Bericht über die Bundesvorsitzende des BMPPD

Den Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD) gibt es bereits seit 2010. Auch wenn es sich hierbei nicht um den ersten Versuch handelt, einen Moslemischen Pfadfinderbund in Deutschland zu gründen, so ist es doch der erste erfolgreiche Versuch. Im September hat der Bund mit Naima Hartit eine Frau an seine Spitze gewählt. Im Gespräch mit dem Rüsselsheimer Echo erläutert sie ihre Motivation, sich für die Pfadfinder einzusetzen. So sagt sie, es sei ihr größtes Anliegen, den Kindern aus muslimischen Familien einen Platz zu bieten, an dem sie sich nicht zwischen der Religion und der Gesellschaft entscheiden müssten. Man müsse den Kinder zeigen, dass sie Teil dieser Gesellschaft und gleichzeitig Muslime sein können. Neben dem weiteren Wachstum des Bundes sei die Aufnahme in den Ring deutscher Pfadfinder ins Auge gefasst. Unterstützt wird Naima Hartit bei ihren Aufgaben durch ihre Stellvertreter; zum ersten Januar war auch die Einstellung zweier hauptamtlicher Mitarbeiter geplant. Hier geht es zur Homepage des Bundes.

Bildnachweis: BMPPD
Quelle: Rüsselsheimer Echo 10.01.2017

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