Gedenktag: Hanns Cornelissen

Heute vor 15 Jahren verstarb Hanns Cornelissen im Alter von 58 Jahren durch einen Unfall. Er war christlich geprägter Wandervogel und Autor zahlreicher Bücher. Geboren worden war Hanns Cornelissen am 10. September 1943 in Frankfurt am Main. Zur Wandervogelbewegung war er als „Spätberufener“ gekommen. Um 1969, also erst im Alter von etwa 26 Jahren, kam er in Kontakt zu Alexej Stachowitsch („Axi“) und über diesen zum Nerother Wandervogel. Er begann mit der Gruppenarbeit in Frankfurt, später kam Fulda hinzu. Die dort entstehende Gruppe nannte er „Autonome Jungenschaft Sokrates“. Hanns Cornelissen war mit seinen Gruppen zunächst Teil des Kosakenordens im Nerother Wandervogel, dann wurde sie selbständig, später wandte sie sich dem Wandervogel Hessen zu. Der Versuch, im Gruppenheim „Wiesenmühle“ auch eine Wohngemeinschaft zu leben, verstob in den Widrigkeiten des Alltags. Beruflich war Hanns bis zu seiner Frühpensionierung als Lehrer tätig. 1989, da hatte sich seine Jungenschjaft gerade aufgelöst, erschien sein Erstlingswerk: „Die Funktion des Schönen“. 1999 folgte dann „Der Faktor Gott – Ernstfall oder Unfall des Denkens?“. Aber auch der Jugendbewegung blieb er literarisch verbunden. 1997  erschien im Spurbuch-Verlag das Abenteuerbuch „Der fünfzehnte Sommer„, 1999 seine Axi-Biographie „Erkenntnis und Erfüllung“; zudem „Dreiklang einer Freundschaft“ und der Bildband „Kleine Meister„. Ein Treppensturz beendete sein Leben am 08.04.2002 völlig unerwartet.

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