Video, Bericht und Fotos vom Lauterburglauf...

Es war der 71. Lauterburglauf, der am vorigen Wochenende bei bestem Wetter statt fand. Knapp 20 km Laufstrecke konnten bei angenehmen 18-20 Grad gut geschafft werden. Der Regen kam, nachdem die knapp 30 Sippen bereits alle auf der Ruine angekommen waren und die Zelte standen. Die Siegerehrung am Sonntag 1.10. war dann wieder trocken. In kurzer Folge sind beide Wertungstitel seit 2013 wieder von Sippen aus dem PbW (also dem Ausrichterbund) geholt worden. Vor 2013 war über mindestens 10 Jahre immer mindestens eine Wertung an die Sippen von der CPK (christliche Pfadfinderschaft Kreuzträger) gegangen. Die CPK war dieses Jahr auch wieder weit vorne mit dabei, aber eben nicht ganz vorne. Auch die EPSG aus Baunach war als Gastbund im Mittelfeld mit dabei. In der Jungpfadfinder – Wertung hat die Sippe Feuerlilie vom Stamm Silberdistel/Feuerreiter gewonnen. In der Pfadfinder – Wertung holte die Sippe Wanderfalke vom Stamm Roter Milan den ersten Platz! Die Gesamtwertung mit der absolut höchsten Punktzahl ging an die Wanderfalken. Bei den Feuerlilien ist insgesamt bemerkenswert, dass es sich um eine sehr junge Gruppe handelt, die erst vor kurzem aus der Meutenstufe gekommen ist. Welch ein Auftakt! Mit diesem Engagement ist es ggf. möglich dass die Mädels das bisher noch nie erreichte Ergebnis von 4 Siegen in vier Folgejahren erreichen können. Die Redaktion wünscht jedenfalls viel Erfolg und gratuliert den Gewinnern. Hier das Video: Und hier einige Fotos: Panorama Siegerehrung Sieger Jungpfadfinderwertung Sieger Pfadfinderwertung   Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.    ...

Von Streuselkuchen und Trompeten – Ein dialogischer Bericht vom Rheinischen Singewettstreit 2013...

Zwei scouting-Redakteure treffen sich am Sonntagmorgen des Rheinischen Singewettstreites und lassen das Wochenende Revue passieren. Almi: Moin Einstein, na ausgeschlafen? Einstein: Guten Morgen Almi! Naja, wenig geschlafen, aber das lässt sich mit ein bisschen Kaffee beheben. Almi: Hol’ dir am besten schnell den Streuselkuchen dazu, der ist nämlich noch warm! Wenige Minuten später stehen die Redakteure mampfend und schlürfend an der Burgmauer. Einstein: Und was denkst du über den Wettstreit gestern? Almi: Wettstreit, naja die Redezeit vor dem Singen wird auch immer länger. Klar eine kleine Einführung muss schon sein. Zudem waren manche Reden auch richtig gut. Auch wenn ich bei der Einführung zur „Freiheit des Vortragens von Liedern“ ein wenig anderer Meinung bin. Eine Bühne ist somit nicht vergleichbar mit dem privaten Atelier eines Malers. Einstein: Vielleicht hätte man den russischen Choral für Axi und die Trauerrede für fräntz auch eher in die Zeit verlegen können, in der die Jury berät. Das war ja auch Axis traditioneller Platz im Programm. Schade finde ich es übrigens, dass von Axi im Liedblatt kein Lied vorgesehen war. Aber vielleicht doch mal zum eigentlichen Wettstreit: Wie fandest du die auftretenden Gruppen? Almi: Was mich auch dieses Jahr wieder verwundert hat, ist der Auftritt der „Gemischtschaft“ Schwarzer Adler in der Kategorie Stämme. Der DPB ist nicht koedukativ. Wenn also die Jungenschaft Schwarzer Adler und die Mädelschaft Schwarzer Adler zusammen auftreten, was musikalisch immer richtig gut ist, dann ist das ein Singekreis. So steht es jedenfalls im Regelwerk des Wettstreites. Einstein: Da hast du auf jeden Fall mehr Einblick in Deinen Bund. Ich fand, dass die vorgetragenen Lieder jedes Jahr „hörbarer“ werden. Und weil diesmal wegen der geringen Singegruppenanmeldung kein Vorentscheid stattgefunden hat, ist es umso bemerkenswerter: Eigentlich war keine Gruppe dabei, deren Auftritt Publikumsfolter gewesen wäre. Was natürlich...

SWR 2 Interview mit Christof Stählin...

Der Schriftsteller, Liedermacher und Kabarettist Christof Stählin ist in pfadfinderisch-bündischen Kreisen kein Unbekannter. Schließlich war er in seiner Jugend selbst aktiv in Gruppen der Pfadfinder und Jungenschaften. Bis heute nimmt er von Zeit zu Zeit an bündischen Terminen teil. scouting hat ihn in der Ausgabe 3-08 schon interviewt. Neulich stelle er sich den Fragen von SWR 2 und spricht dabei nicht ausschließlich, aber auch über Urheberrechte, ein Thema das in scouting in den letzten Jahren häufiger Thema war. Hier der Link zum SWR 2, wo das Interview dankenswerter Weise zum Nachhören bereit steht:...

6. internationales Jahrestreffen in Vilnius...

Das ScoutNet (ehemals ScoutCom.eu) ist ein Netzwerk, das versucht Pfadfinder in ganz Europa auf freundschaftlicher und nicht auf organisatorischer Basis zusammen zu bringen. Jährlich treffen sich die Mitglieder des ScoutNet, immer im März für ein Wochenende irgendwo in Europa.   Ich war erstaunt wie ähnlich die Probleme in Belgien, Russland, England, Holland, Estland und Litauen sind. Ich durfte feststellen, dass Kommunikation unter den Kulturen nicht das Problem von ScoutNet ist. Die Standardsprache ist natürlich Englisch, aber die Meisten sprechen noch eine andere Zweitsprache, die verbindet. Zum 6. Treffen in diesem Jahr ging es nach Vilnius in Litauen. Das tolle an Vilnius ist, dass obwohl diese Stadt riesig auf der Karte wirkt, man zu Fuß sehr schnell von A nach B gelangt. Viele Teile der Altstadt müssen aus Bilderbüchern nachgebaut sein, die Straßen sind schön, verwinkelt und unfassbar schmal. Dennoch schaffen es nicht wenige Autos durch das Gassenlabyrinth. Die Ehrlichkeit der Litauer besticht mit einem Charme, der kaum zu beschreiben ist. Hier ein kleines Beispiel: auf unsere Frage nach den Weg erhielten wir von einem Einwohner die folgende Antwort: “ You have to go downstairs and than came this big Street. There you can buy much of ugly wooden Things“ (deutsch: “ ihr müsst die Treppe runter gehen und dann kommt diese große Straße. Da könnt ihr eine Menge hässlicher hölzerner Dinge kaufen“). Natürlich gab es auf dem Markt trotzdem jede Menge toller Sachen und viel einheimisches Essen. Man könnte es gut einen wirklich gigantischen Handwerkermarkt nennen, auf dem geschnitzt, gehäkelt und musiziert wird. Ihr kennt solche Märkte auf denen man die Mandeln noch selber brennt und der Holzkünstler noch mit seinem Schnitzwerkzeug seine Ware nachproduziert. Wenn ihr den Markt gefühlte drei Kilometer groß macht, dann wisst ihr was Annelie und ich sehen durften. Desweiteren sahen...

Doch noch ausverkauft! 36. Hamburger Singewettstreit...

Wenn das Hamburger Audimax im Schwarzzeltlook geschmückt ist, kann es sich nur um den Hamburger Singewettstreit handeln. Auch wenn es in diesem Jahr beim Kartenvorverkauf und den Singegruppen-Meldungen nicht so aussah, waren zuletzt doch alle Karten verkauft und die Vorentscheide hatten wirkliche Mühe aus den guten Beiträgen die sehr guten und exzellenten heraus zu finden. Ein Bereich, der leider etwas schwach besetzt war, waren die Fahrtengruppen. Es traten nur drei Gruppen an. Doch gerade die sind der Nachwuchs, der hoffentlich in 4-5 Jahren bei den Singekreisen auftritt. Bitte traut Euch im nächsten Jahr! Bei den Singekreisen war die Konkurrenz sehr groß und sechs Gruppen wurde im Vorentscheid die Bühnenreife attestiert. Der langjährige Favorit Singekreis Silberburg musste sich im Finale mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Den Sieg errang verdient der Singekreis Kalatoja. Die Stämme boten ein solides Programm, das durch mehr teilnehmende Gruppen sicher noch spannender geworden wäre. In der offenen Kategorie sind weiterhin kleine Ensembles erfolgreich. Diesmal war es das Duo krypy, dessen witzige Lieder im Publikum noch besser angekommen wären, wenn die Tonanlage etwas besser abgestimmt worden wäre. So bleibt das Nachhören auf den Mitschnitten, sobald diese fertig sind. Die Nachfeier wurde in gewohnter Manier von der FCP in Hamburg Harburg ausgerichtet und zog mehr Besucher an, als die Jahre zuvor. Nachts um Halb eins durfte natürlich die Orgeleinlage mit dem Reeperbahnlied nicht fehlen. Die gesamte Wertungstabelle findet Ihr im Bereich Fotogalerie auf www.hamburger-singewettstreit.de....