Pfadfinder aus Kissing tun mehr für Flüchtlinge

Die Forderung des Bundespräsidenten Joachim Gauck klingt noch vielen im Ohr: Deutschland könne für Flüchtlinge noch viel mehr tun. Für die DPSG Pfadfinder vom Stamm Guy de Larigaudie aus Kissing ist das „mehr tun“ längst selbstverständlich. Zusammen mit der Caritas und Ausländerbehörde heißen sie die jungen Flüchtlinge aus dem Senegal und Eritrea in ihrer Heimatstadt willkommen und kümmern sich aktiv um deren soziale Einbindung und die wohnliche Verschönerung ihrer Unterkunft. Auch wenn die Sprachschranke bereits innerhalb der Flüchtlingsgemeinschaft gewisse Schwierigkeiten bereitet. Wenige sprechen Englisch, einige Französisch. Die meisten waren über Italien nach Deutschland gekommen. Alle wollen sie bleiben, Deutsch lernen, baldmöglichst eine sinnvolle Arbeit leisten.

Quelle: Augsburger Allgemeine 19.09.2014

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