Pfadfinderburg Berlin-Tegel

Die Pfadfinderburg in Berlin-Tegel ist das Heim vieler Gruppen des Deutschen Pfadfinderbundes. Es handelt sich um ein Selbstversorgerhaus und bietet auf vorhandenen Matratzenlagern und selbstmitgebrachten Isomatten Platz für um die 40 Personen (gemäß der Angabe unter Gruppenunterkünfte sogar für insgesamt 90 Personen) auf einfachem Niveau. Die Übernachtungspreise liegen bei um die 5€ pro Person und Nacht. Hier geht es zur Homepage der Pfadfinderburg. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Verletzte Tiere aufnehmen?

Wer kennt das nicht: Im Garten, am Straßenrand oder beim Waldspaziergang entdeckt man einen offenbar hilflosen, verletzten oder von den Eltern verlassenen Vogel oder ein anderes Wildtier. Doch was tun? Grundsätzlich ist es verboten, Wildtiere aus der Natur zu entnehmen, selbst wenn sie verletzt sind. Das fällt genaugenommen unter Wilderei. Bitte bedenkt außerdem: Für Wildtiere sind Menschen bedrohlich. Sie zu fangen – auch um sie zu pflegen – bedeutet für sie einen enormen Streß. Vergewissert euch deshalb immer genau, ob das Tier tatsächlich Hilfe braucht. Gerade Jungvögel sind Menschen gegenüber arglos und erwecken einen hilfsbedürftigen Eindruck. Sie verlassen das Nest, bevor sie richtig fliegen können. Sie werden jedoch weiterhin von ihren Eltern gefüttert und versorgt – sobald man sie wieder in Ruhe läßt. Das gleiche gilt für Rehkitze. Faßt sie nicht an! Nur wenn sich ein Jungtier an einer akuten Gefahrenstelle (z.B. Autostraßenrand) befindet, bringt ihn an einen in der Nähe liegenden, sicheren Ort. Keine Angst bei Jungvögeln: Die Eltern füttern das Junge entgegen der landläufigen Meinung auch weiter, wenn es vom Menschen berührt worden ist! Die Rehkitze hingegen werden bei akuter Gefährdung mit Grasballen vorsichtig aufgegriffen. Bei angefahrenen Tieren wie Wildschweinen oder Rehen sollte man auf jeden Fall die Unfallstelle absichern, ein Warndreieck aufstellen und das Tier an die Straßenseite legen, damit kein weiterer Unfall passiert. Füchse sollte man aufgrund von Tollwutgefahr auf keinen Fall anfassen und bei bissigen oder kranken Tieren grundsätzlich sehr vorsichtig sein und Abstand halten. Ist das Tier unverletzt und außerhalb der Gefahrenzone, beobachtet es aus möglichst weiter Entfernung eine Stunde lang: Tauchen keine Elterntiere auf, wendet euch an eine Auffangstation für Wildtiere, den Naturschutz­verein, den zuständigen Jagdpächter oder das Tierheim (die Polizei oder die Feuerwehr kann helfen). Diese können im Gegensatz zu euch professionelle Hilfe leisten. Rehkitze werden...

Pfadfinderhütte / Speiderhuset ‚Fjøset‘ in Katterat...

Die norwegische Pfadfindergruppe aus Narvik verfügt mit der Hütte ‚Fjøset‘ in Katterat über eine attraktive Unterbringung, die auch Gästen offensteht. Sie ist nördlich des Polarkreises und nahe an den Lofoten und der schwedischen Grenze gelegen. Durch den Golfstrom ist der örtliche Fjord ganzjährig eisfrei. Die Hütte ist das ganze Jahr über nutzbar und auch für Schulklassen geeignet. Leider sind die Informationen auf der dzugehörigen Internetseite auf norwegisch gehalten, aber zumindest der Preis entnehmbar und liegt mit 150 Kr für Erwachsene und 120 Kr bei Kindern bis 12 Jahren pro Tag. Es besteht ein direkter Bahnanschluss, zudem existiert fließend Wasser und elektrischer Strom (allerdings 16,7 Hz). Hier geht es zur Homepage. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Landheim des Weinbacher Wandervogels...

Das Landheim des Weinbacher Wandervogels in Kleinweinbach ist erst seit kurzem für externe Nutzer geöffnet. Mit angrenzendem Bachlauf und fast ganz von Wald umgeben, ist es gerade für Jüngere ein idealer Raum zur freien Entfaltung und ein schöner Ausgleich zur Stadt. Bis zur Lahn und auch zum Bahnhof Aumenau geht es auf direktem Wanderweg etwa 5 km durch den Wald. Die Küche ist mit Geschirr und grossen Töpfen für mindestens 20 Personen ausgerüstet. Es gibt einen normalgroßen Kühlschrank und einen Grossküchen-Gasherd, sowie einen Holzofen. Es gibt eine Doppeldusche, zwei Waschbecken, zwei Toiletten. In Weinbach und Laubuseschbach gibt es Nahkaufmärkte, Metzger und Bäcker (jeweils etwa 5 km). Die zum Zelten geeignete Wiese ist zum Bach hin abschüssig, hat aber auch mehrere grössere waagrechte Absätze. Zudem existiert im Wald eine kleine, einfache Blockhütte für bis zu sechs Personen. Hier geht es zur Homepage der Unterkunft. Bildnachweis: Weinbacher Wandervogel Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Pfadfinderschloss Martinfeld

Wozu eine Hütte mieten, wenn man auch im Schloss residieren kann? Das Schloss Martinfeld im Eichsfeld in Thüringen steht als Selbstversorgerunterkunft, gern aber auch mit komplettem Verpflegungsangebot als Herberge zur Verfügung. Auf dem Biwakplatz können Zelte aufgeschlagen werden und auf dem Bodenlager stehen weitere Schlafplätze auf Matratzen zur Verfügung. Es ist bestens geeignet als Tagungshaus für Arbeitskreise, Seminare, Gruppen der Jugendbewegung und andere Veranstaltungen sowie Einzelreisende. Der Gewölbekeller ist zudem als Trauzimmer des Standesamtes Schimberg gewidmet, so dass Trauungen in dem Haus durchgeführt werden können! Das Schloss wurde von einigen Mitgliedern des Deutschen Pfadfinderbundes erworben und ausgestattet und steht zur individuellen und günstigen Nutzung zur Verfügung. Die zentrale Lage im grünen Herzen Deutschlands im Naturpark „Eichsfeld-Hainich-Werratal“, das gemütliche Flair eines kleinen Renaissanceschlosses und die vielen Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung stellen nur einige der Vorzüge der Herberge dar. Das Schloss ist mit einer geräumigen Selbstversorgerküche, Gemeinschaftswaschräumen (tlw. auch WC und Dusche auf den Zimmern), 51 Betten in 10 Schlafräumen und vier Gemeinschaftsräumen sehr gut ausgestattet. Die Küche ist mit allen notwendigen Utensilien (Geschirr, Besteck, Herd, Geschirrspüler etc.) vollständig bestückt. Zur Übernachtung sind lediglich Bettzeug (kann hier auch gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden) oder Schlafsäcke mitzubringen. Weiterhin können genutzt werden ein großer Hof, ein Bolzplatz, eine kleine Minigolfanlage, Kicker, Tischtennis, Feuerstellen und ein Grillplatz. Besonders urig die Gewölbekeller. Schloss Martinfeld verfügt auch über ein Zimmer mit Dusche und WC für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung. Es gibt vor Ort einen Bäcker, einen Fleischer und ein Restaurant. Der nächste Supermarkt befindet sich in Geismar (7 km). Mehr Informationen, Bilder und Preise unter schloss-martinfeld.de Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Mädchen und Jungen zusammen im Zeltlager – aber auch zusammen in einem Zelt?...

Gemischtgeschlechtliches Übernachten ist natürlich in erster Linie ein Thema für koedukative Gruppen. Doch bei diesen ist es oft selbstverständlich, dass nicht nur Wölflingsgruppen, sondern bisweilen auch Jungpfadfindergruppen -und Rover sowieso- ganz selbstverständlich in gemeinsamen Zelten übernachten. Das ist die Tradition, das ist seit vielen Jahrzehnten üblich und keiner denkt sich etwas dabei. Schaut man jedoch in das Gesetzbuch: „§180 StGB Abs. I – Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger: (I) Wer sexuelle Handlungen einer Person unter sechzehn Jahren an oder von einem Dritten oder vor einem Dritten oder sexuelle Handlungen eines Dritten an einer Person unter sechzehn Jahren (1) durch seine Vermittlung (2) durch Gewähren oder Verschaffen von Gelegenheit Vorschub leistet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Satz 1 Nr.2 ist nicht anzuwenden, wenn der zur Sorge für die Person Berechtigte handelt; dies gilt nicht, wenn der Sorgeberechtigte durch Vorschubleisten seine Erziehungspflicht gröblich verletzt.“ Um es gleich vorneweg zu sagen: Als Gruppenleiter seid ihr nicht Personensorgeberechtigt, das sind die Eltern. Und die Eltern können euch auch nicht das Sorgerecht übertragen. Das heißt ganz konkret: Selbst wenn die Eltern es euch schriftlich erlauben, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gemeinsam übernachten dürfen, macht ihr euch strafbar, solang auch nur ein einziger von diesen unter 16 Jahre alt ist („Verschaffen von Gelegenheit“). Ausnahme: Ihr übernachtet selbst mit den Teilnehmern zusammen im Zelt bzw. Raum. Dann ist nämlich die Beaufsichtigung gewährleistet. Ganz sauber ist es natürlich dann, wenn je ein weiblicher und ein männlicher Betreuer anwesend sind und zusätzlich dafür die Einverständniserklärung der Eltern eingeholt wurde und alle Teilnehmer mit dieser Handhabung einverstanden sind (sich vor andersgeschlechtlichen Jugendlichen umziehen zu müssen, kann als Verletzung der Intimsphäre empfunden werden). Der Begriff „Sexuelle Handlung“ umfasst im engeren Sinne alles ab Zungenkuss. Neben gemischtgeschlechtlichem Schlafen gehören auch das...