Die Sieger des Rheinischen Singewettstreit 2018 (mit Fotoserie)...

Neue Rekordbeteiligung beim Rheinischen Singewettstreit! Insgesamt 900 Teilnehmer auf der Burg und 700 Besucher in der Kirche. Die Kirche war rappelvoll, kein Plätzchen mehr frei. 14 Gruppen beteiligten sich in den vier Kategorien am eigentlichen Wettstreit. Wolle vom Orga-Team bedauerte aber die sinkende Teilnehmerzahl bei den Singegruppen. Erste Überraschung bei der Begrüßung: Die Vertreterin des Bürgermeisters erinnerte sich sehr genau an ihre Zeit und ihre Erlebnisse im Bund Deutscher Pfadfinderinnen – ein guter Auftakt. Zweite Überraschung war der Doppelsieg der DPSG Langerwehe, die sowohl bei den Fahrtengruppen als auch bei den Singekreisen den 1. Platz belegte. Gratulation! Sieger Fahrtengruppe 1 1. Minas Anor im VCP, Sippe Vanyar Sieger Fahrtengruppe 2 1. DPSG Langerwehe – Sippe Die letzten Vögel 2. CP Saar Fahrtengruppe Südtirol Stämme 1. DPSG Langerwehe 2. Mädelschaft Schwarzer Adler Sieger Singekreise 1. CP Saar 2. ESM, Bundessingekreis Fizzlibuzzli Publikumspreis „Loreleikracher“ ESM, Bundessingekreis Fizzlibuzzli für Vortrag  – Die Kleine Kirchenmaus Publikumspreisgewinner: ESM Bundessingekreis Sieger Fahrtengruppe 1: VCP Aachen, Gruppe Vanyar Sieger Fahrtengruppe 2: DPSG Langerwehe Gruppe Die letzten Vögel Sieger Singekreise: CP Saar Sieger Stämme: DPSG Langerwehe Abschlusskreis Die Jury Blick auf Burghof Kaiserwetter am Rhein Im Lagergrund Burgansicht Voll besetzte Kirche Zeltplane mit Logo Vertreterin des Bürgermeisters war selbst Pfadfinderin Gemeinsames Singen Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Datenschutzgrundverordnung

Aufgepasst! Bereits am 25. Mai tritt die neue Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Genaugenommen ändert sich nicht viel an den Spielregeln, doch die Strafen für Verstöße werden erheblich angehoben. Das Problem: Viele Pfadfindergruppen haben sich noch nicht darauf vorbereitet und auch nicht die bislang geltenden Regeln umgesetzt. Abmahnvereine können schon mit einem einfachen Blick auf eure Homepage feststellen, was Sache ist und dann kann es teuer werden. Verantwortlich für die Umsetzung ist in Vereine der Vorstand. Wir versuchen, in diesem umfassenden Feld nur eine erste grobe Übersicht zu geben, Rechtsberatung ist uns natürlich nicht möglich. Von außen wahrnehmbar ist zu allererst eure Homepage, ihr gebührt also oberste Priorität. 1. Befindet sich im Header oder Footer und von allen Unterseiten her direkt anwählbar ein Punkt „Datenschutz“? Dieser muss eindeutig als solches benannt sein. Das Verstecken der Datenschutzhinweise im Impressum, auch der Kontaktseite o.ä. reicht nicht aus. (Jaaa, ich weiß, das ist hier auch noch nicht umgesetzt). 2. Zu den unter Datenschutz einzupflegenden Hinweisen gibt es diverse Vorlagen im Netz. Sucht direkt nach denjenigen, welche die neue Datenschutzgrundverordnung berücksichtigen! Der Umfang der Hinweise hängt von den durch euch verwendeten Apps und Funktionen auf eurer Homepage ab. 3. Bei der Nutzung von Google Analytics reichte es bislang, auf der Datenschutzseite neben der Erklärung dazu einen Link zu hinterlegen, mit welchem Nutzern ermöglicht wurde, seine Verhaltensüberwachung zu stoppen. Das reicht nach derzeitiger Einschätzung unserer Redaktion künftig nicht mehr aus. Stattdessen muss der Nutzer, bevor überhaupt irgendwelche Daten von ihm erfasst werden, dieser Tatsache zustimmen. Ihr kennt das vielleicht von diesen nervigen Pop-Up-Fenstern zu den Cookies, denen man zustimmen soll, ehe die eigentliche Seite geladen wird – ungefähr so muss das dann wohl auch unter Umständen für Analysetools umgesetzt werden. 4. Newsletter: Es reicht nicht aus, dass irgendwer irgendeine Mailadresse eingibt,...

Bundesthing mit Neuwahlen der ESM...

Zum alljährlichen Bundesthing trafen sich die Verantwortlichen des Bundes der Europapfadfinder St. Michael aus den Stämmen Patrona Bavariae (München), Schwarze Adler (Kitzingen), Thomas Morus (Traustadt) und Löwe von Schönborn (Wiesentheid) in Wiesentheid um das kommende Jahr zu planen: Es steht ein 1.-Hilfe-Kurs, Rettungsschwimmerkurs sowie ein Feldmeisterkurs an. Uns ist es sehr wichtig die Verantwortlichen, die die Kinder von ihren Eltern anvertraut bekommen, zu schulen und zu trainieren. Unsere großen Bundesveranstaltungen sind das Pfingstlager in Wiesentheid und das Michaelsfest im September in Kitzingen. Wie jedes Jahr nehmen wir wieder am Pfadfinder-Singewettstreit in St. Goar teil, an dem wir schon einige Male 1. Preise eingeheimst haben. Die Pfadfinderstufe führt ihre Sommerfahrten z.B. nach Schweden durch. Für die Rover geht es an Pfingsten zum Segeln auf die Ostsee und zur Sommerfahrt mit dem Fahrrad nach Frankreich. Außerdem gibt es noch einige Treffen mit befreundeten Pfadfinderbünden in ganz Deutschland. Ein weiterer wichtiger Punkt waren die Neuwahlen der Bundesführung: Hierbei wurde Andreas Laudenbach (Wiesentheid) in seinem Amt als Bundesfeldmeister bestätigt. Neu dabei ist der stellvertretender Bundesfeldmeister Daniel Fahrländer (München). Tobias Janotta (Kitzingen) unterstütz die beiden als Bundesassistent. Neu im Amt sind für die Wölflingsarbeit Julia Fleischmann (Traustadt), sowie Lisa Kummer (Wiesentheid) für die Pfadfinderstufe. Als Verantwortliche für die Rover wurde Stefanie Wager (Traustadt) ebenfalls in ihrem Amt bestätigt. Zusätzlich wurde noch ein Teil der Ausbildungsinhalte überarbeitet, über die Neugestaltung unseres Bundesgebetes diskutiert und Organisatorisches geklärt (Webseite, Kalender, Verlagszahlen unserer Zeitschrift „Aufbruch“). Im Rahmen des Bundesthingwochenendes fand ebenso die Jahreshauptversammlung des Trägervereins, Verein St. Michael e. V., statt. Mit den besten Wünschen für die neu gewählte Führung des Pfadfinderbundes verabschiedeten sich die Pfadfinder am Sonntagmittag voneinander und freuen sich jetzt schon auf einen erlebnisreichen Sommer der vor ihnen liegt. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern...

Fairtrade Award für die DPSG

Die Initiative „Fairtrade Scouts“ des Bundesarbeitskreises Internationale Gerechtigkeit der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) wurde am 21. März 2018 mit dem ersten Platz des Fairtrade-Awards in der Kategorie Zivilgesellschaft ausgezeichnet. „Wir freuen uns unglaublich über die Auszeichnung“, sagt Dominik Naab, Bundesvorsitzender der DPSG. „Der Preis ist nicht nur eine Wertschätzung für unsere Arbeit, sondern zeigt auch, dass die Fairtrade-Scouts ein Erfolgsprojekt sind.“ Fairen Handel erlebbar machen Die Initiative Fairtrade Scouts richtet sich an die Mitglieder der DPSG und gründet sich auf drei Grundpfeilern: Sie soll ein politisches Signal für den fairen Handel setzen, diesen durch eigene Taten konkret erlebbar machen und die Öffentlichkeit über den fairen Handel sowie über Engagement vor Ort informieren. Im Rahmen der Kampagne können sich Pfadfinderstämme (Ortsgruppen), als Fairtrade-Stämme auszeichnen lassen. „Uns geht es dabei vor allem darum, den fairen Handel noch mehr bei unseren Kindern und Jugendlichen zu verankern und den Pfadfinderinnen und Pfadfindern vor Ort eine Möglichkeit zu geben, sich kreativ mit dem Thema zu beschäftigen“, erklärt Mattias Metz, Bundesreferent Internationale Gerechtigkeit. „Die Kampagne bietet den Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern viele tolle Anregungen und Materialien, um den fairen Handel in der Gruppenstunde zu thematisieren“, erläutert Eva-Maria Kuntz, Mitglied im Bundesarbeitskreis Internationale Gerechtigkeit. „Mit der Auszeichnung erhoffen wir uns natürlich auch, die Kampagne noch bekannter zu machen, um somit noch mehr Kinder und Jugendliche für das Thema fairen Handel begeistern zu können.“ Das „Fairtrade Scouts“-Angebot wurde 2015 in Zusammenarbeit mit dem katholischen Hilfswerk misereor und dem Verein TransFair ins Leben gerufen. Award-Verleihung Die Fairtrade-Awards wurden von TransFair e.V. am 21. März in Berlin verliehen. Mit dem Preis belohnt der gemeinnützige V erein herausragendes Engagement für fairen Handel in den Kategorien Handel, Zivilgesellschaft, Hersteller und Nachwuchspreis. Die Veranstaltung im Berliner Ellington Hotel wurde von Anke Engelke moderiert. Unter den Laudatoren sind...

Diözesanversammlung der Pfadfinderinnenschaft St. Georg Aachen...

Im März trafen sich die LeiterInnen der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) Aachen zur jährlichen Diözesanversammlung. Das Treffen war sowohl von inhaltlicher Arbeit als auch von den Wahlen für verschiedenste Ämter geprägt. Die wichtigste Wahl war die der Geistlichen Verbandsleitung. Sabine Kock wurde für eine Amtszeit von zwei Jahren mit großer Mehrheit wiedergewählt (siehe Foto). Zusammen mit den beiden Diözesanvorsitzenden Kim Geffroy und Saskia Zambanini bildet sie den Diözesanvorstand. Auch der Diözesanausschuss und die Diözesanleitung, der Wahlausschuss, der Spiri-Ausschuss, der Medienausschuss, der Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit und das PTA-Team (Pfadfinderin trotz allem), das sich dem Thema Inklusion widmet, konnten sich über neu gewählte oder wiedergewählte Mitglieder freuen. Zudem wurde eine Delegation gewählt, welche die PSG Aachen auf der Bundesversammlung der Pfadfinderinnenschaft vertritt. Nachdem ein Arbeitskreis der PSG sich im letzten Jahr bereits mit politischen Themen auseinandergesetzt hatte, wurde die politische Arbeit des Verbandes nun durch die Gründung eines entsprechenden Ausschusses gestärkt. Außerdem beschäftigte der Verband sich eingehend mit der eigenen Satzung und diskutierte konzentriert und konstruktiv über anstehende Veränderungen. Am Samstagabend feierte Domkapitular Rolf-Peter Cremer in großer Runde einen Gottesdienst mit den Verbandsmitgliedern, der vom Spiri-Ausschuss vorbereitet worden war. Das Thema lautete „Heute bei dir“. Damit griff die PSG das Leitbild des von Bischof Dr. Helmut Dieser ausgerufenen synodalen Gesprächsprozesses im Bistum Aachen auf. Dieser Prozess wird in den kommenden Monaten immer wieder in das verbandliche Handeln mit aufgenommen werden. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der PSG Aachen wollen sich sowohl an dem Prozess beteiligen als auch die eigene pfadfinderische Spiritualität in den Prozess einfließen lassen. Ein Bericht von PSG-Mitglied Lilo Schmidt, die ein Jahr lang als Freiwillige in Kolumbien gearbeitet hat, fand im Anschluss an den Gottesdienst statt. Nach dem Ende der Versammlung nahmen zahlreiche Verbandsmitglieder an einer auffrischenden Präventionsschulung teil. Die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG)...

Liedgut und dessen Historie

Folgt man oberflächig der Berichterstattung, hat Heino (von dessen Unsensibilität „man“ ja schon vorher wusste) der NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach eine fast antike Heino-Langspielplatte mit SS-Liedern geschenkt, aber nein, so war das natürlich nicht. Es geht vorrangig um ein ganz bestimmtes Lied auf der Platte. Titel: „Wenn alle untreu werden“. Das Lied ist zwar schon 1814 verfasst worden (da lebte Hitler noch nicht), aber in einem SS-Liederbuch befand es sich an prominenter Stelle, irgendwo zwischen Horst-Wessel und dem Deutschlandlied. Ja, das Deutschlandlied. Aber das ist natürlich eine andere Baustelle, solange es nicht Heino mit allen Strophen singt. „Auf der Heino-LP befinden sich demnach noch weitere umstrittene Lieder wie „Ich hatt‘ einen Kameraden“ oder „Flamme empor“. Verboten seien diese nicht, selbst Experten wüssten nicht genau, wie mit diesem Liedgut umgegangen werden soll. Schließlich hätten die Nationalsozialisten viele Volkslieder für sich vereinnahmt, so der Soziologe Gerhard Bosch gegenüber dem WDR.“ – soweit der Focus. Fangen wir mal ganz vorne an: Wer 1981 (Erscheinungsdatum der diskutierten Langspielplatte) wissen wollte, ob ein bestimmtes Lied schon während des Nationalsozialismus von fragwürdigen Kreisen gesungen wurde, brauchte ja als allererstes zumindest Zugriff auf die verbreitesten nationalsozialistischen Liederbücher. Denn wie sonst könnte er es herausfinden? Und erst dann wäre es ja möglich gewesen, den Vergleich zu führen. Nein, die hatte „man“ eben nicht automatisch daheim liegen – auch nicht als Heino. Ist das geklärt, steht immer noch die Frage im Raum, ob das besagte Lied vom Text her, von der Melodie her oder wegen des Texters oder Melodieverfassers in besonderem Maße in Frage zu stellen ist. Auf diese Analyseebene hatten sich viele aktuelle Zeitungsberichte schon gar nicht mehr herabgelassen. Der Umstand als solches, in einem Liederbuch des Nationalsozialismus zu finden zu sein, reicht nämlich keinesfalls aus, da standen nämlich zahlreiche unbedenkliche Lieder ebenfalls...