Bundesthing der CPD 2017 mit Video...

In Birkenfelde in Thüringen, dem Heimatort ihres Bundeshofes, traf sich vergangenes Wochenende die Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands  zum alljährlichen Bundesthing. Nach einem Jahre des Übergangs mit einer sechsköpfigen Bundeskommission bestätigte das Thing drei Mitglieder dieses Teams als neue Bundesführung: Jörg Otto als Bundesführer, Christine Günther als 1. Stellvertreterin und Robin Walz als 2. Stellvertreter. Wichtigster Programmpunkt war der Bau der neuen Bundeshalle, das letzte Großprojekt des CP-Zentrums „Bundeshof“. Momentan ist die alte Vorderscheune, der straßenseitige Teilbau des Vierseithofes im thüringischen Eichsfeld, bis auf weniger Fachwerkelemente abgetragen und rückgebaut. In den letzten Monaten sind die Fundamentlöcher ins harte Grundgestein getrieben und vor kurzem gegossen worden. „Wenn man weiß, wieviel Arbeit drinsteckt, ist der Augenblick der Betonblöcke sehr ästhetisch“, so Hofsprecher jopf, Johannes Pfau, einer der Projektverantwortlichen. Außerdem sind die angrenzenden Nebengebäude gesichert und winterfest gemacht worden. Im nächsten Jahr ist der Rohbau geplant, im Sommer soll das Richtfest gefeiert werden. Momentan steht die Spendenakquise und Baubeauftragung im Mittelpunkt. Außerdem positionierte sich der Bund nochmals eindeutig gegen sexualisierte Gewalt mit einem Text, der unter anderem auf der Homepage veröffentlicht wird: »Als Christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder stehen wir aktiv ein gegen jede Form von Sexismus, Rassismus, Demokratie- und Menschenfeindlichkeit. Wir wollen als Einzelne und als Gemeinschaft demokratische Werte, ein friedliches Miteinander und einen gemeinschaftlichen Dialog leben. Die CPD ist ein Bund, der junge Menschen in ihrer positiven Entwicklung begleiten und unterstützen will. Wir achten auf die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen, treten aktiv für ihr Wohl und gegen sexualisierte Gewalt ein.« Bereits am Samstagabend schloss das Thing und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten den Tagungsort, die Birkenfelder Mehrzweckhalle, gleich für ein spontanes und wildes Fußballmatch „Kluft gegen T-Shirt“. Hier das Video: Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Mühlenstumpf Bonn: Spendenaktion jetzt bei Betterplace.org...

Verhindern auch Sie mit Ihrer Spende die Verwandlung von Bonner Pfadfindern in Eiszapfen! Insgesamt werden für die Anschaffung eines Kaminofens mit Kochfunktion und Backofen, notwendige Kernbohrung und einen ummauerten Kaminzug in unserem „Mühlenstumpf“ mehrere tausend Euro benötigt. Der Winter naht und ohne einen Kaminofen im Untergeschoss werden die Kinder und Jugendlichen sich weiterhin sehr dick anziehen müssen… Hier geht es nur Spendenaktion. (Zahlung auch per Paypal möglich) Der Förderverein Bonner Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. ist Träger des Projektes „Umbau des denkmalgeschützten Mühlenstumpfes zu einem Pfadfinderheim der Bonner Gruppen des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB)“. Seitdem der Förderverein den Mühlenstumpf von der Stadt Bonn gepachtet hat, ist viel geschehen. Zuletzt wurde der Ausbau des unteren Gebäudeteiles vorangebracht. Detaillierte Informationen zum Baufortschritt erhalten Sie / Ihr unter www.mühlenstumpf.de Bereits auf einer Zeichnung des Rheinlaufes aus dem Jahre 1620 ist eine Bockwindmühle auf Graurheindorfer Gebiet eingezeichnet. Heute ist der sogenannte Mühlenstumpf das letzte Relikt einer reichen und jahrhundertealten Bau- und Techniktradition. Nach jahrzehntelanger Vernachlässigung bietet sich durch die Initiative des Deutschen Pfadfinderbundes die Möglichkeit den Stumpf wieder sinnvoll zu nutzen und ihn dadurch dauerhaft zu erhalten. Und für den unmittelbar bevorstehenden Winter benötigen die Pfadfinder auch im unteren Bereich, der nachweislich früher als Eiskeller genutzt wurde, eine Möglichkeit, zu Heizen. Und zu Kochen. Denn leider besteht aufgrund der „Insellage“ gegenwärtig kein Anschluss an Versorgungsleitungen… Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Redaktionsschluss Jahrbuch: 20. November...

Liebe Verantwortliche in den Bünden! Wir bereiten unser Jahrbuch für 2017 vor. Daher möchten wir bei Euch anfragen, ob es bei Euch Veranstaltungen oder Ereignisse gegeben hat, die für die Pfadfinder- und Jugendbewegung interessant sind, über die wir berichten sollen, damit auch Ihr im Jahrbuch vertreten seid. Wenn Ja, sendet uns bitte bis zum 20.11.2017 Eure Beiträge mit entsprechenden Bildern (mind. 300 dpi bei jeweils mind. 1 MB Größe). Gerne prüfen wir dann, ob diese im Jahrbuch oder auf scouting.de Verwendung finden. Wir freuen uns, wenn ihr auch während des laufenden Jahres an uns denkt. Auf unserer Online-Plattform veröffentlichen wir auch zeitnah Beiträge von Euren Veranstaltungen, Beiträge mit Fotos oder Filmen werden besonders häufig angeklickt. Beachtet hierzu  diesen Beitrag. Gerne übernehmen Eure Pressemitteilungen, wenn wir in Euren Verteiler aufgenommen werden. Sendet eure Nachrichten für das Jahrbuch oder scouting.de an: news@scouting.de Für größere Datenmengen (Videos, hochaufgelöste Fotos) empfehlen wir den kostenfreien Versand an news@scouting.de per wetransfer. Herzlichen Dank! Das Scouting...

Bericht von der Ausstellung 70 Jahre Wato, die Pfadfinderkünstlerin...

„Gäste sind gerne willkommen!“ schrieb Carola Gassen als stellvertretende Vorsitzende des Pfadfinder-Hilfsfond. Gerne willkommen zur Eröffnung einer Ausstellung zu Ehren von Ortrud Krüger-Stohlmann, bei den Pfadfindern als Wato bekannt. Mit Wato hatten ich für die Burg Karlsruhe (BdP) in Vorbereitung deren 100-jährigen Jubiläums im Jahr 2013 schriftlichen Kontakt. Die Möglichkeit, auf Burg Ludwigstein mehr über diese Mitbegründerin der interkonfessionellen Pfadfinderinnenarbeit nach dem zweiten Weltkrieg zu erfahren, wollte ich mir nicht entgehen lassen. Wird Wato persönlich anwesend sein? Sie war es, gemeinsam mit einem ihrer beiden Söhne und einer Enkelin. Hansdieter Wittke – in dessen Sammlung sich zahlreiche Exponate und Unterlagen zu Watos Pfadfinderinnenarbeit befinden – eröffnete die Veranstaltung. Er kennt Wato schon seit etwa 45 Jahren, als er noch Landesmarkführer im Bund Deutscher Pfadfinder war. 45 Jahre freundschaftliche Verbundenheit. Jörg Krautmacher verlieh als Vorsitzender anschliessend Wato die Ehrenmitgliedschaft des Pfadfinder-Hilfsfonds. Wato war sichtlich berührt, obwohl sie schon zahlreiche Auszeichnungen in ihrem Leben erhalten hat. Dieses war bestimmt von ihren „Herzensthemen“ Familie, Kunst und Pfadfinder, wie es eine Zeitung zu ihrem 90. Geburtstag geschrieben hat. Ihr Sohn Asko präsentierte dieses vielfältige Wirken seiner Mutter auf beeindruckend einfühlsame Art und Weise. Das war keine Lobhudelei, das war eine spannende Beschreibung eines Menschen, durchaus auch mit kritischen Zwischentönen, wie es der Sohn einer Mutter mit einem so breiten Interessensspektrum halt erleben kann. Zuvor gab es einen schönen Film über die Wichtelgruppe „Wiesenvolk“ der Bad Homburger Pfadfinderinnen. Mit diesem Film konnte Wato anlässlich ihres Besuches einer Tagung (Convention) amerikanischer Pfadfinderinnenführerinnen bereits im Jahr 1951 die deutsche Pfadfinderinnenarbeit vorstellen. Wato ist übrigens laut Carola Gassen die Abkürzung eines indianischen Namens. Dieser Indianer aus dem Gebiet aus dem heutigen Kanada war eigentlich französischen Blutes und machte die Erfahrung, dass es sinnvoll ist, auch seinen Feinden – also aus Sicht der...

Fahnendiebstahl ÜT 2017: Belohnung ausgesetzt...

Auf dem ÜT Allenspach: Bundesfahne aus Jurte gestohlen Almi hat es ja auf der Scouting-Homepage geschrieben: „…zudem gilt in gemeinsamen Lagern in aller Regel der Lagerfrieden, hier ist der Diebstahl also gänzlich untersagt.“ So war es denn ja auch, es galt ein Lagerfrieden, deshalb haben auch viele andere Bünde ihre Fahnen und Wimpel während des gesamten Lagers sichtbar ausgehängt bzw. wehen lassen. Klar, denn es gab ja keine Türschilder, deshalb sind auf solchen Lagern meist die Fahnen auf oder an den Zelten ein Hinweis, wer wo zu finden ist. Unsere Bundesfahne war an einem Wimpelspeer aufgezogen, der an der Jurte festgebunden war, mit dem zusammen sie entwendet wurde. Sie lag oder stand also nicht ‚einfach nur herum‘, wenngleich auch das kein Grund gewesen wäre sie mitzunehmen. Es gab zudem einen von den Teilnehmern gestellten lagerinternen Wachdienst, der ab hereinbrechender Dunkelheit auf dem gesamten Gelände unterwegs sein sollte.Es war also in keinster Weise damit zu rechnen, daß so etwas passiert. Dieser Aussage haben sich auch mehrere ältere Erwachsene aus der Gegend angeschlossen, die sowohl Allenspach 1977 und z.T. auch 2017 mitorganisiert haben und somit die Lageridee, als auch die angrenzenden Ortschaften und viele Anwohner gut kennen. Daß der Diebstahl von ortsansässigen Jugendlichen begangen worden ist, wird von ihnen kategorisch ausgeschlossen. Es ist also davon auszugehen, daß die Fahne von anderen Lagerteilnehmern oder bündischen Kurzbesuchern gestohlen wurde. Da es keine Nachricht oder Forderungen oder ein ‚Bekennerschreiben‘ gibt, gehen wir von einem ’normalen‘ Diebstahl, also einer gewöhnlichen Straftat aus. Einen Moment abzupassen, wenn gerade niemand in der Jurte ist und dann etwas mitzunehmen ist nicht nur menschlich gemein, unpfadfinderisch und völlig unehrenhaft, ein solches Verhalten ist zudem auch gegen die Idee solcher gemeinsamer Großtreffen gerichtet! Solche größeren, überbündischen Lager dienen doch dazu einander kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu...

Heinz Hoffmann bei einem Lager in Gleusdorf...

Der soeben verstorbene Landesfeldmeister Heinz Hoffmann (links) mit Pater Lederer (Mitte) auf einem Lager in...