Falsche Pfadfinder festgenommen

Wie mehrere Schweizer Zeitungen berichteten, wurde vergangene Woche zunächst ein Jugendlicher festgenommen, dem zur Last gelegt wurde, bereits seit längerer Zeit unter der falschen Behauptung, er sammle für einen Fußballverein, illegal Spenden gesammelt zu haben. Aufgeflogen war dies, nachdem einige Personen beim angeblich nutznießenden Fußballverein nachgefragt hatten und dieser von diesem Sammlungen jedoch nichts wusste. Der Verein hatte daraufhin Anzeige erstattet, die Polizei ermittelte wegen Betrugs, Bettelns und Widerhandlung gegen das Markenschutzgesetz und konnte den Jugendlichen auch rasch identifizieren. Bei ihren Ermittlungen erhielt die Polizei dann auch Hinweise auf zwei weitere Jugendliche, die im vergangenen Jahr im Bezirk Meilen und Hinwil im angeblichen Namen der Pfadi Geld gesammelt hatten. Auch diese beiden jungen Männer wurden zur Anzeige gebracht. Die Schweizer Polizei empfiehlt allen Bürgern,  in solchen Fällen mit ein paar Fragen genaueres zum Verein und der Spendenaktion zu erfahren. Zudem könnten die Personalien des Sammlers erbeten werden und auf der Website oder telefonisch Informationen beim Verein eingeholt werden. Bildnachweis: Eine Original-Spendendose (Archivbild) Quelle: u.a. züriost 12.10.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Orientierung im Dunkeln

Zu der auf den ersten Blick seltsam benannten Aktion „Pfadi go gome“ (klingt wie eine Ausreiseforderung) hatten die Ostbeverner Pfadfinder (DPSG, Stamm Sankt Ambrosius) ihre Mitglieder eingeladen. Um drei Uhr nachts starteten rund 40 Kinder, 15 Betreuer und zahlreiche Eltern, um, bekleidet mit neongelben Warnwesten, ihre Orientierungskünste herauszufordern. Mitten in der Nacht wurden sie in Kleingruppen an einem unbekannten Ort ausgesetzt und mussten von dort aus dann den Weg zu einem auf der Karte eingezeichneten Ziel finden. Das gemeinsame Ziel war das Pfarrheim in Lienen, wo ein vorbereitetes Frühstück bereitstand. Im Schnitt liefen die Gruppen zwischen 12 und 17 Kilometer weit. Dieser Orientierungslauf hat für die Gruppe Tradition und wird intern kurz als „PGH“ bezeichnet. Bildnachweis: DPSG Stamm Ambrosius Ostbevern (zeigt die neuen Wölflinge des Stammes). Quelle: Westfälische Nachrichten, 15.10.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Monatsbericht der Pollution Police...

Gut Pfad ! Im vergangenen Monat haben wir wieder viel erlebt. Unter folgendem LINK findest du unseren aktuellen Monatsbericht.  Klick einmal rein. Es lohnt sich: – Hilf Pfadfindern, um auf das Jamboree in England zu kommen – Geocache Spiel – Einsatz beim Fisherman Strong Man Run – Cartrennen und Vergnügen im Irrland – Sea Shepherd Strandaufräumaktion – Schwedenstühle bauen – Knete selber machen Herzliche Grüße Deine Pollution Police Pfadfinder Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Faltblatt „Fahrtenziel Ludwigstein“...

Wie die Jugendburg Ludwigstein im aktuellem „Burgblick“ mitteilte, hat sie ein Faltblatt herausgegeben, welches für das „schwarzzeltende Volk“ Anreisetipps, Übernachtungsmöglichkeiten, Kochgelegenheiten und Burgtermine enthält sowie die grundsätzliche Einladung beim „Bilden, Bauen und Singen“ mitzumachen und so die Burg zu erhalten. Der Flyer kann in der Jugendbildungsstätte bestellt werden, steht aber auch zum Herunterladen bereit. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

„Boy Scouts of America“ öffnen sich für Mädchen...

Wie „Bild.de“ gestern berichtete, haben die Boy Scouts of America (BSA) beschlossen, sich der Mitgliedschaft von Mädchen zu öffnen. Ihr Präsident Randall Stephenson wird mit den Worten zitiert, es sei an der Zeit, das herausragende Programm der Pfadfinder auch Mädchen zur Verfügung zu stellen. Damit hätten es berufstätige Eltern nun leichter, weil sie alle ihre Kinder den Pfadfindern anvertrauen könnten. Hier die Originalmitteilung der BSA. Was mir darin fehlt (oder habe ich es überlesen?) ist der Hinweis auf die seit 1912/13 bestehenden „Girl Scouts of America“, die immerhin über 2.6 Millionen Mitglieder haben. Bei der Lekture der BSA-Veröffentlichung könnte man fast den Eindruck gewinnen, als hätten amerikanische Mädchen bislang nicht Pfadfinderin werden können. Entsprechend „begeistert“ fiel denn auch deren Reaktion aus. Die West-New Yorker Leitung der Girl Scouts ließ durchblicken, dass sie diese Entscheidung der Boy Scouts of America nicht begrüße. Schließlich seien die Girl Scouts die beste Erfahrung für Mädchen. Die Girl Scouts würden ihre unabhängige Arbeit fortsetzen. Bildnachweis: BSA Quelle (u.a.) Bild.de...

Feuerverbot gilt nicht für Pfadfinder...

Die Schweizer Gemeinde Hettlingen hat eine neue Polizeiverordnung verabschiedet, nach der das Feuer machen auf öffentlichem Grund grundsätzlich einer Genehmigung bedarf. Gedacht hatte man dabei wohl an zum Grillen zweckentfremdete Schulhöfe, wie eine Diskussion im Nachgang klarstellte. Denn die Pfadfinder sollen weiterhin ungefragt im Wald Feuer machen dürfen, wurde klargestellt. Feuer im Wald machen? Da merkt der deutsche Pfadfinder sofort auf, denn hierzulande ist Feuer im Wald per se verboten; zu groß scheint das Risiko eines Waldbrandes. Andere Länder, andere Sitten: In der Schweiß gibt es kein landesweites Verbot, jedoch können die einzelnen Kantone und Gemeinden Einschränkungen erlassen, beispielsweise für Naturschutzgebiete. Im Gegenzug stellen aber viele auch eigens dafür vorgesehene Feuerstellen zur Verfügung. Nur bei akuter witterungsbedingter Waldbrandgefahr ist das Feuermachen selbstverständlich untersagt. So ist zum Beispiel im Kanton Aargau Feuermachen grundsätzlich überall erlaubt, ähnliches gilt in den Kantonen Zürich und Bern – nur zu groß und qualmend sollte es nicht werden. Graubünden hat eine Einschränkung hinsichtlich der Südtäler, wo die Wadbrandgefahr zu groß ist. Die Kantone Glarus und Wallis hingegen erlauben Feuermachen nur an offiziellen Grillplätzen und das Kanton Tessin nur bei schlechtem Wetter, außer oberhalb von 600 Metern. Und wie waren nochmal die Regelungen in Deutschland? Dazu gibt es hier einen Beitrag. Foto: Feuer beim Wiesenfest des Weinbacher Wandervogels Quelle: Landbote 26.09.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....