Jugendhaus St. Josef in Borschemich weicht Tagebau

Früher war es ein Bauernhof, dann ein Ordenshaus, doch die letzten acht Jahre wurde es von der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, Diözesanverband Aachen,  als Selbstversorgerhaus betrieben. 11000 Übernachtungen zählte man im Jugendhaus St. Josef in Borschemich bei Erkelenz pro Jahr. Doch Borschemich gehört zu jenen Orten, die dem Tagebau Garzweiler zum Opfer fallen. Bereits seit 2006 läuft die Umsiedlungen der Bevölkerung und der Ort ist inzwischen recht trist. Nun sind auch die Tage des Jugendhauses gezählt. Als letzte Gruppe waren die Pfadfinder des Stammes aus Mariadorf zu Gast.  Das vorhandene Inventar wird in andere Jugendhäuser der DPSG gebracht, nach Wegberg-Watern, nach Kall-Krekel und nach Schmidt. Dort, in Nideggen-Schmidt, ist die DPSG auf der Suche nach einem Ersatz fündig geworden.  Die Jugendstätte Rursee tritt die Nachfolge vom Jugendhaus St. Josef an.

Quelle: RP online 10.12.2013

Spurbuchverlag - Pfadfinder und Jugendbewegung