Pfadfinder dürfen Schatz behalten

Es ist mittlerweile ein Jahr vergangen, seitdem die Gruppe „Bensberger Tukane“ der Christlichen Pfadfinderschaft der Adventjugend (CPA) bei einer Waldkundschaft in einem Kellergewölbe eines zerfallenen Hauses einen echten Schatz fand. Vermutlich hatte ein Dieb hier ein sicheres Versteck vermutet und Uhren, Ketten und anderen Schmuck hinterlegt und dabei nicht mit der Abenteuerlust von Pfadfindern gerechnet. Deren Gruppenleiter staunte jedenfalls nicht schlecht, als er es bei einem Blick in das Gewölbe funkeln sah. Die Pfadfinder sicherten zunächst nur einen kleinen Teil der Beute, um dann am folgenden Tag mit Plastiktüten zurückzukehren und den Fund der Polizei zu übergeben. Doch diese konnte auch nach dem Ablauf eines Jahres noch nicht die Besitzer der Fundstücke ausfindig machen. Und so kam es, dass sich nun, ein Jahr nach dem Fund, die Tukane erneut im Polizeirevier einfanden, um den Schatz persönlich in Empfang zu nehmen. Reich werden sie dennoch nicht werden, denn sie entschlossen sich, einen Großteil für einen guten Zweck zu spenden.

Quelle: scouting 02-11

 

Spurbuchverlag - Pfadfinder und Jugendbewegung