Pfadfinderschloss Martinfeld

Wozu eine Hütte mieten, wenn man auch im Schloss residieren kann? Das Schloss Martinfeld im Eichsfeld in Thüringen steht als Selbstversorgerunterkunft, gern aber auch mit komplettem Verpflegungsangebot als Herberge zur Verfügung. Auf dem Biwakplatz können Zelte aufgeschlagen werden und auf dem Bodenlager stehen weitere Schlafplätze auf Matratzen zur Verfügung. Es ist bestens geeignet als Tagungshaus für Arbeitskreise, Seminare, Gruppen der Jugendbewegung und andere Veranstaltungen sowie Einzelreisende. Der Gewölbekeller ist zudem als Trauzimmer des Standesamtes Schimberg gewidmet, so dass Trauungen in dem Haus durchgeführt werden können! Das Schloss wurde von einigen Mitgliedern des Deutschen Pfadfinderbundes erworben und ausgestattet und steht zur individuellen und günstigen Nutzung zur Verfügung. Die zentrale Lage im grünen Herzen Deutschlands im Naturpark „Eichsfeld-Hainich-Werratal“, das gemütliche Flair eines kleinen Renaissanceschlosses und die vielen Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung stellen nur einige der Vorzüge der Herberge dar. Das Schloss ist mit einer geräumigen Selbstversorgerküche, Gemeinschaftswaschräumen (tlw. auch WC und Dusche auf den Zimmern), 51 Betten in 10 Schlafräumen und vier Gemeinschaftsräumen sehr gut ausgestattet. Die Küche ist mit allen notwendigen Utensilien (Geschirr, Besteck, Herd, Geschirrspüler etc.) vollständig bestückt. Zur Übernachtung sind lediglich Bettzeug (kann hier auch gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden) oder Schlafsäcke mitzubringen. Weiterhin können genutzt werden ein großer Hof, ein Bolzplatz, eine kleine Minigolfanlage, Kicker, Tischtennis, Feuerstellen und ein Grillplatz. Besonders urig die Gewölbekeller. Schloss Martinfeld verfügt auch über ein Zimmer mit Dusche und WC für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung. Es gibt vor Ort einen Bäcker, einen Fleischer und ein Restaurant. Der nächste Supermarkt befindet sich in Geismar (7 km). Mehr Informationen, Bilder und Preise unter schloss-martinfeld.de Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Fahnendiebstahl: Tradition oder Straftat?...

Das Thema wird regelmäßig in Pfadfinderkreisen diskutiert (in Wandervogelkreisen wohl weniger, da wird stattdessen bekanntlich gesungen), aber aus aktuellem Anlass* hier die rechtlichen Hintergründe zu einem zumeist nächtlichen Besuch mit Traditionshintergrund, kurzum Fahnen- bzw. Bannerdiebstahl. In vielen Gruppen der Pfadfinder- und Jugendbewegung ist es Tradition, andere Gruppen nach Anbruch der Dunkelheit zu überfallen mit dem Ziel, deren Fahne zu erbeuten, welche dann im Tausch gegen zumeist einen Kasten Bier o.ä. wieder zurückgegeben wird. Da solche Aktionen immer das Potential haben, auszuarten, haben sich vielerorten ungeschriebene Regeln ergeben, angefangen von „Kinder sind zu verschonen“ bis hin zu „Böller sind zu vermeiden“. Einen allgemein gültigen Ehrenkodex gibt es jedoch nicht, außer eben, die Fahne wieder zurückzugeben. Zudem gilt in gemeinsamen Lagern in aller Regel der Lagerfrieden, hier ist der Diebstahl also gänzlich untersagt. Erfolgt der Diebstahl mit Duldung der vorübergehend bestohlenen Gruppe, sind diese also mit den Gebräuchen vertraut und grundsätzlich einverstanden und wird beim Überfall keine ungebotmäßige „Härte“ eingesetzt, so handelt es sich um ein spannendes, aber letztlich harmloses Spiel. Wird die Fahne jedoch absichtlich nicht zurückgegeben, handelt es sich um einen Diebstahl, ggf. in Tateinheit mit Hausfriedensbruch. (Auch wenn ein Blog im Netz versucht, darzulegen, es sei kein Diebstahl. Diese Einschätzung ist juristisch höchst fraglich.) Kennt die „überfallene“ Gruppe die Tradition nicht oder heißt sie diese nicht gut, so hat diese das Potential, als Diebstahl aufgefasst zu werden, bei Vorliegen eines „Bekennerschreibens“ mit Tauschforderung (Kasten Bier z.B.) hingegen als Erpressung. Natürlich handelt es sich bei einer Fahne „nur“ um ein Stück Stoff und bei einem Kasten Bier nur um einen Kasten Bier – dass hier eine eventuell eingeschaltete Polizei mit aller Härte gegen die zumeist jugendlichen „Straftäter“ vorgeht, ist kaum zu vermuten, sofern der Überfall selbst keine Verletzten hinterließ und von vorneherein keine Absicht...

Falsche Pfadfinder festgenommen

Wie mehrere Schweizer Zeitungen berichteten, wurde vergangene Woche zunächst ein Jugendlicher festgenommen, dem zur Last gelegt wurde, bereits seit längerer Zeit unter der falschen Behauptung, er sammle für einen Fußballverein, illegal Spenden gesammelt zu haben. Aufgeflogen war dies, nachdem einige Personen beim angeblich nutznießenden Fußballverein nachgefragt hatten und dieser von diesem Sammlungen jedoch nichts wusste. Der Verein hatte daraufhin Anzeige erstattet, die Polizei ermittelte wegen Betrugs, Bettelns und Widerhandlung gegen das Markenschutzgesetz und konnte den Jugendlichen auch rasch identifizieren. Bei ihren Ermittlungen erhielt die Polizei dann auch Hinweise auf zwei weitere Jugendliche, die im vergangenen Jahr im Bezirk Meilen und Hinwil im angeblichen Namen der Pfadi Geld gesammelt hatten. Auch diese beiden jungen Männer wurden zur Anzeige gebracht. Die Schweizer Polizei empfiehlt allen Bürgern,  in solchen Fällen mit ein paar Fragen genaueres zum Verein und der Spendenaktion zu erfahren. Zudem könnten die Personalien des Sammlers erbeten werden und auf der Website oder telefonisch Informationen beim Verein eingeholt werden. Bildnachweis: Eine Original-Spendendose (Archivbild) Quelle: u.a. züriost 12.10.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Orientierung im Dunkeln

Zu der auf den ersten Blick seltsam benannten Aktion „Pfadi go gome“ (klingt wie eine Ausreiseforderung) hatten die Ostbeverner Pfadfinder (DPSG, Stamm Sankt Ambrosius) ihre Mitglieder eingeladen. Um drei Uhr nachts starteten rund 40 Kinder, 15 Betreuer und zahlreiche Eltern, um, bekleidet mit neongelben Warnwesten, ihre Orientierungskünste herauszufordern. Mitten in der Nacht wurden sie in Kleingruppen an einem unbekannten Ort ausgesetzt und mussten von dort aus dann den Weg zu einem auf der Karte eingezeichneten Ziel finden. Das gemeinsame Ziel war das Pfarrheim in Lienen, wo ein vorbereitetes Frühstück bereitstand. Im Schnitt liefen die Gruppen zwischen 12 und 17 Kilometer weit. Dieser Orientierungslauf hat für die Gruppe Tradition und wird intern kurz als „PGH“ bezeichnet. Bildnachweis: DPSG Stamm Ambrosius Ostbevern (zeigt die neuen Wölflinge des Stammes). Quelle: Westfälische Nachrichten, 15.10.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Monatsbericht der Pollution Police...

Gut Pfad ! Im vergangenen Monat haben wir wieder viel erlebt. Unter folgendem LINK findest du unseren aktuellen Monatsbericht.  Klick einmal rein. Es lohnt sich: – Hilf Pfadfindern, um auf das Jamboree in England zu kommen – Geocache Spiel – Einsatz beim Fisherman Strong Man Run – Cartrennen und Vergnügen im Irrland – Sea Shepherd Strandaufräumaktion – Schwedenstühle bauen – Knete selber machen Herzliche Grüße Deine Pollution Police Pfadfinder Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...