Mit Plakaten gegen den Mitgliederschwund...

670 Mitglieder haben die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Liechtensteins (PPL). Das Land ist zugegebenermaßen auch nicht allzu groß. In 2015 zählte man dort insgesamt nur 37.531 Köpfe. Um die 2% von denen sind also Pfadfinder, klingt zunächst nicht schlecht. Doch deren Zahl sinkt, von wenigen Ausreißern abgesehen, kontinuierlich. Mit einer Plakataktion (ich möchte fast unken: vermutlich an der einen Hauptkreuzung des Zwergenstaates), einer neuen Webseite und einem Schnuppertag macht sich der Traditionsverband nun auf Mitgliedersuche. „Als Ursache für den Negativtrend haben die Pfadi insbesondere das ständig breiter werdende Vereins- und Freizeitangebot ausgemacht, das Jugendliche aus einer Vielzahl an Aktivitäten wählen lässt„, schreibt die Zeitschrift Liechtensteiner Vaterland. Das ist allerdings, ein Effekt, den man hierzulande gleichfalls kennt. Bei uns früher auf dem Dorf gab es schlicht nur die Feuerwehrjugend und die Pfadfinder. Erstere standen im Ruf, ständig Bier zu trinken, blieben also die Pfadfinder. Kommt noch hinzu, dass Kinder und Jugendliche heutzutage sowieso gar nicht mehr vor die Tür gehen müssen, um ihre Freizeit totzuschlagen. Ich merke, ich werde alt und fange an zu jammern. Aber wenn die nicht mehr vor die Tür gehen, wie sollen sie dann das Plakat überhaupt zur Kenntnis nehmen? Bildnachweis: Michael Zanghellini, Plakatmotiv der PPL Quelle: Liechtensteiner Vaterland 17.07.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

ArGe Pfadfinder auf der Suche…...

Wie die Arge Pfadfinder (Arbeitsgemeinschaft Pfadfinder im Bund Deutscher Philatelisten e.V.) berichteten, fand das Jahrestreffen der ArGe mit der Ausstellung „pfad-phila PLUS 2017, die Pfadfinder und Philatelisten weltweit und in Hemer“ statt. Die Ausstellung selbst ist noch bis zum 30.07.2017 im Felsenmeermuseum in Hemer zu sehen. Bis jetzt hat sich jedoch noch niemand bereit erklärt, das Jahrestreffen 2018 auszurichten: „Es wäre das erste Mal in der über 40-jährigen Geschichte unserer ArGe, dass keine mehrtägige Zusammenkunft mit Jahreshauptversammlung stattfinden könnte. DAS WÄRE EIN ARMUTSZEUGNIS FÜR DEN VEREIN!!“ Deshalb werden nun Freiwillige gesucht, die mit Rat und Tat des Vorstandes der ArGe bereit sind, sich dieser Aufgabe anzunehmen. Quelle: scout-DIGITAL-post, 12.07.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

„Keine städtische Aufgabe, Pfadfinder zu unterstützten“...

Die Mietpreise in München sind legendär und vielleicht ist auch dies eine Ursache dafür, dass es in der Münchener Innenstadt nur noch einen einzigen Stamm des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) gibt. Doch Stamm Pegasus wird gnadenlos – und während seine Mitglieder im Bundeslager weilen – zum 1. August vor die Tür gesetzt. Derzeit (und seit 16 Jahren) ist er noch Mieter in einem „Flachbau der Straßenreinigung“, doch der soll abgerissen werden, um vermutlich einem Infozentrum für den Alten Südfriedhof Platz zu machen. Leichen sind also wichtiger als Jugendarbeit, schon klar. Glücklicherweise hatte die Bürgermeisterin Christine Strobl sich für die Pfadfinder eingesetzt und konnte sogar eine neue Bleibe vermitteln. Das das neue Quartier in einem Bunker (welch ein Fortschritt) ist noch nicht fertiggestellt, kurzum Baustelle. Deshalb hatten die Pfadfinder beim Jugendausschuss um Gewährung einer Schonfrist gebeten. Abgelehnt. SZ: „Die Kündigung durch das Kommunalreferat vor einem Jahr war mit Platzproblemen der Straßenreinigung begründet worden. Man müsse mehr Fahrzeuge unterbringen als bisher, sie brauche auch eine Waschanlage. Das Gebäude, in dem die Pfadfinder derzeit untergebracht ist, solle abgerissen werden. Es sei keine städtische Aufgabe, Pfadfinder zu unterstützen.“ Ach?! Es lebe die freiwillige Förderung der Jugendarbeit, da können sich die Pegasusler ja nun echt ein Stockbrot drauf braten. Bildnachweis: Noch das Heim von Stamm Pegasus. Nachweis: Stamm Pegasus, BdP Quelle: SZ 11.07.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Kalifornien: 90 Pfadfinder vor Waldbrand gerettet...

In Kalifornien ist Waldbrandsaison, kann man leider nicht anders sagen. Sommerliche Temperaturen mit Hitzerekorden und Trockenheit haben mit dafür gesorgt, dass derzeit um die 5000 Feuerwehrleute von Sommerferien nur träumen können. Von unbelasteten Sommerferien träumten auch die gut 90 Pfadfinder der Boy Scouts of America (BSA), die ihr Sommerlager nördlich von Santa Barbara in einem Naturschutzgebiet aufgeschlagen hatten. Doch als dort vergangene Woche etwa 30 Quadratkilometer Wald in Flammen standen, mussten sie neben fünf Mitarbeitern eiligs evakuiert werden und kamen im Pfadfinderzentrum in Santa Barbara unter.  Die Outdoor School in Rancho Alegre wurde hingegen nahezu vollständig zerstört. Für die Tiere im Naturschutzgebiet ging die Sache weit weniger glimpflich aus. Sie kamen alle ums Leben. Bildnachweis: Outdoor School Rancho Alegre Quelle: NZZ 10.07.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Schnupperlager für muslimische Pfadfinder...

Der Kreisjugendring Neumarkt möchte gern eine muslimische Pfadfindergruppe gründen. Unterstützt wird er dabei vom Bund muslimischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen (BMPPD). Die Idee: Im Rahmen eines Schnupperlagers vom 14.-16. Juli sollen die TeilnehmerInnen für die Pfadfinderei begeistert werden. Aber nicht nur diese: Auch Leiter sollen gewonnen werden, das gestaltet sich etwas schwieriger, während es für das Lager selbst bereits 27 Interessenten mit albanischen, bosnischen, türkischen und weiteren Wurzeln gibt. Deshalb werden jetzt noch Muslime ab 16 Jahren gesucht, die gerne mit Kindern arbeiten. Pfadfinderkollegen vom Verband christlicher Pfadinderinnen und Pfadfinder (VCP) haben bereits zugesagt, diese, ganz unverbindlich, in das Pfadfinderwesens „einzuweisen“. Bild: BMPPD (Archiv) Quelle: Nordbayern.de 06.07.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Wiener Pfadfinder im Wald verirrt...

Man merkt, es ist Saison. Vergangene Woche Donnerstag verliefen sich sieben Pfadfinder der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Österreichs (PPÖ) aus Wien im Alter von 10 bis 13 Jahren bei einer Wanderung im Burgenland. Die Mädchen und Jungen gehörten zu einer Pfadfindergruppe, welche ihr Lager in Oberpfullendorf errichtet hatte und an diesem Tag von Rechnitz aus in Kleingruppen nach Lockenhaus (Luftlinie ca. 15 km) wandern wollte. Aus unbekannten Gründen kam dabei eine der Gruppen vom markierten Wanderweg ab. Die Kinder waren jedoch unter anderem auch mit Schlafsäcken und Reservekleidung ausgestattet. Als sie den Kontrollpunkt am Nchmittag nicht erreicht hatten, suchten die Organisatoren zunächst selbst die Umgebung ab, ehe sie bei Einbruch der Dunkelheit dann schließlich die Polizei sowie die betroffenen Eltern alarmierten. Es folgte eine groß angelegte Suchaktion mit Polizei, Freiwilliger Feuerwehr, Förstern, Rettungshundebrigade, Rotem Kreuz und dem Arbeitersamariterbund. Insgesamt 103 Einsatzkräfte, 18 Suchhunde und ein Hubschrauben kamen zum Einsatz. Es handelt sich um ein großes zusammenhängendes Waldgebiet mit zahlreichen Wegen. Glücklicherweise wurde das Trüppchen gegenhalb sechs Uhr morgens von einem Feuerwehrmann gefunden, nahe Hammerteich, also gar nicht so weit ab vom eigentlichen Ziel. Anschließend wurde das Lager fortgesetzt – in Absprache mit den Eltern auch mit den betroffenen Kindern, die gänzlich unversehrt waren. Bild: Pan Peter – Saját kép, das Bild zeigt Rechnitz mit dem Günser Gebirge (wo die Gruppe verloren ging) im Winter. Quelle: Kleine Zeitung 07.07.2017...