Pfadfinder beschossen

Eine Pfadfinder-Gruppe aus Mönchengladbach ist im hessischen Gladenbach-Weidenhausen von Unbekannten beschossen worden. Die jugendlichen Täter schossen aus einer Entfernung von etwa 30 bis 40 Metern mit sogenannten Softair-Waffen auf die Gruppe. Drei der zehnjährigen Wölflinge wurden von gelben Plastikkugeln getroffen. Sie erlitten Rötungen an der Wange und teilweise Prellungen an den Rippen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Geschosse aus solchen Softairwaffen können schwerste Augenverletzungen verursachen, die bis zur Erblindung führen. Aufgrund der detaillierten Täterbeschreibung hofft die Polizei, den Jugendlichen auf die Spur zu kommen.

Quelle: scouting 03-07

Spurbuchverlag - Pfadfinder und Jugendbewegung