Ein Jahr ohne abgebranntes Pfadfinderheim

Es schien wie eine Endlosschleife in der Berichterstattung. Mit unschöner Regelmäßigkeit brannten in Deutschland die Pfadfinderheime ab. Einen Sonderbericht im Scouting-Jahrbuch war dies gar wert. Und nun? Seit 12 Monaten kein abgebranntes Pfadfinderheim mehr. Gut, im Sommer explodierte der Benzinkocher von Pfadfindern, während sie sich in einem Bushäuschen ihr Mittagessen zubereiten wollten und das Bushäuschen musste leider dran glauben. Aber das war keine Bösartigkeit und zudem von den Pfadfindern selbst verursacht. Anders als die von Fremden angezündeten Pfadfinderheime. Gern würde ich jetzt verkünden, dass die aufklärerische Berichterstattung in der Scouting mit den Anti-Brand-Tipps des Jahrbuches vielleicht dazu beigetragen hat, dass die hiesigen Pfadfinderheime jetzt besser gegen Feuer geschützt sind, als sie es zuvor waren. Aber was ich tatsächlich befürchte ist, dass die depperten Vollpfosten, welche die Jahre zuvor die Pfadfinderhütten angezündet haben, jetzt stattdessen einfach was anderes in Brand setzen.

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