KPE setzt Zeichen gegen Antisemitismus

Zusammen mit einer israelischen Pfadfindergruppe organisierte die Katholische Pfadfinderschaft Europas (KPE) in diesem Jahr ein internationales Begegnungsprojekt. Durch Vermittlung der Stadt Gießen kam der Kontakt mit der örtlichen Pfadfindergruppe aus Netanya/Isarel zustande. Gemeinsam wurde eine abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet, welches die Pfadfinder der KPE dann auf ihrer diesjährigen Israelfahrt umsetzten: Gemeinsam singen, spielen, erzählen, Pfadfindertechniken üben, kochen, essen, feiern… und sich gegenseitig über das alltägliche Leben im jeweiligen Heimatland austauschen. Sowohl deutsche Zeitungen als auch die Printausgabe von Israel now berichteten anerkennend über das gemeinsame Projekt. Frau Astrid Eibelshäuser, Stadträtin und Dezernentin für die Gießener Städtepartnerschaften, dankte der KPE-Gruppe ausdrücklich für die Vertiefung der guten Beziehungen zwischen den beiden Städten durch die sorgfältig geplante Pfadfinderaktion. „Besondere Anerkennung verdient das Begegnungsprojekt“, so Frau Eibelshäuser, „weil die Pfadfinder der KPE damit ein engagiertes Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt haben und einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und Wachstum einer deutsch-israelischen Freundschaft unter den Jugendlichen geleistet haben.“

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