Der Kampf der Pfadfinder gegen die Miniermotte

Die Miniermotten fressen sich seit 1993 von Süd nach Nord durch Deutschland. Ihre Weibchen legen im Frühjahr hunderte von Eiern an die Unterseite der Kastanien. Die Folge davon kennt wohl jeder aus eigener Beobachtung: Herbstliche Gefühle beim Betrachten der braunen Kastanienblätter bereits im Juli. DPSG und PSG Stamm Waldalgesheim haben den Viechern jetzt den Kampf angesagt.Um den Befall im kommenden Jahr zu minimieren, müssen die befallen Blätter, in denen die Motten überwintern, entsorgt werden. Nach dem einsammeln werden sie also (behördlich genehmigt) verbrannt. Zusätzlich zu dieser Maßnahme plant die Gemeinde, den Vogelbestand durch ausreichende Nistmöglichkeiten zu fördern. Denn Blaumeisen, Schwalben und Mauersegler schmeckt die Miniermotte ganz gut.

Quelle: Allgemeine Zeitung Rhein-Main-Presse 23.11.2013