Jugend forscht

Preisträger präsentieren ihre innovativen Forschungsprojekte auf der ACHEMA 2018 Jugend forscht ist zu Gast auf der internationalen Leitmesse der  Prozessindustrie vom 11. bis 15. Juni 2018 in Frankfurt am Main   Ab kommenden Montag, 11. Juni 2018, zeigen vier Preisträgerinnen und Preisträger von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb ihre prämierten Forschungsprojekte auf der ACHEMA. Die internationale Leitmesse der Prozessindustrie findet vom 11. bis 15. Juni 2018 in Frankfurt am Main statt. Interessierte Besucher finden den Jugend forscht Messestand B79 in Halle 9.2. Ihr „Polymer-Origami“ präsentiert Hien Le aus Bad Kreuznach. Die 20-Jährige befasste sich in ihrer Forschungsarbeit mit intelligenten Hydrogelen. Diese wasserhaltigen Kunststoffmoleküle falten sich unter dem Einfluss von Temperatur, Säure oder Licht von selbst zu eindrucksvollen Gebilden, aus denen sich Sensoren, Implantate oder künstliche Gewebe herstellen lassen. Die Jungforscherin wollte herausfinden, wie genau es zu den Faltungen kommt. Sie stellte selbst Hydrogele her und vernetzte sie zu Doppelschichten, bei denen eine Seite auf Temperatur, die andere auf den pH-Wert der Umgebung reagiert. Bei ihren Versuchen mit dünnen Gel-Filmen und Streifen stellte sie fest, dass es für die richtige Faltung auf die chemische Zusammensetzung des Kunststoffs ankommt. Beim Bundesfinale 2017 wurde Hien Le mit dem 2. Preis im Fachgebiet Chemie sowie einem Forschungsaufenthalt an der US-amerikanischen University of Rhode Island ausgezeichnet. Die UV-Strahlung der Sonne hat so viel Energie, dass sie schädliche Stoffe in der Außenluft zerstören kann. Wie aber entfernt man Schadstoffe in Innenräumen, wo es nur energiearmes Tageslicht gibt? Maurice Noll (17) aus Weibersbrunn suchte nach Katalysatoren für den Abbau chemischer Stoffe ohne UV-Licht. Dafür mischte er katalytisch wirksames Titandioxid mit Mineralien oder Grafit und analysierte, wie gut die neuen Rezepturen Gase wie Ethylen, Acetaldehyd und Toluol zerstören. Alle Mischungen waren aktiver als käufliche Fotokatalysatoren aus reinem Titandioxid. Besonders gut funktionierte eine Rezeptur mit Grafit....

Kolumbianischer Besuch

Drei Wochen lang besuchten die Mitgründer Julio César Cardenas und Alejandra Sánchez der kolumbianischen Partnerorganisation Sueños Especiales den Diözesanverband Aachen der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG). Am 05. Juni fand ein Abschiedsgrillen für die kolumbianischen Gäste statt. Mehr als nur eine Partnerorganisation Sueños Especiales, das bedeutet besondere Träume, wurde von Julio César Cardenas und Alejandra Sánchez sowie von Esther Milbert im Jahre 2004 gegründet und unterstützt Kinder und Jugendliche im Stadtteil Tierra Firme in Ibague, Kolumbien. Innerhalb der Einrichtung können die Kinder und Jugendlichen neue Erfahrungen sammeln, sich gezielt fördern lassen und an interessanten Projekten teilnehmen. Besonders ist, dass von Anfang an inklusiv gearbeitet wurde und auch Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zur Teilnahme eingeladen sind. Seit 2014 werden deutsche Freiwillige über das Programm Weltwärts nach Sueños Especiales entsandt, die dort ein Jahr lang mitarbeiten und viel über das kolumbianische Leben und auch über sich selbst lernen. Seit 2016 ist aus dem Freiwilligendienst ein Austausch geworden, eine Incoming-Stelle wurde geschaffen, bei der kolumbianische Jugendliche für ein Jahr lang in Deutschland leben und arbeiten können. Der Besuch von Julio und Alejandra, die in Deutschland unter anderem an dem Diözesanpfingstlager Zeitlos teilnahmen und dort Sueños Especiales vorstellten, beweist eindrucksvoll, dass die Beziehungen zwischen der DPSG DV Aachen und Sueños Especiales mehr sind als nur ein Projekt. Durch die enge Zusammenarbeit ist eine Freundschaft entstanden, die nicht nur die ehemaligen Freiwilligen, sondern auch die Diözesanleiterrunde umfasst. Nina Helesky, ehemals Freiwillige bei Sueños Especiales, freute sich sehr über den Besuch: „Es tut gut, Julio und Alejandra wiederzusehen, schließlich habe ich ein Jahr in Kolumbien verbracht und wurde dort unglaublich gut aufgenommen. Dass ich die Kontakte von damals hier fortführen kann, ist sehr bereichernd.“ Drei Wochen lang blieben die kolumbianischen Gäste in Deutschland, bis sie vom Diözesanverband mit einem...

Bundeswölflingslager im Drachenland...

Gut Pfad! Am verlängerten Wochenende stand das Drachenland, das Zuhause der Pfadfinder des Stamm Drachen aus Mainhausen, ganz im Zeichen der Wölflingsstufe. Insgesamt 34 Kinder aus den Pfadfinderstämmen des Freien Pfadfinderbund St. Georg zog es für vier Tage Spiel und Spaß nach Mainhausen. Am Donnerstagabend begann für die sechs- bis elfjährigen die Suche nach einem versteckten Drachenei mit einer geheimen Botschaft, die es zu entschlüsseln galt.Anschließend entdeckten die Kinder im Wald das gesuchte Drachenei. Beim Besuch des Seligenstädter Klosterhofs meisterten die Wölflinge verschiedene Stationen, unter anderem Balance-Übungen und Zielwurf auf Drachenspuren. Hierbei sammelten sie Eigenschaften, die für einen ausgebrüteten Drachen wichtig sind. Mut, Stärke, Zielsicherheit, Verantwortungsbewusstsein, Geduld, fliegen und schwimmen waren den Wölflingen hier die wichtigsten. Um das Ei auszubrüten, bedurfte es noch einiger Vorbereitungen, die streng von den beiden Wächtern der Drachen beaufsichtigt wurden. Um sicherzugehen, dass aus dem Ei auch tatsächlich ein Drache schlüpft, mussten die Wölflinge eine uralte, in Vergessenheit geratene, Zeremonie vorbereiten. Dafür mussten sie ein Loch ausheben, in dem der Drache schlüpfen konnte. Da das Drachenei jedoch nicht berührt werden darf, bauten die Wölflinge Hilfsmittel wie z.B eine Trage zum Transport des Eies. Das große Highlight des Wochenendes bildete die Zeremonie rund um das Ausbrüten des Dracheneies am Samstagabend. Das Ei wurde mit Hilfe der Trage in das vorbereitete Erdloch gelegt und anschließend mit Erde bedeckt. Um die nötige Hitze zum ausbrüten zu erzeugen, platzierten sie mit dem selbst gebauten Kran eine Feuerschale, welche während der Feuershow der Drachenwächter entfacht wurde, über dem Drachenei. Am Sonntagmorgen entdeckten die Kinder dann überrascht, dass gleich fünf kleine Drachen aus dem Ei geschlüpft waren. Die Drachen fanden nach Ende des Lagers ein neues Zuhause in den Pfadfinderheimen der Gäste. Wer mehr über unseren Bund erfahren möchte kann sich gerne unter www.fpg-info.de informieren....

DPSG-Bundesversammlung

84. DPSG-Bundesversammlung: Neuer Vorstand und zeitgemäße Pädagogik des Pfadfindens Das  höchste beschlussfassende Gremium der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) passt die Ordnung des Verbandes an und befasst sich mit Geschlechtergerechtigkeit. Ab Oktober wird der Vorstand wieder aus drei Personen bestehen. Joschka Hench und Matthias Feldmann wurden am Samstag in den Bundesvorstand der DPSG gewählt. Hench übernimmt das Amt des Bundesvorsitzenden zum 1. Oktober 2018 von Dominik Naab. Feldmann besetzt das derzeit vakante Amt des Bundeskuraten zum 1. September 2018. Mit der im Vorjahr gewählten Bundesvorsitzenden Anna Sauer besteht der Bundesvorstand jetzt wieder aus drei Personen. Änderung der Ordnung Die ca. 80 stimmberechtigten Mitglieder aus ganz Deutschland trafen darüber hinaus weitere wichtige Entscheidungen für den Verband: Die grundlegenden Inhalte des Verbandes, die Ordnung wird in weiten Teilen der heutigen Lebenswelt angepasst. Besonders hervorzuheben ist dabei der flexibler werdende Übergang innerhalb der vier Altersstufen. Der Stufenwechsel erfolgt jetzt in einer Altersspanne und nicht mehr mit Erreichen eines bestimmten Alters. Der Wechsel von der Pfadfinderstufe in die Roverstufe ist beispielsweise in Zukunft im Alter von 15 bis 16 Jahre möglich. Geschlechtervielfalt Gemäß Beschluss der 84. Bundesversammlung wird das Thema Geschlechtergerechtigkeit und sexuelle Vielfalt fest im Verband verankert. Zeitgemäße Geschlechterrollen und eine vorbehaltslose Entwicklung der sexuellen Identität von Kindern und Jugendlichen soll besondere Beachtung finden. Eine einzusetzende Arbeitsgruppe wird konkrete Positionierungen formulieren und Vorschläge erarbeiten, wie die Verbandspädagogik entsprechend angepasst werden muss. „Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder, folgen wir dem Grundsatz ‚look at the child‘ des Gründers der Pfadfinderbewegung Baden Powell. Dementsprechend fördern wir jedes Kind und jeden Jugendlichen ganz individuell. Dazu gehört auch die Gleichbehandlung der Geschlechter in jederlei Hinsicht.“, sagte Bundesvorsitzende Anna Sauer. Leiterinnen und Leiter weiterhin im Fokus Kinder- und Jugendverbandsarbeit wird im Wesentlichen von Menschen getragen, die sich ehrenamtlich engagieren. Wie bereits bei zurückliegenden Beschlüssen...

Wie wir miteinander reden

Am vorletzten Samstag kamen 15 Gruppenleiter des Ringes Evangelischer Gemeindepfadfinder (REGP) im Schönberger Gemeindehaus zu einer Schulung zusammen. Frau Heike Klassen vom Evangelischen Bildungswerks des Kirchenkreises Plön-Segeberg trainierte die Anwesenden im Thema Kommunikation. Unter den Gruppenleitern waren Gäste aus Probsteierhagen, Wankendorf und Bokhorst. Gemeinsam war ihnen, dass sie etwas lernen wollten über den offenen, fairen und respektvollen Umgang miteinander. Frau Klassen gab ihnen ein paar Werkzeuge an die Hand. Diese wurden in gemeinsamen Übungen angewendet und vertieft. Durch die verschiedenen Beispiele und Übungen sollen die Gruppenleiter so zukünftig Kommunikationsbarrieren umschiffen können. Aber auch Konflikte zu erkennen und möglichst frühzeitig in eine Gewinnsituation für beide Parteien zu überführen war Thema. Der Dank gilt Frau Heike Klassen für die gute Vorbereitung und Durchführung der Schulung. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Datenschutz-Check

So, der 25. Mai ist vorübergegangen und die neue Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Wie dargelegt, ändert sich manches. Von Außenstehenden, fiesen Abmahnvereinen und arbeitssuchenden Rechtsanwälten einzusehen ist vorrangig die Homepage, weshalb diese ja nun wirklich alle die Verordnung erfüllen sollten. Dazu gehört beispielsweise ein eindeutig benannter Zentral-Menüpunkt „Datenschutz“. Wie steht es nun um die Umsetzung? Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg hat auf ihrer Bundeshomepage zwar keinen separaten Menüpunkt, so doch den Datenschutz zusammen mit dem Impressum benannt. Das ist in Ordnung. Der Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) hat zwar ein direkt zugängliches Impressum, aber keine Datenschutzerklärung im Menü, au weia, denn die Datenschutzerklärung muss eindeutig benannt und auf jeder Unterseite direkt auffindbar sein. Der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) hat alles vorbildlich umgesetzt. Die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG) hat gleichfalls Impressum und Datenschutzerklärung beisammen abgehandelt. Auch beim Deutschen Pfadfinderverband und dem Pfadfinderbund Weltenbummler sowie dem Deutschen Pfadfinderbund ist alles im Grünen Bereich, anders hingegen beim Bund Deutscher Pfadfinder_Innen. Dieser hat zwar das vorgeschriebene Impressum, aber einen Datenschutz-Menüpunkt sucht man vergebens. Geht man aber von der Bundesebene herunter auf Stammesseiten, wird es für Abmahnungen lukrativ: Ein Impressum haben die meisten, aber separate Datenschutzerklärung? Fehlanzeige. Ähnlich gestaltet es sich bei den meisten Wandervogelbünden: Gleich ob Zugvogel, Weinbacher, Solveigh, Wandervogel Deutscher Bund, Laninger Wandervogel, Nerother Wandervogel – Datenschutz Fehlanzeige. Wandervogel Nifelgau, Sternengreifer und Freies Bildungswerk Balduinstein haben noch nicht einmal das vorgeschriebene Impressum. Selbst die Ludwigstein hat keine separate Datenschutzerklärung, ebensowenig der Rheinische Singewettstreit. Angenommen, so eine separate Datenschutzerkläreung wäre nicht viel Arbeit (im Gegensatz zu den jetzt vorgeschriebenen Belehrungen, Einverständniserklärungen, Verzeichnislisten): Wenn die schon nicht umgesetzt wurde, was ist dann mit dem Rest? Muss man sich nun schämen? Wohl kaum. Die Bundesregierung hat zwar einen Datenschutzhinweis, aber damit ist sie einsam: Die Stadt Bonn hat...