Mit Fotos: Pfadfinder arbeiteten in Altwasser...

In Altwasser bei Libavá/Liebau fand vor einigen Wochen der 24. Jahrgang des internationalen Pfadfinderprojekts Wiederaufbau der Gemeinde Altwasser statt. In den Wallfahrtsort kamen insgesamt 127 Pfadfinder und Pfadfinderinnen. Die internationale Teilnahme wurde von 17 Teilnehmern aus Whitby und Ottawa (Provinz Ontario, Kanada) vertreten, die 2 Wochen lang bei dem Pfadfinderzentrum in Dub nad Moravou zu Gast sind. Dazu kamen noch 15 Pfadfinder – Harcer aus Polen – aus Krakau, Ratibor/Racibórz und Leobschütz/Głubszyce an. Weitere Staaten wurden von einer Studentin aus Russland und einer Deutschen repräsentiert. Die Hauptarbeit war das Aufräumen des ehemaligen Klostergartens und der Klosterruinen von den durch angeflogene Saat entstandenen Stauden, die wir ausschnitten und sofort verbrannten. Dieser Teil des Wallfahrtsorts soll nach der Zustimmung des Kulturministeriums in die Liste der Denkmale von örtlicher Bedeutung eingetragen werden. Dieselbe Arbeit leisteten wir auch rund um den erneuerten Teich, wo die durch angeflogene Saat entstandenen Stauden mit zweifacher Kraft wuchern. Die andere internationale Gruppe räumte Laub auf dem Altwasser-Friedhof, mähte Rasen zwischen Gräbern und arrangierte die Blumenauspflanzung auf den Gräbern. Auch die Kirche wurde nach den im Herbst durchgeführten Bauarbeiten aufgeräumt und aus Stadt Liebau brachten wir 6 letzte keramische Teile des Kreuzwegs, die von den Kindern aus der Grundschule in Havířov 4 Jahre lang geschaffen wurden. Außer der klassischen Darstellung erinnert jedes Bild an eine untergegangene Gemeinde im Militärgelände Libavá/Liebau. Bei der Königsbrunnen-Kapelle mähten wir Rasen und reinigten den Durchfluss von der Quelle zum Bach. Auf dem Weg  von der Kirche zum Brunnen wurden die Schlaglöcher und Pfützen mit Kies angeschüttet. Im Hof bei der Kirche gruben wir ein Loch aus, damit hier das Fundament für das symbolische Kreuz der tschechisch-deutschen Versöhnung und Verständigung aufgebaut werden könnte. Das Kreuz aus rostfreiem Gittermetall wurde von den Landsleuten in Deutschland hergestellt und wird vor der...

Wiederaufbau eines zerstörten Dorfes...

Stará Voda (deutsch Altwasser) ist ein verlassener Ort im Okres Olomouc in Tschechien. Seit 1947 lag er auf dem Truppenübungsplatz Libavá und war nicht mehr öffentlich zugänglich. Es stand lediglich noch die ehemalige Wallfahrtskirche von der ursprünglichen Besiedlung. 2015 wurde der Truppenübungsplatz Libavá erheblich verkleinert, seither sind einige Gebiete wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. In einem langfristigen Internationalen Projekt wurde vor einiger Zeit mit dem Wiederaufbau begonnen, insbesondere, um die berühmte Gemeinde wiederzubeleben. Hier ein Bericht der Tschechischen Pfadfinder von einem Arbeitseinsatz:„Die Pfadfinder renovierten die Umgebung der Kirche in Altwasser Die Pfadfinder zusammen mit anderen Freiwilligen trafen sich im Gelände des Wallfahrtsorts Altwasser bei Libavá/Liebau, um den Wiederaufbau von Altwasser fortzusetzen. Es handelt sich um ein langfristiges internationales Projekt Fürsorge für die untergegangene berühmte Gemeinde mit der Hl. Anna- und Hl. Jakob-Kirche. Es kamen insgesamt 72 Personen, davon waren 2 Pfadfinder aus Kanada und 7 Pfadfinder aus Polen. Weiter erschienen  auch 5 Mitglieder des Vereins Lubavia, der zwecks Pflege und Denkmalschutzes im Gebiet Libavsko/Liebau und Umgebung entstand. Während des Arbeitswochenendes schnitten wir die durch angeflogene Saat entstandenen Stauden auf den Ruinen des ehemaligen Piaristenklosters sowie im Klostergarten aus, reinigten die Grabmäler im Friedhof, gestalteten die Umgebung des Schiffner und Richter Kreuzes. Hier bauten wir auch ein neues Brückchen über dem Graben und legten die Pflastersteine auf den neuen Fußweg.  Wir verbrannten einige Haufen der trockenen Zweige und Büsche, die von dem Herbstwochenende geblieben waren. Wir räumten die Kapelle mit Königsbrunnen und ihre Umgebung einschließlich Wasserzufluss von der Quelle. Es gelang uns, den Rasen in der Umgebung der Kirche, rund um den Teich, vor dem Kloster, rund um alle Kreuze und auf der Wiese vor der Kirche zu mähen. Wir fuhren auch einige Säcke mit gesammeltem Müll ab. Vier von unseren Teilnehmern arbeiteten an dem...