Gedenktag: tusk – Eberhard Koebel...

Heute vor 62 Jahren, am 31. August 1955 verstarb tusk – Eberhard Koebel in Berlin. tusk („der Deutsche“) war Gründer der dj.1.11. und formte einen Stil, der weit über die deutsche jungenschaft selbst und bis heute nachwirkt. So entwickelte er die Kohte und die Jungenschaftsjacke, die insbesondere von „bündisch“ geprägten Jugendgruppen bis heute verwendet werden. Auch die Kleinschreibung brachte er in die Bewegung ein. Seine Werke, wie der „gespannte bogen“ oder seinen „fahrtenbericht 29“ zu Lappland gehören zu den eindrucksvollsten Zeugnissen seines umfangreichen Schaffens. Den ausführlichen Wikipediaeintrag zu tusk findet ihr hier. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Natürliche Feinde der Pfadfinder…...

Wie die meisten Lebewesen haben auch Pfadfinder natürliche Feinde. Manche denken dabei vielleicht an Jagdpächter, aber hier soll die Rede sein vom gefährlichsten aller Kleinsttiere: Der Zecke. Und wie man sie wieder los wird. Denn Pfadfinder laufen im allgemeinen nicht mit Zeckenhalsbändern durchs Unterholz, dafür aber gern in luftiger Kleidung (Abbildung ähnlich). Und Zecken übertragen Krankheiten. Einen „frischen“ Zeckenbiss erkennt man an einem 1-2 Millimeter großen, schwarzen Punkt, der über Beine verfügt und sich in der Haut festgebissen hat. Bisweilen liegt bereits eine Hautrötung vor und es juckt ein wenig. Zecken entfernt man möglichst bald, gern binnen 24 Stunden. Das reduziert die Infektionsgefahr erheblich! Deshalb nach entsprechenden Aktivitäten im Freien stets gründlich auf Zecken untersuchen („im Freien“ bezieht sich auf die Aktivitäten, nicht das Untersuchen!). Gegenseitiges Absuchen könnte in Intimzonen erhebliche Missverständnisse hervorrufen. Deshalb lieber unterlassen. Die Zecken sitzen gern (aber nicht nur) an der Lende, in Arm- und Kniekehlen. Bevor sie da gelandet sind, saßen sie vorrangig im hohen Gras oder im Farn. Keinesfalls darf die Zecke mit Öl o.ä. zum Ersticken gebracht werden, da dann das Risiko einer Infektion deutlich steigt. Zecken werden mit einer Pinzette oder Zeckenzange (Könner schaffen es auch mit den Fingernägeln) direkt über der Haut gefasst und ohne Drehung (sie haben kein Gewinde) herausgezogen. „Frische“ Zecken erkennt man daran, dass diese beim „zukneifen“ mit der Zange das vorderste Beinpaar sichtlich abspreizen. Ihre Entfernung ist leichter, als bei da-schon-länger-saugenden Exemplaren. Sollte beim Entfernen der Kopf der Zecke abreißen und in der Wunde verbleiben, so ist dies hinsichtlich einer Borreliose – oder FSME-Infektion völlig egal, da diese Infektionen im wesentlichen nicht vom Kopf der Zecken ausgehen (sondern vom Magen). Also einfach drin lassen, nicht in der Wunde herumbohren. Wunde desinfizieren und Stelle des Zeckenstiches markieren. Die Zecke zerdrückt man nach...

Archivtagung auf der Ludwigstein Aug28

Archivtagung auf der Ludwigstein

Die diesjährige Archivtagung auf Burg Ludwigstein im Archiv der Deutschen Jugendbewegung befasst sich vom 27.-29. Oktober 2017 mit der Historisierung und Selbsthistorisierung nach 1945. Sie „interessiert sich für Geschichtsbilder und Geschichtsdeutungen bezogen auf die Geschichte der Jugendbewegung, ihrer Bünde sowie einzelner Protagonisten vor 1933, aber auch in der Zeit des Nationalsozialismus. Sie behandelt die wissenschaftlichen Historiographie der Jugendbewegungsgeschichte, fragt aber auch nach Bildern, Deutungen und Bewertungen des Nationalsozialismus in der bündisch-jugendbewegten Szene nach 1945 und bei ehemaligen Angehörigen der Jugendbewegung.“ Hier der Folder zur Tagung. Anmeldung erbeten bis 20.10.2017 bei archiv@burgludwigstein.de Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Vorgestellt: Europapfadfinder St. Michael...

Die Europapfadfinder St. Michael (ESM) gründeten sich 1986 aus drei bayrischen Pfadfinderstämmen, zu denen spätere weitere hinzu kamen. Der Bund umfasst heute um die zweihundert Mädchen und Jungen in vier Stämmen, allerdings in getrennten Gruppen. Eine Besonderheit ist es, dass die Stämme an unterschiedlichen Halstuchfarben zu erkennen sind.  Der Bund ist religiös (katholisch) geprägt, wehrt sich aber gegen jede Form des Extremismus und sieht in der Pfadfinderei die ideale Grundlage für einen lebendigen interkonfessionellen Dialog. Sie wollen den Mittelweg zwischen modern und konservativ gehen, die Balance finden zwischen „Learning by doing“ und zeitgemäßer Pädagogik. Obgleich die ESM nicht zur Union International des Guides et Scouts d’Europe bzw. zur Fédération du Scoutisme Européen gehören, tragen sie die gleiche Lilie, wie sie von deren Mitgliedern genutzt wird. Sie sind regelmäßig zu Gast bei überbündischen Veranstaltungen, so auch als erfolgreiche Teilnehmer beim Rheinischen Singewettstreit zu St. Goar. Hier geht es zur Homepage des Bundes. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9). Bildnachweis: ESM, Bundesfahne Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Jugendzeltplatz Sauloch

Der Jugendzeltplatz Sauloch bei Spittelstein ist ein ca. 9ha großes Gelände, auf dem sechs verschiedengroße Zeltplätze mit zwei Waschhäusern verteilt sind. Der Rest des Geländes besteht aus einem malerischen Hochwald mit Felsgruppen und einem Bachlauf. Der Zeltplatz bietet ideale Möglichkeiten für Verbände, Vereine und andere Jugendorganisationen wie z.B. Pfadfinder, die ein Zeltlager mit bis zu 480 Personen abhalten wollen. Die Umgebung ist außerdem sehr attraktiv für Gelände- und Liverollenspiele. Größenordnung der Plätze: 1er Platz | ca. 100 Personen 2er Platz | ca. 70 Personen 3er Platz | ca. 150 Personen 4er Platz | ca. 50 Personen 5er Platz | ca. 30 Personen 6er Platz | ca. 50 Personen Auch stehen auf den Zeltplätzen zwei gesonderte Sanitärhütten mit Toiletten und Kaltduschen zur Verfügung. Warmduschen ist im Wirtschaftsgebäude möglich Unterhalb des Zeltplatzgeländes befindet sich unser Wirtschaftsgebäude das “Schorsch Müller Haus”. Im Erdgeschoß gibt es eine Küche, ausgestattet mit Geschirr, Besteck, kleinen und mittleren Töpfen, einer Spülmaschine und zwei Kühlschränken. Im Flur gegenüber sind unsere sanitären Anlagen mit warmen Duschmöglichkeiten für den Zeltplatz untergebracht. Am Ende dieses Flures trennt sie noch eine Tür zu unserem Schmuckstück, dem Pavillon. Mit einem Durchmesser von ca. 15 m bietet sich der zwölfeckige Saal für verschiedene Aktivitäten an. Er wird mit einem Holzofen geheizt, so dass die Nutzung auch in den kalten Monaten möglich ist. (Holz kann für 7,50 € pro Schubkarre bei uns erworben werden) Im ersten Stock befinden sich neben den zwei Schulungs- bzw. Seminarräumen eine kleine Teeküche mit Sitzmöglichkeiten für die Pausen zwischendurch, 3 Schlafräume für insgesamt 23 Personen und zwei Toiletten. Im Obergeschoß gibt es 2 Matratzenlager für schlechte Witterung, in denen jeweils ca. 25 Personen bequem auf Matratzen Platz finden. Als dritte Übernachtungsmöglichkeit haben wir auf unserem Gelände eine rustikale Blockhütte für die, die es etwas uriger...