Pollution Police Pfadfinder mit Huskies auf Schlittenfahrt

Wohlstand wohin wir sehen. Geheizte Wohnungen, warm duschen, gemütliches Zuhause. Anders kennen wir es meist nur aus dem Fernsehen. Umso wichtiger, einmal die Erfahrung gemacht zu haben, bei minus 4 Grad draußen zu übernachten…Mit diesem Ansatz hatten die Pollution Police Pfadfinder vom Niederrhein sich im Januar wieder einmal etwas Besonderes einfallen lassen. Nicht nur, dass sie ihren Mitgliedern ab neun Jahren erfolgreich vermittelten, wie man ein Kältezelten absolviert. Vielmehr hatten sie vorab die Besitzer eines Huskyrudels dafür gewinnen können, ihnen das „Mushing“, so wird das Hundeschlittenfahren unter Fachleuten genannt, ganz praktisch zu vermitteln. In kaum einem anderen Sport, resümierte der Leiter der Pollution Police, wird der Mensch so in die raue Natur eingebettet, wie es beim Mushing der Fall ist. Es entsteht ein intensiver Dialog auf Augenhöhe, denn die Hunde geben zurück, was sie an Liebe und Training durch den Menschen bekommen. Wie bei den Pfadfindern der Pollution Police üblich, wurde wieder ein Dokumentationsfilm über das Geschehen erstellt, der unter http://pollutionpolice.com betrachtet werden kann.

 

Die Pollution Police Pfadfinder entstanden 2007. Gegründet wurden sie von einem Unternehmensberater, der zuvor lange Gruppenleiter der DPSG war. Der Verein hat den spannenden Ansatz, durch Sponsoren aus der lokalen Wirtschaft, den Mitgliedern eine vielseitige Ausbildung mit offiziellen Abschlüssen in Erster Hilfe, Lebensrettung aber auch Sportarten usw. zu vermitteln, um ihnen Impulse und Einblicke in viele Bereiche zu ermöglichen.

Der Name „Pollution Police“ bezieht sich auf einen noch zu drehenden und international zu vermarkenden Action-Film, der in Zusammenwirkung mit den Pfadfindern entsteht.

Hier sind Pfadfinder die Helden und jagen Umweltverbrecher.

Quelle: scouting 01-11

Spurbuchverlag - Pfadfinder und Jugendbewegung