Buchvorstellung: Wegzeichen – Lieder und Gedanken eines Lebens

Das ungewöhnliche Buch eines ungewöhnlichen Menschen. Ungewöhnlich, weil sie beide nicht in unsere Zeit zu passen scheinen – und gerade deshalb so bedeutsam sind.

Alexej Stachowitsch (1918-2013) war eine der wichtigsten Gestalten der Nachkriegs-Jugendbewegung in Deutschland und Österreich. Der gebürtige Russe mit seiner Liebe zu Österreich, seiner Formung durch deutsches Geistes- und Gedankengut und seiner tiefen Verwurzelung im russisch-orthodoxen christlichen Glauben, hat hier nicht einfach eine der üblichen Biographien vorgelegt. Er hat eigene Lieder und Texte in chronologischer Folge aneinandergereiht, die seine Entwicklung, sein Reifen, aber auch seine Beklemmungen, Zweifel, Hoffnungen und Freuden widerspiegeln, auch seine Enttäuschungen.

Dabei ging er nicht nach künstlerischen Gesichtspunkten, sondern nach dem vor, was für ihn wesentlich war, vom tiefen Ernst bis zu Scherz und Ulk, also allem, was sein Leben formte. „Political correctness“ spielte dabei für ihn keine Rolle.

So hat dieser weitgereiste Offizier, Techniker, Pädagoge, jugendbewegte Vorwärtsstürmer, Gründer des weitum bekannten und wegweisenden „Werkschulheimes Felbertal“ immer wieder zu bezeugen versucht, was schon R.M. Rilke in einem Brief so ausdrückte: „Vergessen Sie nie, Leben ist Herrlichkeit!“

Begleitet werden seine Schöpfungen und Aussagen hier durch viele Fotos, vor allem aber durch ausgewählte Bilder des Malers Borris Goetz. Beide verband ihr Streben nach dem Schönen, Wahren und Guten – und ihre jugendbewegten Ursprünge.

Alexej Stachowitsch
Wegzeichen – Lieder und Gedanken eines Lebens
168 Seiten | Hardcover | Fotos und Bilder | 18 x 24 cm
28,80 € | A: 29,60 €
ISBN 978-3-88778-304-4
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