Förderpreis des hessischen Jugendringes...

Der Stamm Bonifatius (DPSG) aus Wächtersbach hat den zweiten Platz beim Förderpreis des hessischen Jugendringes „best2014“ mit seinem Projekt „Wächtersbach ist bunt“ und zum Thema interkulturelle Öffnung belegt. Im Juni 2013 hatten sie an der 72-Stunden-Aktion des BDKJ teilgenommen und hierfür mehr als nur eine Aufgabe absolviert. So erstellten sie einen Stadtführer für Kinder in verschiedenen Sprachen, organisierten ein öffentliches Fest der Kulturen inklusive interreligiösem Gebetsgottesdienst, eine Menschenkicker-WM, errrichteten ein Denkmal im Schlosspark, erstellten den Film „Wächtersbach ist bunt“ und knüpften Kontakte zu Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Israel. Bildnachweis: Stamm Bonifatius, DPSG Quelle: Gelnhäuser Tageblatt...

Pfadfinder helfen in den Hochwassergebieten im Rahmen der 72-Stunden-Aktion...

Schutzdämme Auf- und Abbauen, Böden und Tapeten in Kellern ausreißen, kontaminierte Sandschichten abtragen; so sehen die Aufräumarbeiten in den Hochwassergebieten rund um Magdeburg aus. Mitten unter den Helfern engagierten am dritten Juniwochenende auch die Pfadfinder des Diözesanverbandes der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg. Nach den schlimmen Bildern der Flutkatastrophe in weiten Teilen Deutschlands hatte sich der Diözesanverband der Georgspfadfinder der Diözese Rottenburg-Stuttgart entschlossen, freiwillige Helferinnen und Helfer nach Magdeburg zu schicken. Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, während der in ganz Deutschland soziale Projekte durchgeführt wurden, packten rund 60 Pfadfinder kräftig mit an, um den Betroffenen der Hochwasserkatastrophe in Magdeburg und Naumburg zu helfen. Am Abend des 15. Juni machten sie sich mit dem Bus auf nach Sachsen-Anhalt. Welche Aufgaben auf sie warteten, wussten sie nicht. Doch die Motivation zu Helfen war groß. „Alles was wir wussten war, dass wir dort helfen wollen die immensen Schäden, die das heftige Hochwasser hinterlassen hat, zu beseitigen“, sagt Tobias Becker, der nach der Hilfsaktion hinter seiner Brille müde und erschöpft blinzelt. Die Georgspfadfinder arbeiteten bereits ab Freitagmorgen an verschiedenen Einsatzorten. „Kurz nach sieben Uhr riss uns der Wecker aus dem viel zu kurzem Schlaf, aber schlechte Laune war nicht zu spüren. Wir waren allerdings doch recht nervös, weil wir immer noch nicht wussten, was genau auf uns zukommt“, sagt Tobias Becker und zieht das Hemd seiner Pfadfinderkluft zurecht. Erst in der Einsatzzentrale wurden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf Einsatzorte verteilt. In einer Kindertagesstätte mussten die Kellerräume von Flutschäden beseitigt werden. An einem Beachballplatz galt es den kontaminierten Sand wegzutragen. Ein Campingplatz musste von Treibgut befreit werden. „Hier wurde uns klar, wie hoch das Wasser tatsächlich stand, Tierkadaver, angeschwemmte und verkeilte Bäume sowie tote Fische in den Ästen der Bäume. Das war das Bild welches...

72 Stunden – für nichts

Mit großem Engagement hatten sich die Haßlinghauser Pfadfinder an der bundesweiten 72-Stunden-Aktion der katholischen Jugend beteiligt und auf dem Spielplatz Steinklippe einen Sinnespfad angelegt. Doch bereits drei Wochen später war ein Teil davon schon wieder abgebaut. Einiges war von Vandalen zerstört worden, manches andere hielt den Sicherheitsauflagen der Stadt nicht stand und wurde von dieser wieder entfernt. Bei den Pfadfindern ist man enttäuscht, von der Stadt nicht vorab informiert worden zu sein. Quelle: scouting...

72 Stunden tätig für das Gemeinwohl...

„Die Dimension der Aktion hat gezeigt, dass Jugendliche Unglaubliches bewirken können“, so der Pressesprecher des Bundes der katholischen Jugend (BDKJ) nach Abschluss der diesjährigen 72-Stunden Aktion „Uns schickt der Himmel“. Im Rahmen des Projektes hatten sich bundesweit 100.000 Kinder und Jugendliche beteiligt, die soziale, ökologische oder kulturelle Maßnahmen innerhalb von 72 Stunden umsetzten. Auch zahlreiche Pfadfinder (allen voran von DPSG und PSG) hatten hierzu die Ärmel hochgekrempelt. Sie brachten z.B. alte Wildgehege und Tiergärten auf Vordermann (Neuenberg, Fulda), errichteten Remise und Sitzgelegenheit (Sendenhorst), verschönerten Kindergärten und Altenpflegeheime (Bad Cannstatt, Haßlinghausen und Sprockhövel), bauten Fahrradschuppen, Gartenhaus und Open-Air-Schachbrett in einem Obdachlosenheim (Rüsselsheim) oder drehten einen Film zum Umweltschutz (Gundelfingen). Ganz im Sinne von Baden-Powell, um die Welt ein bisschen besser zu machen. Dabei konnten sie in vielen Fällen auf großzügige Unterstützung in Form von Sachspenden aus Baumärkten und anderen Firmen bauen, ohne welche die einzelnen Projekte zumeist nicht durchführbar gewesen wären. Jede teilnehmende Gruppe erhielt zum Abschluss des Projektes als Dankeschön ein in einer Behinderteneinrichtung hergestelltes Kubb-Spiel. Die diesjährige 72-Stunden-Aktion wurde über alle Bistümer hinweg als ein voller Erfolg auf ganzer Linie gewertet. Quelle: scouting...

72 Stunden

14 Bistümer deutschlandweit nehmen auch 2009 wieder an der 72-Stunden-Aktion mit dem Titel „Uns schickt der Himmel“ teil. Von Donnerstag, 7. Mai, (ab 17 Uhr), bis Sonntag, 10. Mai, (bis 17 Uhr), werden die teilnehmenden Gruppen soziale Projekte verwirklichen, welche die Welt ein kleines bisschen schöner machen. Projektideen und Anmeldungen können ab sofort eingereicht werden. Die Teilnahme steht allen Gruppen offen. www.72stunden.de Quelle: scouting...