Muslimische Pfadfinder loben weltoffenen Geist

Die Flamme der Hoffnung

Die Flamme der Hoffnung

Gemeinsam haben 200 muslimische und christliche Pfadfinder Anfang September die „Flamme der Hoffnung“ nach Frankfurt getragen und feierliche Momente erlebt. Sie zeigten Passanten und Gästen eindrucksvoll das Verbindende der gemeinsamen Pfadfinderidee, unabhängig von Glaubensrichtung und Herkunft der Eltern oder Großeltern. „Eine tolle Aktion, uns war sofort klar, dass wir da mitmachen. Denn eine bessere Prävention gegen Fremdenfeindlichkeit kann es gar nicht geben“, ist Sonja Werle überzeugt, Leiterin des beteiligten Pfadfinderstammes „Drei Lilien.“Die ersten Gruppen des initiierenden Bundes Muslimischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder Deutschlands (BMPPD) entstanden vor drei Jahren. Sein Projekt „Flamme der Hoffnung“ hat seinen konzeptionellen Ursprung  in der „Flamme de L‘Espoir Citoyen“ des französischen moslemischen Pfadfinderbund Scouts Musulmans de France (SMF). Noch bis zum 3. Oktober 2013 reist die „Flamme der Hoffnung“ auf einer Fackel, die 1996 die Flamme der Olympiade in Athen trug, zu verschiedenen Städten Deutschlands, wo sie jeweils mit einem offiziellen Rahmenprogramm empfangen wird. So machte sie bereits Station in Wiesbaden, Karlsruhe und beim Kirchentag in Hamburg. Von Frankfurt wird den deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfindern des BMPPD nach eigener Aussage besonders der „weltoffene Geist“ in Erinnerung bleiben.

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