YouTube: The best of „Was sind Pfadfinder/Wandervögel“...

Und schon ist wieder ein Monat vergangen und es ist erneut Zeit für eine neue Staffel von der Vorstellung von YouTube-Videos, die einen Bezug zur Pfadfinder- und Jugendbewegung aufweisen. Diesmal in der Kategorie „Pfadfinder/Wandervogelvorstellung allgemein“. Dahinter verbergen sich die Beiträge mit den meisten Clicks und den besten Bewertungen, welche sich daran abmühen, unbedarften Zuschauern zu erklären, was Pfadfinder und Wandervögel eigentlich sind – und das ganze eher generell ohne besondere Betonung ihres eigenen Bundes oder der Gruppe tun, allerdings sind die absichtlich rein humoristischen Beiträge ausgespart, diese werden in einem der folgenden Monate vorgestellt. Unfreiwillig komisch ist so mancher Beitrag dennoch. Der persönliche Favorit der Scouting-Redaktion: Abenteuer Pfadfinden. Gut, das ist „schon wieder“ ein BdP-Film, aber er ist gut gemacht und sehr, sehr schön. Perfekte Nutzung des Mediums für erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit. Der liegt auch bei Zugriffen und Bewertungen vorn, ist aber nicht mit dem Suchbegriff „Was sind Pfadfinder“ unmittelbar zu finden. Suchbegriff „Was sind Pfadfinder“: Die meisten Clicks hat hier das Video von „Pruegel Productions„, vermutlich deshalb, weil es schon zehn Jahre alt ist. Da steht ein junger Mann mit Vokuhila-Frisur mit Hard-Rock-T-Shirt vor einem unaufgeräumten weißen Gruppenzelt und liest vom Blatt ab, was Pfadfinder nicht sind – aber erst, nachdem der Kameramann seine Kippe zu Ende geraucht hat. Danach ist man kein bißchen schlauer, allerhöchstens verwirrt. Auf Platz zwei landet das semi-professionelle Video der DPSG St. Franziskus aus Duisburg-Großenbaum von ihrem Sommerlager in Bayeux 2011. „Der Roverhajk war echt cool, mit den ganzen Typen da zu laufen“. Beleuchtet wird aber auch die Motivation, Pfadfinder zu sein. Schön und Gut gemacht. Auf Platz drei landet der hochprofessionelle Beitrag der DPSG Rosenheim „Music-Video – Alles erlebt„. Das ist ungewöhnlich. Hat mich wirklich – mitgerissen. Wieso machen wir das nicht alle so? Die Beiträge mit den...

Als was Pfadfinder sich verkleiden… mit Fotoserie...

Karneval, Fasching, Fastnacht, Fasnacht, Fasnet, Fastabend, Fastelovend, Fasteleer oder schlicht: die fünfte Jahreszeit lockt vielerorts auch die Pfadfinder hinter ihrem Lagerfeuer im Wald hervor. Doch jedes Jahr die gleiche knifflige Frage: Was anziehen? An den restlichen Tagen im Jahr stellt sich diese Frage für Pfadfinder ja weniger, wenn sie im Gruppenrahmen losziehen. Hier einige Ideen, welche andere Gruppen hatten. Mit Fotoserie von Stamm Rote Corsaren (DPB Mosaik)! Die DPSG Rheurdt verpassten zwar den ersten Platz mit ihrer Kostümierung, waren dafür aber das erste mal im Zug mit dabei. Sie warben für ihr Dorf als „märchenhaften Ort“. Die Pfadfinder vom Stamm Sankt Michael aus Werdohl – den ganzen Abend vorrangig für den Getränkenachschub des Gemeindefestes zuständig – tanzten zu später Stunde als Rover-Ballett. Leider hab ich davon keine Bilder gefunden! Die Pfadfinder aus Pocking ließen zum 25. Jubiläum den Drachen wieder auferstehen, mit dem sie bereits vor 25 Jahren mitmarschiert waren. Die Pfadis aus Saerbeck gingen als „komische Weißkopfseeadler“. Die DPSG aus Sohren wuppte gleich eine ganze eigene Party („Crossport to Heaven“ ) für die Stämme der Umgebung, denn „als katholischer Pfadfinderverband ist die deutsche Pfadfinderschaft St Georg (DPSG) auch den Brauchtümern verbunden“. Wohl nicht nur die: Auch der Stamm Rote Corsaren des DPBM lässt sich in dieser Hinsicht nicht lumpen und entführte die Zuschauer beim Hangelarer Zug in die Unterwasserwelt mit Tauchern, Quallen, Haien, Poseidon, einem quietschorangenem Seestern und Wurfmaterial im Wert von 600 €. Danke für die Fotoserie an diese! Doch sehr gut gefallen hat mir auch die Neuburger DPSG. Diese sahen sich mit dem Wunsch ihrer weiblichen Mitglieder konfrontiert, als Krankenschwestern zu gehen. Die Männer und Jungs zogen nach und verkleideten sich als – Ärzte. (kleiner Vorschlag von meiner Seite für nächstes Mal: Rollen tauschen!). Am besten gefallen haben mir da die...

Eine Jurte im chromglänzenden Autohaus...

Eine Jurte mit Feuerstelle ist nichts ungewöhnliches. Doch der Stamm „Kleiner Prinz“ (VCP) aus Apensen hatte diese mitten im Autohaus aufgeschlagen. Anlass war jedoch kein Tag der Offenen Tür (wer weiß – vielleicht sind SUV-Fahrer ja besonders geeignete Pfadfindereltern), sondern der Jazz-Frühschoppen, welche der Lions-Club Buxtehude zu Gunsten der Pfadfinder veranstaltete. Quelle: Tageblatt.de 19.02.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Fotos von thailändischen Pfadfindern...

Danke an Anke für die Zusendung folgender schöner Bilder. Sie schrieb dazu: „Pfadfinder-Rallye mit über 20 Gruppen am vergangenen Wochenende in Südthailand. Traditionelles Pfadfindertum, ganz wie von Bipi...

Bericht, Plazierung, Fotos& Video vom Hamburger Singewettstreit 2017...

Hier der Bericht von Philipp: „Am 25. Februar 2017 fand zum 40. Mal der Hamburger Singewettstreit statt. Mit rund 1700 Besuchern ist er einer der größten in Deutschland. Am Morgen des 25. Februar machten wir eine kleine Stadterkundung, so besuchten wir ein sowjetisches U-Boot, den berühmten Michel von Hamburg, die Landungsstege und den Penny auf Der Reeperbahn. Begleitet wurden diese Erlebnisse von schlechtem Wetter. Der Singwettstreit fand dieses Jahr wieder im Audimax der Universität Hamburg statt. Um circa 16:30 Uhr besuchten wir den vorab stattfindenden Markt und um circa 17:30 Uhr konnten wir, dank gelungener Organisation des Einlasses, schnell den Saal betreten und unsere Plätze einnehmen. Qualitativ war der Hamburger Singewettstreit auf hohem Niveau und es waren vor allem norddeutsche Gruppen vertreten. Störend aufgefallen sind aber die Versuche, die Besucher politisch zu beeinflussen, was vor allem fragwürdig gegenüber den jungen Zuschauern ist. Allgemein war eine sehr gute Stimmung im Saal, zu der auch maßgeblich Jens Kauen von der PSD, Stamm Treverer beitrug, der mit seinen Einzelbeiträgen die Zuschauer begeisterte und – obwohl er nicht gewonnen hatte – eine Zugabe spielen durfte. Er unterhielt großartig und riss die Audienz förmlich in seinen Bann. Er spielte in der offenen Kategorie, welche die Guitarguys aus Hamburg (PBN) gewannen. In der Kategorie traditionelle Singekreise gewann der Singekreis Mitteldeutschland. Dieses Jahr traten zwei Stämme an, nämlich Stamm Enontekiö aus Greifswald (PBMV) und der Stamm Calapallo aus Karlsruhe (PB Horizonte), welcher souverän siegte. In der Kategorie der Sippen gewann die Gruppe Xantíoné vom Stamm Chersonsios aus Hamburg (PBN). Die Kategorie 7 Tage ein Lied, bei der man nur 7 Tage Zeit hat, um ein Lied einzuüben, war durch gute bis mäßige Beiträge gekennzeichnet. Hier gewann die Mitsingzentrale. Es waren sehr viele Instrumente vertreten, zum Beispiel Kontrabass, Cajón, Geige, Flöte, Saxophon...