Buchvorstellung: Bündisches Leben – wozu?...

Sinndeutung und Bekenntnis. Nicht der Weg ist das Ziel, sondern wir sollen auf dem Weg zum Ziel sein! Aber wissen wir wirklich wohin es geht? Die Suche nach der Wahrheit, nach der Blauen Blume, war für die historische Jugendbewegung von besonderer Bedeutung. Heute allerdings geht es in weiten Bereichen unseres Lebens um die Vernichtung des Kindes- und Jugendalters. Umso wichtiger scheint es, Signale zu setzen und Richtung anzugeben. Gerade die, die sich heute „jugendbewegt“ oder „bündisch“ nennen, sollten sich dieser Situation bewusst sein. Dieses Buch versucht auf die Grundlagen unseres Seins und Strebens aus der Sicht Bündischer – in der Nachfolge der Jugendbewegung – einzugehen. Es geht dabei nicht um gruppenpädagogische Ratschläge, sondern vor allen Dingen um Anstöße zum eigenen Denken und Forschen. Autor: Alexej Stachowitsch ISBN 978-3-88778-199-6 112 Seiten Format: 14,5 x 21 cm Sprache: deutsch Hardcover Hier geht es zur Bestellung. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Gedenktag: Alexej Stachowitsch (Axi)...

Heute vor vier Jahren, am 01. April 2013, ist Alexej Stachowitsch (Axi), der ehemalige Bundesführer des Jungenbundes Phoenix, Autor, Liedermacher, Pädagoge und Pfadfinder im Alter von 94 Jahren verstorben. Alexej Stachowitsch wurde am 10. Oktober 1918 in Stockholm als Sohn des Diplomaten Michael Stachowitsch geboren. 1929 trat er in den Österreichischen Pfadfinderbund (ÖPB) ein. Im Jahre 1933 hatte er auf dem Welt-Jamboree in Gödöllö/Ungarn Robert Baden-Powell noch sehen können. Er war im ÖPB Gruppenführer bis zur Zwangsauflösung im Jahr 1938. Ab 1945 war er maßgeblich beteiligt am Wiederaufbau der Pfadfinder Österreichs, PÖ. Bald darauf wurde er Landesfeldmeister des Landes Salzburg. Das Lagerlied für das internationale “Lager der Freundschaft” im Montafonder Tal im Jahre 1946 stammte aus seiner Feder, beim siebten Weltjamboree 1951 in Bad Ischl war er zuständig für das Programm und Lagerliedverfasser. Im gleichen Jahr gründete er das Werkschulheim Felbertal bei Mittersill und wurde erster Schulleiter (bis 1958). Gemäß eines Zeitzeugen ging seinem Rücktritt ein Skandal um sexuellen Missbrauch an der Schule voraus. Im Jahr 1974 war er Mitbegründer der Bildungs- und Begegnungsstätte auf Burg Balduinstein. Den Jungenbund Phoenix gründete er 1976 und war dessen Bundesführer bis 2011. 1981 bezog er einen Wohnsitz auf der Burg Balduinstein und wurde Schriftleiter vom “Stichwort”. 1983 kaufte er den „Phoenixhof“ in Weroth (Westerwald) als Alterssitz und baute diesen zum Zentrum des Jungenbundes Phoenix um. 1988 war Alexej Stachowitsch bei der Organisation des Meißner-Lagers tätig. Im Jahre 2003 wurde Axi mit dem zweithöchsten Ehrenzeichen der PPÖ, der Goldenen Lilie, ausgezeichnet. Auf der Suche nach einem Video von Axi bin ich auf eines vom Rheinischen Singewettstreit 2010 aufmerksam geworden. Da ist er von hinten zu sehen. Vorn mittig. Bücher von und über Alexej Stachowitsch: Wegzeichen Erkenntnis und Erfüllung Bündisches Leben – wozu? Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag:...

Buchvorstellung: Gesetz und Versprechen...

Gesetz und Versprechen sind der Kern des Pfadfindergedankens. Trotz unterschiedlicher Formulierungen bekennen sich fast alle Pfadfinderbünde dazu. Grundaussagen wie Hilfsbereitschaft, Freund aller Menschen, Einfachheit, Gott und Religion und andere Begriffe haben dabei ihren festen Platz. Namhafte Persönlichkeiten der Pfadfinderszene, darunter Bundesführer und bekannte Autoren – aus den unterschiedlichsten Bünden und Verbänden – haben versucht, jeweils einen Aspekt aus diesem großen Themenkreis zu erläutern. Dabei wurden und werden die großen Gemeinsamkeiten der deutschen Pfadfinder deutlich. So wird dieses Buch ein Beitrag zum gegenseitigen Verstehen. Gesammelt und zusammengestellt wurden die Beiträge von Pauli. Mitwirkende sind: Alexej Stachowitsch, Günther Walter, Erich Meier, Hansdieter Wittke, Karlhermann Bergner, Dr. Hans E. Gerr, Pater Dr. Hugo Schmitt (SAC), Alfred Scheffer, Dieter Brahs, Klaus Röttcher, Pfarrer Johannes Bußmann, Wolfgang Zimmermann und Friedmar Fritze. ISBN 978-3-88778-171-2 98 Seiten Format: 15 x 21 cm Hardcover Hier geht es zur Bestellung. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Buchvorstellung: Wegzeichen – Lieder und Gedanken eines Lebens...

Vor uns liegt das ungewöhnliche Buch eines ungewöhnlichen Menschen. Ungewöhnlich, weil sie beide nicht in unsere Zeit zu passen scheinen – und es gerade deshalb sind. Alexej Stachowitsch, der gebürtige Russe mit seiner Liebe zu Österreich, seiner Formung durch deutsches Geistes- und Gedankengut und seinem vertrauensvollen Stehen im russisch-orthodoxen christlichen Glauben, hat hier nicht einfach eine der üblichen Biographien vorgelegt: Er hat eigene Lieder und Texte in chronologischer Folge aneinandergereiht, die seine Entwicklung, sein Reifen, aber auch seine Beklemmungen, Zweifel, Hoffnungen und Freuden widerspiegeln, auch seine Enttäuschungen, wobei er nicht nach künstlerischen Gesichtspunkten, sondern nach dem vorgegangen ist, was für ihn wesentlich war, vom tiefen Ernst bis zu Scherz und Ulk, also alles, was sein Leben formte. „Political correctness“ spielte dabei für ihn keine Rolle. So hat dieser weitgereiste Offizier, Techniker, Pädagoge, jugendbewegter Vorwärtsstürmer, Gründer des weitum bekannten und wegweisenden „Werkschulheimes Felbertal“, oft ausgelacht und verspottet, aber auch angestaunt und geachtet, immer wieder zu bezeugen versucht, was schon R.M. Rilke in einem Brief so ausdrückte: „Vergessen Sie nie, Leben ist Herrlichkeit!“ Begleitet werden seine Schöpfungen und Aussagen hier durch viele Fotos, vor allem aber durch ausgewählte Bilder des immer noch nicht gebührend bekannten und geachteten Malers Borris Goetz. Beide verbinden ihr Streben nach dem Schönen, Wahren und Guten – und ihre jugendbewegten Ursprünge. Autor: Alexej Stachowitsch ISBN 978-3-88778-304-4 168 Seiten Format: 18 x 24 cm Sprache: deutsch zahlreiche Abbildungen, Hardcover Hier geht es zur Bestellung. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Von Streuselkuchen und Trompeten – Ein dialogischer Bericht vom Rheinischen Singewettstreit 2013...

Zwei scouting-Redakteure treffen sich am Sonntagmorgen des Rheinischen Singewettstreites und lassen das Wochenende Revue passieren. Almi: Moin Einstein, na ausgeschlafen? Einstein: Guten Morgen Almi! Naja, wenig geschlafen, aber das lässt sich mit ein bisschen Kaffee beheben. Almi: Hol’ dir am besten schnell den Streuselkuchen dazu, der ist nämlich noch warm! Wenige Minuten später stehen die Redakteure mampfend und schlürfend an der Burgmauer. Einstein: Und was denkst du über den Wettstreit gestern? Almi: Wettstreit, naja die Redezeit vor dem Singen wird auch immer länger. Klar eine kleine Einführung muss schon sein. Zudem waren manche Reden auch richtig gut. Auch wenn ich bei der Einführung zur „Freiheit des Vortragens von Liedern“ ein wenig anderer Meinung bin. Eine Bühne ist somit nicht vergleichbar mit dem privaten Atelier eines Malers. Einstein: Vielleicht hätte man den russischen Choral für Axi und die Trauerrede für fräntz auch eher in die Zeit verlegen können, in der die Jury berät. Das war ja auch Axis traditioneller Platz im Programm. Schade finde ich es übrigens, dass von Axi im Liedblatt kein Lied vorgesehen war. Aber vielleicht doch mal zum eigentlichen Wettstreit: Wie fandest du die auftretenden Gruppen? Almi: Was mich auch dieses Jahr wieder verwundert hat, ist der Auftritt der „Gemischtschaft“ Schwarzer Adler in der Kategorie Stämme. Der DPB ist nicht koedukativ. Wenn also die Jungenschaft Schwarzer Adler und die Mädelschaft Schwarzer Adler zusammen auftreten, was musikalisch immer richtig gut ist, dann ist das ein Singekreis. So steht es jedenfalls im Regelwerk des Wettstreites. Einstein: Da hast du auf jeden Fall mehr Einblick in Deinen Bund. Ich fand, dass die vorgetragenen Lieder jedes Jahr „hörbarer“ werden. Und weil diesmal wegen der geringen Singegruppenanmeldung kein Vorentscheid stattgefunden hat, ist es umso bemerkenswerter: Eigentlich war keine Gruppe dabei, deren Auftritt Publikumsfolter gewesen wäre. Was natürlich...