Idylle zu verkaufen

Der ehemalige Jugendzeltplatz Freudenthal an der Grube Apfel in Herkenrath bei Bergisch Gladbach steht zum Verkauf. Die jetzt fälligen Renovierungsmaßnahmen und der laufende Unterhalt sind der Stadt zu hoch. Bislang wurde er  von der Arbeiterwohlfahrt (Awo) an Interessenten vermietet, zahlreiche Pfadfindergruppen verbrachten hier ihre Ferien. Zum Gelände gehören einige Häuser, ein Wiesengelände, ein Bolzplatz. Es grenzt direkt an den Wald, der nächste Nachbar befindet sich außer Rufweite. Quelle: scouting...

Pfadfinder aus Passignano zu Gast...

Nach zwölf Jahren Besuchspause waren jetzt wieder Pfadfinder aus Passignano zu Gast in Eltville. Die zwölf Jungen und ihre vier Betreuer zelteten elf Tage hinter der Stützpunktfeuerwache. Sie freuten sich über viele Kontakte und das umfangreiche Programm, das die AWO organisiert hatte. 1992 organisierte die AWO den ersten Besuch der Passignano-Pfadfinder parallel zur AWO-Kindererholung. Der Kontakt soll jetzt weiter intensiviert werden. Quelle: scouting...

HDJ: Rechtsradikales Treiben getarnt als Pfadfinder...

Angemeldet hatten sie sich als Pfadfinder, tatsächlich handelte es sich um die als rechtsextremistisch eingestufte Heimattreue Deutsche Jungend (HDJ), welche über Ostern illegal uniformiert mit 58 Personen eine Woche im Schullandheim Limbach verbrachte. Jetzt versucht die Awo-Vogtland als Träger des Schullandheims Vorkehrungen zu treffen, einen ähnlichen Fall für die Zukunft zu verhindern. Alle vorliegenden Anmeldungen würden zukünftig geprüft, der Einbau einer Kündigungsklausel im Vertrag überlegt. Auch im Verband Deutscher Schullandheime laufen Gespräche, wie man sich besser abstimmen und gegenseitig warnen könnte. Von der Polizei erhofft man sich Hilfe in Form von Listen mit entsprechenden Gruppierungen. Peinlich war es im Nachhinein auch dem Geschäftsführer der Burg Hohenberg im Landkreis Wunsiedel, wo die HDJ im vergangenen Winter ein Lager abhielt. Angemeldet als „lose Pfadfindergruppe“, Vertragspartner eine Einzelperson. Mit einem vor Ort gedrehtem Video warb die HDJ anschließend im Internet um Mitglieder. Dieses bot einen Ansatz, um strafrechtlich gegen die HDJ vorzugehen, zeigte es doch die Mitglieder der HDJ in Uniform. Uniformen, „öffentlich oder in einer Versammlung“ getragen, verbietet das Versammlungsgesetz. Eine Ausnahme hatte das Ministerium im September 2007 der HDJ nicht erteilt, da anders als bei Pfadfindern die politische Tätigkeit überwiege. Nun wird ein  Gericht entscheiden, ob die Veranstaltung allein durch das im Internet veröffentlichte Video als „öffentlich“ einzustufen war. Währenddessen  wächst der Druck auf das Bundesinnenministerium, gegen die Gruppe durch ein generelles Verbot vorzugehen. Quelle: scouting...