Cherusker müssen mit Notbehelf leben

Nach der sozial ungerechten Kündigung des Pfadfinderhauses durch die Stadt Frankfurt kam es nun zum runden Tisch aller Beteiligten. Eine dauerhafte Lösung für den seit über 70 Jahren bestehenden DPSG-Stamm Cherusker konnte bei diesem Termin jedoch nicht gefunden werden. Dank des Entgegenkommens eines Schulleiters bekamen die Pfadfinder ein Nutzungsrecht an einem Schulpavillon – jedoch nur außerhalb der Unterrichtszeiten, in den Ferien und an Wochenenden. Diese Sonderregelung ist zudem befristet bis Mitte nächsten Jahres. Persönliche Erinnerungen und Andenken aus den einzelnen Aktionen, Pokale, Urkunden, getauschte Abzeichen aus aller Welt, Signaturen und vieles mehr müssen also bis auf unbekannte Zeit in Umzugskartons bleiben. Das Liegenschaftsamt der Stadt sucht noch nach alternativen Lösungen.

Quelle: scouting 04-07

Spurbuchverlag - Pfadfinder und Jugendbewegung