April, April

Mit die beliebtesten Artikel auf scouting.de sind seit jeher jene zum ersten April. Wer würde sie jemals vergessen, die bündische Liedgut-App „Libaburhal“ (erschienen am 01. April 2013) oder der Abriss der Balduinstein, um an der Stelle ein Präventionszentrum zu errichten (bekannt geworden am 01. April 2015). Diesmal verwirrten gleich mehrere Meldungen die Leser. Neben diversen amüsierten beziehungsweise besorgten Kommentaren trudelte schließlich gar aus Japan eine E-Mail des stellvertretenden Chefredakteurs höchstselbst ein: „na da gehts heut aber mit jemandem erheblich durch…“. Ja, in der Tat. Mir ist am Samstag morgen die Dachbodenluke auf den Kopf gekracht. Doch beginn wir vorn: Mit dem Kamin auf der Ludwigstein gibt es tatsächlich immer wieder Schwierigkeiten, aber derzeit gibt es trotzdem keine Pläne, den abzureißen. Was allerdings die Scherzbolde im Burgbüro nicht davon abhält, das einfach so immer mal wieder zu behaupten, um ihre Buftis zu verunsichern (von denen eine dann auch wirklich eine Unterschriftenkampagne starten wollte). Schöne Grüße zur Lu, ihr seht, euer Scherz ist tragfähig. Der Ausrüster kann also wieder aufatmen, es werden ihm nicht nur die Erinnerungen an den Kamin bleiben. Tragfähige Kohlenmonoxid-Warngeräte gibt es selbstverständlich, allerdings leider nicht beim Spurbuchverlag. (Oder wie die höfliche Telefonistin es ausdrücken würde: „Da weiß ich jetzt nichts von, ich werde mich aber erkundigen). Wenn genug angerufen haben, lässt sich aber vielleicht noch was daraus machen. Der Geigerzähler Olave 50 ist übrigens vergriffen, den gibts nicht mehr 😉 Selbstverständlich wurde auch die Scouting-Redaktion nicht beim Besuch eines Fairtrade-Marktes verschüttet *woher denn, das ist schließlich kein Penny-Markt*. Aber auch diese Meldung enthält einen kleinen Kern an Wahrheit. Alexej Stachowitsch lebt noch. Nein, halt, tut er nicht. Tauchgang Falado: Bei den enorm hohen Gebühren, die von den Teilnehmern am World Scout Moot erhoben werden, wäre es zwar fast möglich, da runter zu...

Neutrale Schutzumschläge für Pfadfinderbücher...

Wie der Deutsche Spurbuchverlag mit Sitz in Baunach heute mitteilte, wird es ab sofort passend zu seinen Neuerscheinungen aus dem Bereich der Pfadfinder- und Jugendbewegung neutrale Schutzumschläge geben. Der Wunsch sei von Angehörigen verschiedener Pfadfinderbünde an ihn herangetragen worden und man wolle sich diesem Bedarf nicht länger versperren. Die Schutzumschläge haben Einheitsgröße (aus der Textilindustrie bekannt als „One Size fits all“) und können vom Nutzer dann passend zum jeweiligen Buch zugeschnitten werden. Die Schutzumschläge sind schmutz- und wasserabweisend und mit speziellem Kantenschutz versehen. Vor allem aber sind sie neutral, d.h. es ist nicht für Unbeteiligte ersichtlich, dass sich dahinter ein Pfadfinderbuch verbirgt. Sie sind in einem fröhlichen Grauton gehalten. Der Versand erfolgt in neutralen Umschlägen. Die Möglichkeit, ab einer gewissen Auflagenhöhe personalisierte Einbände für den Bestseller „Fahrten, Ferne Abenteuer“ des Autors Hans von Gottberg drucken zu lassen, besteht beim Spurbuchverlag hingegen selbstverständlich weiterhin. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

QR-Code-Aufnäher zum Jamboree

Das Deutsche Kontingent zum 23rd World Scout Jamboree, welches vom 28. Juli bis 8. August 2015 in Kirara-hama, Japan stattfinden wird, hat sich heute auf einen gemeinsamen Aufnäher geeinigt. Der Clou dabei: Er beinhaltet einen QR-Code, der auf die Webseite der Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände www.pfadfinden-in-deutschland.de verweist. Friedemann Barthel, International Commissioner des RdP, freut sich über die Idee. „In das Heimatland des QR-Codes mit einem entsprechend gestalteten Abzeichen zu fahren, welches dem Betrachter, aber auch dem Träger einen echten Mehrwert bietet, ist sowohl innovativ, als auch einfach praktisch. Wenn im Jamboree Pfadfinder aus der ganzen Welt zusammenkommen, fällt es selbst Angehörigen der Bewegung schwer, allein aufgrund der Kluft festzustellen, welche nationale Organisation dahintersteht. Der QR-Code ermöglicht es jedem, und dies mit minimaler technischer Ausstattung, sich fundiert über die Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände zu informieren und stellt somit ein wunderbares Mittel zur Völkerverständigung dar!“ Das eigens für das Jamboree entwickelte runde Abzeichen ist in den Farben der Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände bordeauxrot, weiß und dunkelgrau gehalten. Die Anbringung wird auf der Spitze des gemeinsamen Ringhalstuches empfohlen, damit der Scan dezent erfolgen kann. Zudem ist angedacht, den Aufnäher auch über die Dauer des Jamborees selbst hinweg beizubehalten. „Um auf Mitmenschen zu treffen, die mit unserer Kluft nicht sofort etwas anzufangen wissen, muss man nicht weit fahren, da reicht ein Schritt vor die Haustür.“ Sigrid Hofmann, die Vorsitzende des Ringes Deutscher Pfadfinderinnenverbände, fügt hinzu: „Ich bin ebenfalls sehr begeistert. Wir prüfen bereits die Möglichkeit der Umsetzung auch für unsere jeweiligen Bünde und Verbände DPSG, VCP, PSG und BdP. Ich bin mir sicher, diese Idee wird wie ein Lauffeuer um sich greifen. Endlich müssen sich unsere jungen Pfadfinderinnen nicht mehr alle zwei Meter fragen lassen, zu was für einen Verein sie gehören. Man hat sich ja...

Neuerscheinung: Bündische Liedgut-App „Libaburhal“...

Pünktlich zum Monatsbeginn und anlässlich des Meissnerlagers hat eine überbündische Arbeitsgruppe, bestehend aus erfahrenen Liederbuch-Redakteuren und Programmierern des Deutschen Pfadfinderbundes („Schwarzer Adler“, „der rheinländer“, „Alibi – Das Liederbuch der Jugenschaft Artus“, „Der kleine Gottberger“), des DPB Mosaik („BuLiBu I + II“, „Der Barde“) und des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder („Liederbock“) die Smartphone-App „Libaburhal“ vorgestellt, welche nicht nur alle Lieder und dazugehörige Noten der genannten einzelnen Liederbücher umfasst, sondern darüber zahlreiche weitere Features bietet. Es entfallen naturgemäß das Umblättern (die meisten Smartphones folgen automatisch der Augenbewegung) und auch tropfende Kerzen zur Beleuchtung (selbstverständlich auch albern aussehende Stirnlampen). Die Akkorde sind über jeder Strophe angegeben und auch, auf welcher Seite von welchen anderen Liederbüchern sich das Lied in der „analogen“ Printwelt befindet. So ist man also voll kompatibel. Verschiedene Textvarianten mit ihrer Bünde- bzw. Gruppenverteilung sind angegeben. Weiß man also, mit wem man zusammen singt, geschehen keine peinlichen Textabweichungen mehr. Die App stimmt sich zudem mit den übrigen Geräten in der Singerunde automatisch ab, so dass alle eine identische Textversion vorgeschlagen bekommen. Spontan von anderen angestimmte Lieder werden automatisch identifiziert und angezeigt. Für die kulturell Interessierten sind ausführliche Entstehungs- und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Liedern einblendbar. Wer hat heute als gestresster Gruppenführer noch Zeit, ein Instrument zu lernen? Mit dieser App ist das obsolet. Sowohl eine oder auch mehrere Gitarren, Mandolinen oder ein ganzes Arrangement aus Blockflöten, Geigen und Bass sind begleitend abspielbar. Auch das Erlernen neuer Lieder ist mit dieser App wölflings-einfach. Zur Auswahl stehen die Gesangsmodule „Weinbacher“ (Männerchor), „Hag Schwarzer Adler“ (Damenchor) und „CP Saar“ (koedukativer Chor). Altbekannt ist auch das Phänomen, dass manche Gruppen Lieder schneller oder langsamer intonieren. Hier bietet die App mit mehreren Geschwindigkeitsstufen von „Altherren“ (getragen) bis hin zu „Ubier“ (sehr schnell) etwas für jeden Geschmack und Bedarf. Singewettstreit-Fetischisten...