Besuch im Pfadfindermuseum

Am 02.06.2018 besuchten Freunde von der Sammlergemeinschaft Pfadfinder-Briefmarken das Pfadfindermuseum. Wie nicht anders zu erwarten, gab es rege Diskussionen über die Ausstellungsgegenstände. Dabei wurden Erinnerungen geweckt von Jamborees, die man besucht hatte. Erstaunt war man über die Menge der Arbeit, die für ein solche Ausstellung geleistet werden muss. Das Deutsche Pfadfindermuseum nur wenige Meter von dem Pfadfinderzentrum in Baunach entfernt. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Vorfreude auf den Peter-Rohland-Singewettstreit...

Liebe Freunde des PRS, in aller Kürze noch ein paar Infos, bevor alle im Urlaub sind: Die Kategorien füllen sich, es verspricht mal wieder ein wunderschöner Wettstreit zu werden. Wer sich noch als Singekreis oder Fahrtengruppe (!!!) anmelden will, ist herzlich eingeladen. Überlegt euch doch auf Fahrt noch, ob ihr nicht doch teilnehmen wollt und übt noch zwei Lieder. Wir freuen uns auf den bündischen Teil des Wettstreits! Denkt auch alle an das spannende Vorabendprogramm am Freitag, den 7.9.2018 um ca. 21 Uhr: Es ist wieder mal so weit …… Der Zugvogel hat wieder eine CD eingespielt. Ihr Name: „Der schräge Silberspring“ Der Silberspring ist die Lieder-Quelle des Zugvogels. Diese ist „schräg“, weil die neuen Lieder ein bischen aus dem normalen bündische Rahmen fallen. Nicht viel, da der Zugvogel ja schon des längeren durch ungewöhnliche Lieder auffällt, aber immerhin etwas. Wir haben hier einen Ausflug in das Chanson, das griechische Rebetiko, den Jazz, die russische Liedermacherszene, die russische Folklore und in die türkische Folklore unternommen, da wir hier vielfältigste Anknüpfungspunkte haben. Die Lieder wurden in Anlehnung an diese Genre komponiert oder die Texte gedichtet, übersetzt oder übertragen. Entstanden ist hierdurch eine wundervolle Lieder-Mischung, welche nun als Heft und CD „Der schräge Silberspring“ vorliegt und die wir nun am Vorabend des Peter-Rohland-Singewettstreits vortragen wollen Unterstützt wurde der Zugvogel bei der CD-Produktion von der Peter-Rohland-Stiftung. Genießt den Sommer, wir sehen uns in seiner späten Phase! Herzliche Grüße, Markus und das Orgateam vom PRS...

Baumhaus lagert statt zu hängen

Wie wir im September 2014 berichteten, haben die Calwer Pfadfinder vom Stamm Sternfahrer (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder) die Vision, den ersten Baumhaus-Wanderpfad der Welt im Schwarzwald entstehen zu lassen. Dabei sollen die Baumhäuser eine außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit bieten. 2014 entstand der Prototyp im Wald auf dem Wimberg. Doch: er musste wieder abgebaut werden. Der Grund: Es gab  keine sanitäre Einrichtung in der Nähe und die Verwaltung war der Ansicht, ein schlichtes Dixie reiche nicht und Duschen wären doch auch sinnvoll. Die Pfadfinder fragten nun gezielt in der Bürgersprechstunde nach: Ob denn daran zu denken sei, das abgebaute Baumhaus neu zu errichten und wo denn? Die Antwort war, wie so oft in der Politik, vage: Man könne in Aussicht stellen, dass [irgendwann] [irgendwo] das Baumhaus wieder errichtet werden könnte. Konkret sieht anders aus. Beim Lesen des Artikels hat man den Eindruck, dass da Wahrnehmungswelten unvereinbar aufeinander treffen. Auf der einen Seite die Pfadfinder mit einem Vorzeige-Projekt, die an durchwandernde Kleinstgruppen oder Einzelwanderer denken und diesen ein einmaliges Erlebnis verschaffen könnten; auf der anderen Seite die Politik bzw. Verwaltung, die dem Ganzen zwar grundsätzlich positiv gegenüberstehen, aber direkt eine groß aufgezogene touristische Nutzung verorten, welche unbedingt (???!) Hygieneauisstattung auf Camnpungsplatzniveau erfordert (vermutlich, weil sie selbst niemals irgendwo pennen würden, wo es keinen Strom, Trinkwasser und Abwasseranschluss gibt). Dabei wäre die Sache doch geschmeidig zu lösen. Es gibt auf dem Markt sehr gut ausgetüftelte Humustoiletten. Diese würden in jeder Hinsicht erheblich besser zum Projekt passen, als eine Sanitärausstattung auf Zeltplatzniveau. Letzteres hätte ja auch den Nachteil, dass es zu erheblich größerem Ansturm käme. Hier der Zeitungsbericht. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Blick von oben: Pfadfinder auf dem Mount Everest...

Was ein Eagle Scout bei seiner Besteigung des Mount Everest gelernt hat   – nach Bryan on Scouting/View from the top: what an eagle scout learned on his climb up  Mount Everest. Wenn es darum geht, eine Perspektive über das Leben zu gewinnen, ist es schwer, den Blick vom Gipfel der Welt zu übertreffen. Matt Moniz, ein 20-jähriger Eagle Scout und erster Adventure-Botschafter der BSA, schaffte es am 20. Mai 2018 auf den Gipfel des Mount Everest. Matt hatte schon zwei Versuche gestartet, den Gipfel des höchsten Berges der Welt zu erreichen, war aber immer gescheitert. Er hatte sich jedoch nicht unterkriegen lassen und die beiden Fehlschläge als Ansporn genommen und so seinen Willen gestärkt. Er hat gelernt, den Wert des Weges zu schätzen und sich durch seine Fehler weiterzuentwickeln. “Going into this project, I came thinking if I get the opportunity to stand on top of the world, that’s going to be amazing.” Die Wurzeln für sein Abenteuer wurden aber schon lange vorher gelegt, als er Pfadfinder in Colorado war. Pfadfinden gab ihm die nötigen Führungsskills, die laut Matt beim Klettern oft vernachlässigt, aber ein essentieller Part des Kletterns seien. Sein erster Versuch 2014 wurde von Eisblöcken vereitelt, die auf die Hänge des Mount Everest fielen. Ein Jahr später hielt Matt sich in Nepal auf und bereitete sich gerade auf einen neuen Versuch vor, als ein Erdbeben mit Stärke 7.8 eintrat. Matt reiste jedoch nicht heim, sondern blieb im Land und half anderen mit Fähigkeiten, die er bei den Pfadfindern gelernt hatte. Für diesen außergewöhnlichen Einsatz erhielt er das BSA-Ehren-Abzeichen. Matt war aber nicht enttäuscht, dass er es auch jenes mal nicht zum Gipfel geschafft hatte: „Everything is so unpredictable, and people can get bogged down focusing on the summit. You’ll learn a lot...

BSA: National Scouting Museum

Das National Scouting Museum der Boy Scouts of America (BSA) auf der Philmont Scout Ranch in New Mexico öffnete am 8. Juni seine Pforten für die Allgemeinheit und über 1.100 Gäste nahmen an der Eröffnungszeremonie des 18.000m2 Geländes teil. Chairmen Jim Ryffel hielt die Eröffnungsrede. Das Museum hat täglich von 8:00 bis 17:30 geöffnet. Das National Scouting Museum – Philmont Scout Ranch vereint das bisherige National Scouting Museum, welches sich vorher in Irving, Texas befand und das bereits zuvor existierende Philmont Museum. Besucher können sich auf 108 Jahre Geschichte der Boyscouts of America freuen und hautnah erleben. Die Ausstellung widmet sich der Geschichte der Pfadfinder  sowie die des “Order of the Arrow” und des Südwesten der USA. Das Museum in Philmont hatte dringend eine größere Anlage gebraucht und dafür Architekten aus Santa Fe, New Mexico engagiert. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit steht nun das neue Museum mit den Sangre de Cristo Bergen. Im Inneren findet sich ein Souvenirshop, eine Bibliothek mit Leseraum und zwei großen Ausstellungshallen. Der Konferenzraum bietet platz für 88 Personen, die außerdem auch den neuen Workshop benutzen können. Im Dezember 2016 kündigten die amerikanischen Pfadfinder den Umzug des National Scouting Museums nach Philmont an und in September 2017 schloss es das alte Museum in Irving und begann den Transport der Ausstellungstücke. Die Philmont Scout Ranch ist eine große Ranch in der Nähe von Cimarron, die inmitten der Wildnis der Sangre de Cristo Mountains in den Rocky Mountains im Norden New Mexicos liegt. Bereits 1938 stiftete der Ölbaron Waite Phillips den BSA das großes Gelände. Die Bezeichnung Philmont leitet sich vom Namen des Stifters Phillips ab und von der gebirgigen Landschaft. Die Philmont Scout Ranch  ist das wichtigste Lagergelände und Ausbildungszentrum des Verbands der Boy Scouts of America. Mit einer Fläche von 567.277...

Wandervogelmaien

Der Wandervogelmaien des Wandervogel e.V. vom 31.Mai – 3. Juni 2018 auf dem Rabenhof in Lüttenmark hatte sagenhafte Höhepunkte, viele, die keiner vermutete. Das Treffen war mit über 60 Wandervögeln und Freunden – jung und alt – war mehr als ein Erfolg, eine Kette wunderschöner Höhepunkte, und eine weitere Steigerung unserer kleinen und liebevollen Festkultur. Schöne Fotos, Lied-, Tanz- und Rabenhof-Filme zeugen davon. Im wandervogel #101 wird Anfang August davon berichtet. bobli sang kunstvoll „das unsingbare“ Lied von Freddy Mercury, akaam zeigte einen wundervollen Schwerttanz, die Elbraben spielten zu Zwölft Musiken und Tänze von USA bis Klezmer, von Australien bis Deutschland, tina sang mit ihrer Crew Mantren und einen Jodler, anne trat mit ihrem Ukulelekurs auf, ewu brachte mit seiner Crew die bündischen Lieder  „Ihr sollt nicht im Dunkeln vermodern“ und „Was ist höher, als hoch“, solo und frank sagen schöne, alte deutsche spätromantische Moll-Lieder, die Rabenklaue Berlin sang „Mich lockten die Wolken“, anne aus Witten sang ein selbstgemachtes Lied, es gab die Lieder-Workshops von tina, ewu und bobli, die Tanzkurse von annette, karin und Marianne, die Riesenfesttafel, die Wandervogel-Olympiade, die herrliche Polonaise mit dem Lüttenmarker Einzug. Marianne war erstmals dabei, leitete das Üben für die Elbraben und war für unser Musizieren und Tanzen ein Riesengewinn. „Das Maienfest war rund und rauschend und hat uns mit seiner Atmosphäre und drei herrlichen Liedernächten Freunde gewonnen. Das Singen von frank und solo hat mich besonders berührt. Mit dem Waderlied „Ihr Schwestern und Brüder“ haben sie mir ein Lied beschert, das jetzt neben „Flieger im Mai“ zu meinen Lieblingsliedern gehört.“ hedo Nun wird zur Wandervogelernte nach den Großfahrten vom 5.-9. September 2018 auf den Rabenhof zum Mitmachen und Mitfeiern eingeladen. Auf unserer Webseite stehen schon Anmeldung und Programmentwurf (unter Logbuch). Jetzt ist die Anmeldung am günstigsten, die besten...