Pfadfinderbezirk trifft auf Industriekultur...

Georgspfadfinder in Bochum und Wattenscheid feiern 50-jähriges Jubiläum! Am ersten Oktoberwochenende ist es soweit: Die Wiese an der Jahrhunderthalle Bochum verwandelt sich in einen Zeltplatz. 1200 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem Bezirk Bochum & Wattenscheid feiern ihr 50-jähriges Bestehen. Ein buntes Festival lädt Jung- und Altpfadfinderinnen und –pfadfinder zu einem Beisammensein der besonderen Art. Die intensive Planungsphase hat begonnen, alle Zeichen stehen auf Zelten an der Jahrhunderthalle Bochum im Westpark. Rund 20 Ehrenamtliche arbeiten an der Infrastruktur und dem Programm für das Geburtstagswochenende vom 5. bis zum 7. Oktober. Ein buntes Festival erwartet die Pfadfinder: Lagerfeuer, Singerunden, Gottesdienst und ein Markt der Möglichkeiten – abgerundet durch stilechte Livemusik. Auch die aktuellen Vorsitzenden Kristina Kovalik und Stefan Fleige freuen sich auf das bevorstehende Großereignis: „Es wird großartig so ein besonderes Ereignis in Ruhrgebietsatmosphäre zu feiern. Das wird ein gelungener Abschluss des Jubiläumsfestes.“ Schon im April wurde der Geburtstag zum Auftakt mit einem riesigen Kuchen auf dem Dr.-Ruer-Platz in der Bochumer Innenstadt gefeiert. Ein besonderer Aufruf gilt allen Ehemaligen: Alt-Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem Bezirk Bochum & Wattenscheid sind herzlich eingeladen am Samstag ab der Messe um 11 Uhr den Tag im Westpark zu verbringen und auf alte wie auch neue Bekannte zu treffen. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Monatsbericht der Pollution Police...

Gut Pfad! Hier der Monatsbericht August http://pollutionpolice.com/aktuell.html Es lohnt sich mal wieder: – Jugendheim aufräumen und reinigen – Carrommturnier mit Eltern – Capture the Flag / Wizard Herzliche Grüße Deine Pollution Police Pfadfinder Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Nachlese Peter-Rohland-Singewettstreit...

Liebe Freundinnen und Freunde des Peter-Rohland-Singewettstreits und der Waldeck, eine knappe Woche ist es nun her, dass sich wieder einige hundert Musikinteressierte auf der Waldeck eingefunden haben und den Sängerinnen und Sängern des diesjährigen Singewettstreits gelauscht haben. Wunderschönes Wetter war uns dieses Jahr vergönnt und wir konnten das Wochenende draußen verbringen. Die Zuschauer, deren Zahl ein eindrucksvolles Bild an der Freiluftbühne bot, hörten insgesamt 22 Beiträge in den vier Kategorien. Es gab endlich mal wieder eine richtige Entscheidung in der Fahrtengruppenkategorie, darüber hinaus viele unterschiedliche Einzelsänger, eine Renaissance des politischen Liedes und Beiträge zum Mitwippen und solche zum Träumen in den Kategorien Singekreise und Ensemble. Besonders viele junge Künstler bereicherten den Wettstreit nicht nur bei den Fahrtengruppen, sondern auch Einzelsängern und Ensembles. Der sonst manchmal so dahergesagte Satz „Die Jury brauchte lange Zeit und intensive Diskussionen, um sich zu entscheiden“ gewann eine ganz neue Dimension angesichts der Vielfältigkeit der Einzelsänger. Abends ging es bis zum Morgengrauen am Feuer weiter und gesungen wurde gemeinsam in beeindruckend guter Atmosphäre.  Am Freitag Abend hörten die Anwesenden die Lieder der neuen CD des Zugvogelbundes „Schräger Silberspring“, Begleitet von ausgefeilten Arrangements mit Geige, Akkordeon, Klarinette und solch seltenen Instrumenten wie der Waldzitter. Moderiert von den jeweiligen Textern und Komponisten der Lieder sorgte das siebenköpfige Ensemble für einen unterhaltsamen und kurzweiligen Abend. Wenn in diesem Jahr Happy, Dido und den vielen Helfern gedankt wird, geschieht dies unter besonderen Umständen. Happy und Dido verbringen ihre letzte Wochen als Burgvogt-Paar auf der Waldeck und übergeben bald das Szepter an ihre Nachfolger, die ihrerseits als Helfer dabei waren. Happy und Dido haben den Singewettstreit von Anfang an mit vollem Einsatz unterstützt und sorgten nun 19 Jahre am Stück für die nötige Infrastruktur und perfekte Rahmenbedingungen. Wir wünschen den beiden alles erdenklich Gute beim...

Das Ende der Tropfsteinhöhle

Mit der Feuchtigkeit im Bonner Pfadfinderheim des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB) wird es bald ein Ende haben. Kommende Woche rollen die Bagger an und der denkmalgeschützte Mühlenstumpf (die untere Hälfte einer früheren Turmwindmühle) wird vorübergehend vollständig freigelegt und mit einer Drainage sowie einer Abdichtung auf Tonbasis versehen. Die ansässigen Pfadfindergruppen hatten das Gebäude vor etwas über zehn Jahren erhalten. Die Herrichtungsarbeiten zogen sich allerdings aufgrund diverser Schwierigkeiten ungewollt in die Länge. Bei der jetzt anstehenden Drainage, die aus Geldern der NRW Stiftung, Eigenmitteln und eventuell einem städtischen Zuschuss bestritten werden wird, handelt es sich um den bislang teuersten Bauabschnitt. Die Trockenlegung ist von erheblicher Relevanz. Wie eine Langzeit-Feuchtigkeitsmessung ergeben hatte, liegt die relative Luftfeuchtigkeit im unteren Raum nahezu dauerhaft bei über 90 Prozent, was die Nutzung erheblich einschränkt. Zeltmaterial kann dort beispielsweise nicht gelagert werden. Im Rahmen der Ausschachtungsarbeiten werden auch die Anschlüsse an Ver- und Entsorgung soweit vorbereitet, dass man dann mit viel Glück im kommenden Jahr endlich über Strom, Trinkwasser, ggf. Gas und Kanalanschluss verfügt. Das ist allerdings noch Zukunftsmusik. Nach Abschluss der Baggerarbeiten wird das Außengelände neu gestaltet. Eine Zuwendung der Aktion Mensch wird dazu verwendet, den Zufahrt künftig auch für Rollstuhlfahrer zu ermöglichen. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

„Wachsen in Sachsen“ – ein Pilotprojekt des BdP...

Mit den Projekt „Wachsen in Sachsen“ des Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) sollen innerhalb von drei Jahren im Freistaat Sachsen unter professioneller Betreuung durch erfahrene Pfadfinder mindestens 5 neue Pfadfinderstämme entstehen. Die Initiatoren hoffen, mittelfristig über 400 und langfristig einer Vielzahl weiterer Kinder und Jugendlicher in Sachsen die Möglichkeit zu eröffnen, in einer offenen Gemeinschaft vielfältige und prägende Abenteuer zu erleben, sich auszuprobieren und in der Gruppe zu individuellen Persönlichkeiten heranzuwachsen. Zwei hauptamtliche „Gründungshelfer“ unterstützen das Pilotprojekt des BdP in Sachsen und suchen Jugendliche und junge Erwachsene, die eine Pfadfindergruppe gründen möchten, bilden diese aus und begleiten die Gruppen, bis sie sich nachhaltig etabliert haben. So soll der Grundstein gelegt werden für solide und langfristige Pfadfinderarbeit in Sachsen. „Die aktuelle Situation in Chemnitz zeigt, wie wichtig es offenbar gerade in Sachsen ist, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, zu weltoffenen, vorurteilsfreien und engagierten BürgerInnen des 21. Jahrhunderts heranzuwachsen. Das kann in Pfadfindergruppen geschehen“, so die Vorsitzende der Stiftung Pfadfinden des BdP, Karin Dittrich-Brauner. Pfadfinden leiste damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Gegen Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit setze die internationale Pfadfinder- und Pfadfinderinnen-Bewegung praktische Solidarität über nationale, kulturelle und sprachliche Barrieren hinweg. Die Stiftung Pfadfinden unterstützt das Pilotvorhaben in Sachsen finanziell und ideell und hilft, weitere Förderer zu gewinnen. Sie hat für das Projekt bereits 2017 den „Take Off Award“ des privaten Unternehmerverbunds „Vier Freunde“ erhalten, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Eine ähnliche Summe legt die Stiftung aus eigenen Mitteln hinzu. Doch weitere Finanzhilfe ist erforderlich. Besonders anfällig für rechte Ideologie seien Jugendliche, da für sie kaum attraktive Freizeitangebote in Sachsen existierten, so die Verantwortlichen der BdP-Initiative auf ihrer neuen Webseite. Auch 28 Jahre nach der Wende gebe es noch keine ausreichenden jugendverbandlichen Strukturen in den neuen Bundesländern. „Durch eine zeitgemäße Kinder- und...

Freundschaftslager der Pfadfinder aus Nieder-Roden und Mainhausen...

Bereits das dritte Jahr in Folge trafen sich die Pfadfinder Nieder-Roden 152 e.V. und die Pfadfinder Seligenstadt Mainhausen Stamm Drachen e.V., um gemeinsam ein Freundschaftslager zu veranstalten. Für das diesjährige Lager wurde das Motto „Asterix und Obelix bei den Pfadfindern“ gewählt. Daraus ergaben sich viele tolle Ideen für ein tolles und buntes Programm. So wurden für die verschiedenen Altersstufen diverse Angebote gemacht, welches ihnen nicht nur Spaß bereitete sondern auch einige ihrer Fähigkeiten schulte. Die Kinder zwischen sieben und elf, welche Wölflinge genannt werden, hatten nach dem gemeinsamen Aufbau des Lagers verschiedene Workshops, bei welchen sie zum Beispiel ihren eigenen Hinkelstein hergestellt haben oder Papercraft Figuren aus Asterix und Obelix bastelten. Bei der anschließenden Olympiade mussten die Wölflinge zum Beispiel Wildschweine durch den Wald jagen oder sich gegen die Angriffe auf Ihr Dorf verteidigen. Die Gruppen der Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover taten sich zusammen, um gemeinsam einen Feuertisch mit Pizzaofen zu bauen. Einen, wie ihn Obelix, sich sicher auch gerne auf dem Dorfplatz errichtet hätte. Dazu wurde erst mit Hilfe von Fichtenstangen und bewährten Pfadfinderknoten ein Holzgestell aus zwei Dreibeinen und einer verbindenden „Tischplatte“ gebaut. Nun wurde der Lehm angemischt und so lange mit den Füßen durchgestampft, bis er die richtige geschmeidige Konsistenz hatte. Mit der ersten Ladung wurde dann die Grundplatte geformt, auf welcher später das Feuer zum Backen oder Kochen platziert werden kann. Nach einer kurzen Pause zum Antrocknen wurde nun aus Erde ein Kuppel geformt, welche die Innenform des späteren Ofens hatte. Diese wurde dann mit einer Schicht nasser Zeitung bedeckt und mit einer dicken Schicht Lehm überzogen. Nach einer ausgiebigen Dusche unterm Gartenschlauch und einer ruhigen Nacht war dann ein Teil nun dran noch weitere Verstrebungen zur Stabilisierung und die Dachkonstruktion anzubringen und der Rest richtete die Grundplatte für den...