ordens-zentrale der Steyler Missionare seine jungen Kräfte einsetzte. 1953 erhielt er eine Arbeits-bestirmnung für Indien. Diese wurde geändert und er trat am Oktober 1954 seinen Dienst in Chile an. Die ersten Jahre verbrachte er in Santiago am „Licéo Alemân de! Verbo Divino“. Hier begann seine Arbeit mit den Pfadfindern, die sein ganzes Leben mitbestiin-mcn sollte. 1972 wurde er in den Süden Chiles entsandt, 1000 km von Santiago entfernt. Hier startete er mit dem Aufbau der ersten Jugendzentren und – herbergen und zwar in Puer-to Varas, Osorno, Fresia und Ensenada. Diese Zentren wurden die Geburts-stätte der heutigen Kinderheime der Steyler Missionare in Chile mit Sitz in Puerto Varas, Valdivia, San Pablo, Buin und...

Pfadfindercafé auf dem Baunacher Weihnachtsmarkt...

Eine Nachricht der EPSG Stamm Baunach: Auch in diesem Jahr waren wir wieder mit unserem Zeltcafé auf dem Baunacher Weihnachtsmarkt vertreten. Am warmen Lagerfeuer konnten sich unsere Gäste im Zelt vor der eisigen Kälte schützen und Glühwein, Punsch, Kuchen und Co. genießen. Diesmal waren wir zum ersten Mal auch schon am Samstagabend für unsere Gäste vor Ort und hatten einen gemütlichen Abend. Und auch am Sonntag war das Zeltcafé den ganzen Tag für unsere hunrigen und durstigen Gäste geöffnet. Sonntagabend waren wir bis auf Kaffee und Kuchen sogar komplett ausverkauft! Herzlichen Dank an unsere treuen Kunden! Bildnachweis: EPSG Baunach Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Steile Hänge und wilde Landschaften – Transsilvanien 2016 (mit Fotos)...

Ein zugesendeter Bericht von Anna (EPSG Baunach): „Auf in die wilden Südkarpaten, entlang der Spuren Drakulas machte sich die Baunacher Fahrtengruppe in diesem Jahr auf nach Rumänien. Auch wenn das für alle Teilnehmer hieß: über 20 Stunden Busfahrt um bis nach Sibiu zu kommen und dann noch weiter mit Taxi, Zug und zu Fuß um bis an den Startpunkt der Wanderung zu gelangen. Nach über 24 h waren alle nur noch froh, als sie in den Schlafsäcken lagen. Aber auch die lange Fahrt konnte uns nicht von unserem Vorhaben abhalten. Am nächsten Morgen schon machten wir uns mutig auf den Weg. Doch schon nach wenigen Metern war klar: Das wird kein einfacher Weg. Unsere Route führt mitten durch eine Klamm und ist dementsprechend verwittert, teilweise kaum erkennbar. Es scheint so als wäre der Weg zum Zeitpunkt seiner Eintragung in unsere sowjetische Wanderkarte das letzte Mal Instand gesetzt worden. Doch so leicht lassen wir uns nicht aufhalten: Über Stock und Stein mit all unserem Gepäck schlängeln wir uns durch die Klamm. Doch leider endet unsere abenteuerliche Tour an einem Wasserfall, dort kommen wir nicht einmal ohne Gepäck vorbei (Was wir auch versucht haben 🙂 ). Also: Kommando zurück. Als wir alle wieder am Ausgangspunkt ankommen sind wir ziemlich mitgenommen von der Kletterpartie in der Klamm und froh, dass wir heil wieder zurück sind. Noch am selben Abend planen wir unsere Alternativ-Route, auf die wir uns am nächsten Tag stürzen. Dafür geht es nochmal ein Stückchen weiter in den Süden und zwar per Bus. Von Pausa aus geht es in Richtung eines orthodoxen Klosters inmitten eines Nationalparks. Doch auch diese Tour hat es in sich: entlang extrem steiler Hänge schlängeln wir uns zunächst zum Kloster und am nächsten Tag bis auf den Gipfel. Dort oben dürfen...