The Island Explorer 2018

Derzeit ist ein Kontingent, bestehnd aus PSG-, DPSG- und VCP-Mitgliedern Bayern in/auf Malta. Mehr infos unter Facebook ‚The Island Explorer 2018‘. Am Lager selber nimmt weiter ein Kontingent aus Portugal und Malta teil. Herzlich gut Pfad bajusz Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Landkreis Gotha unterstützt Pfadfinder*innen mit Zeltbahnen...

Mit einer Zuwendung in Höhe von 589 Euro konnte der Landkreis Gotha die Arbeit des Pfadfinderzentrum Drei Gleichen e.V. in Nesse-Apfelstädt unterstützen. Der Verein konnte hierfür neue Jurten-Zeltbahnen anschaffen. Die Jurten, die schwarzen Großzelte und Kohten, die kleinen schwarzen „Pyramidenzelte“ sind bei den deutschsprachigen Scouts besonders beliebt, da diese besonders für Gruppen geeignet sind, mit auf Fahrt und Lager genommen werden können und in ihnen Feuer gemacht werden kann. Außerdem können aus den einzelnen Planen verschiedene Konstruktionen vom einfachen Zelt über Burgen bis hin zu Türmen und Kirchen konstruiert werden. Ihren Ursprung haben sie in der Deutschen Jugendbewegung. Um 1930 wurden sie auf Grundlage der finnischen Samen (Kohten) sowie den mongolischen Nomaden (Jurte) von Eberhard Koebel entwickelt. Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. Stamm Drei Gleichen sowie die Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen waren zuletzt mit den „Schwarzzelten“ auf einem internationalen Sommerlager in Litauen unterwegs. Als Hauptnutzer*innen des Materials freuen sie sich, die hinzugewonnenen Zeltbahnen für ihre weitere Arbeit nutzen zu können. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

20 Jahre Wandervogel e.V.

Der „wandervogel e. v.“ feiert vom 6.-9.September 2018 auf dem Rabenhof sein 20 jähriges Jubiläum. Zum Treffen mit Fest lädt der Bund alle Wandervögel, Bündischen und Wandervogelinteressierten herzlich nach Lüttenmark 50 km östlich Hamburgs ein. Zum Mitmachen beim Singen, Musizieren, Tanzen, bei Workshops und Vorträgen, zur Festtafel und zum Festabend. An Workshops gibt es: Chorsingen, Tanzlieder singen, Bigbandworkshop, europäische Tänze, Ukulele und Mandoline. Weitere können dazu kommen. Feuersänger und Elbraben treten beim Fest auf. (Instrumente mitbringen, für Feuersänger und Elbraben kann man sich melden. Der Vorläuferbund Wandervogel e. V war Bestandteil der Deutschen Freischar und wurde 2013 schon hundert Jahre. Da die Bünde während der Nazizeit und auch in der DDR verboten waren, wurde er erst 1998 als Lebensbund in Mecklenburg-Vorpommern wieder gegründet und hat seither sein Wandervogelheim im Rabenhof. Mittlerweile hat der Bund 60 Mitglieder jung und alt im In- und Ausland und weitere aktive, ständige Gäste. Das Gelände des Rabenhofes ist extra für den Wandervogel ausgebaut worden mit Bundesjurte, Tanzsaal, Insektenhotel, Bienenwagen, Küche, Schlaf- und Gruppenräumen. Es gibt im Jahr drei viertägige Bundestreffen: den Wandervogelmaien, die Wandervogelernte und die Wintermusik mit Waldweihnacht. KulturNatur, weltweite Fahrten, Festkultur und Musizieren sind Schwerpunkte. Mitmenschlichkeit ist uns wichtig. Wir geben die Zeitschrift „wandervogel“ heraus, von der die Nummer 101 gerade erschien. Ein Musterheft schicken wir gern gratis zu.  Näheres zur Anmeldung unter: wandervogel.info. Wenn weitere Fragen sind, ruf gern an 038842-21888 oder maile hedo@folkmagazin.de Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

WFIS-Eurocamp: Internationales Zeltlager...

2500 Pfadfinder aus 38 Ländern – 10 von ihnen kommen aus Mainhausen und Seligenstadt. Die Pfadfinder Seligenstadt – Mainhausen Stamm Drachen e.V. nahm am Eurocamp des Weltverbands unabhängiger Pfadfinder (WFIS) in Newbury, England teil. Bei dem Großlager, dass alle vier Jahre in Kooperation von nationalen Pfadfindergruppen mit der WFIS in wechselnden Ländern ausgerichtet wird, treffen sich Kinder und Jugendliche ab acht Jahren zu gemeinsamen Aktionen. Zunächst trafen sich die „Scouts“ der Stämme aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit unserem Stamm in Heistenbach. Gemeinsam traten sie die Anreise per Reisebus an. Nachdem die Überquerung des Ärmelkanals mittels Fähre überstanden war, bauten die Pfadfinder ihre typischen schwarzen und weißen Zelte auf. Darunter auch das große Gemeinschaftszelt, die Jurte, die allen Teilnehmern auf 50qm Platz bietet. Anschließend standen Lagerbauten auf dem Programm. Hierfür hatte der Veranstalter Baumstämme zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmer errichteten daraus ein Lagertor. Nachdem die anfängliche Zurückhaltung überwunden war, knüpften die Kinder und Jugendlichen schnell Kontakt zu Pfadfindern aus aller Welt. Die älteren Teilnehmer hatten Gelegenheit ihr Schulenglisch anzuwenden – den jüngeren Kindern gelang die Kontaktaufnahme über einfache Spiele. In den nächsten Tagen wartete auf die Pfadfinder ein abwechslungsreiches Programm mit Ausflügen nach Brownsea Island und London, Wanderungen, Spielen und handwerklichen Workshops. Besonders war für die Teilnehmer die Überfahrt zur Insel “Bronsea Island“, auf der der Gründer der Pfadfinder, Lord Robert Baden Powell 1907 das erste Pfadfinderlager veranstaltete. Dort gibt es heute eine große Parkanlage sowie ein Pfadfindermuseum. Neben gemeinsamen Ausflügen war vor allem der Kontakt zu Pfadfindern aus unterschiedlichsten Nationen und Regionen ein Highligt für die Kinder und Jugendlichen. Die bunt gemischten „Subcamps“ boten hierzu allerlei Gelegenheiten. Wer solche und ähnliche Abenteuer erleben möchte, findet unter www.pfadfinder-seligenstadt.de viele weitere Infos über uns oder ihr kommt Dienstags zwischen 17:15 und 18:45 Uhr bei unserer Gruppenstunde...

100 Jahre Pfadfinden in Litauen

Während in Münster der Westfälische Friedenspreis 2018 an die Pfadfinder und die baltischen Staaten überreicht wurde, waren die Nesse-Apfelstädter Pfadfinder*innen bereits unterwegs. Wohin? Natürlich ins Baltikum! Genauer gesagt zum 100jährigen Jubiläumslager der litauischen Scouts vom 13. bis 22 Juli 2018 mit über 2000 Teilnehmer*innen in Rumšiškės unweit von Kaunas. Als deutsches Kontingent vertraten die neun Vertreter des Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. Stamm Drei Gleichen und der Verband Deutscher Altpfadfindergilden e.V. Gilde Drei Gleichen, unterstützt von einzelnen Gästen aus BdP, DPSG und CPD, die Bundesrepublik Deutschland, gut zu erkennen am „black tent“ – die kleine schwarze Jurtenburg, welche im Meer der bunten Zelte auffiel. Über Sprach- und Kulturbarrieren hinweg, welche für Pfadfinder*innen keine Hürden darstellen, lebten sich die Thüringer*innen sofort gut ein, was nicht zuletzt an der großartigen Gastfreundschaft der Litauer und der herausragenden Betreuung durch Monika Paulauskaitė lag! Von Frühs bis Abends war das Lagerleben durch ein reichhaltiges Programm aus pfadfinderischen Aktivitäten, wie Wanderungen und Paddeln, Musik, wie Tanzen und Singen, Kreativität, wie Bastelworkshops, Sport, wie Fußball, oder Spiel, wie der Nachahmung der „Hunger Games“ aus den „Tributen von Panem“ geprägt. Hinzu kamen allabendlich kulturelle Angebote auf der Bühne, welche das Land und die hundertjährige Geschichte des litauischen Pfadfindens präsentierten. Zum internationalen Abend präsentierten sich die deutschen Pfadfinder*innen, indem sie dem Publikum im Subcamp „Roter Wein im Becher“, begleitet auf einem Schifferklavier, sangen. Um über das Lager hinaus auch das Land näher kennenzulernen, unternahm der Trupp einen Ausflug in die einstige Hauptstadt des Großherzogtums Litauen, nach Kaunas an der Memel. Hier erkundeten die Pfadis nicht nur die Schlossanlage und zahlreichen Kirchen, sondern auch den öffentlichen Personennahverkehr, bestehend aus Klein- und Trolleybussen oder die landestypische Küche mit Pelmenis. Natürlich nutzten die Nesse-Apfelstädter den Charakter des internationalen Lagers auch, um neben den litauischen Gastgebern,...

Westfälischer Friedenspreis für die Pfadfinder...

Wie bereits im Januar angekündigt, ging der Internationale Preis des Westfälischen Friedens am 14. Juli 2018 an gleich drei Staaten und eine weltweite Jugendbewegung. 20 Jahre Internationaler Preis des Westfälischen Friedens: Beim Jubiläum sind am Samstag in Münster mit Estland, Lettland und Litauen erstmals ganze Länder ausgezeichnet worden. Die drei baltischen Staaten teilen sich den mit 100.000 Euro dotierten Preis mit den Pfadfindern, die den diesjährigen Jugendpreis erhielten. Vergeben wird der Friedenspreis alle zwei Jahre von der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe (WWL) im historischen Rathaus der StadtMünster –angelehnt an das Ende des 30-jährigen Krieges im Jahr 1648, das als „Westfälischer Frieden“ in die Geschichte einging. Seit am Mittag der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bronzeplastiken des westfälischen Pferdesan die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid, die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitė und den lettischen Präsidenten Raimonds Vējonis überreichte, dürfen sich zugleich die Bevölkerungen aller drei Staaten als Friedenspreisträger fühlen. Steinmeier würdigte in seiner Laudatio „die Leistung der Menschen in den baltischen Staaten, der Vergangenheit ins Angesicht zu schauen, ohne sich bannen zu lassen“. Sichtlich mit Herzklopfen nahmen die zwischen 14 und 23 Jahre alten Vertreter der Ringe Deutscher Pfadfinderinnen und Pfadfinder den Jugendpreis entgegen. Lina Graumann vom Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), Rebekka Jaumann aus der Pfadfinderinnenschaft St. Georg, Lena Simosek für den Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sowie Jakob Westarp, stellvertretend für die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), bekamen die Auszeichnungvom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet überreicht. Laschet lobte in seiner Laudatio die Pfadfinderinnen und Pfadfinder als „Vorbilder, die die Ideale einer friedlichen, toleranten Welt verkörpern“. Der Ministerpräsident des Landes NRW betonte, dass es heute mehr denn je von Bedeutung sei, füreinander einzustehen und aufeinander aufzupassen. „Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder: Das ist ein gutes Motto, das für uns alle gelten sollte“, so Armin...