„Unser Schiff“ – Eine Chronik der Brigantine FALADO von RHODOS...

Wir alle erinnern uns noch an die Nachricht im August 2013, dass die Falado gesunken war. Einen langen Bericht hierzu gab es im scouting Jahrbuch 2013. Es gab eine offizielle Untersuchung, die Ende 2014 abgeschlossen wurde. Aber der Verein wollte nicht warten und schon Anfang 2014 gab es auch einen Aufruf Geld zu sammeln, um ein neues Schiff zu kaufen. Über das Jahr 2014 wurde dies fleißig vorangetrieben und gipfelte schließlich in der Anschaffung des neuen Segelschoners „Whydah of Bristol“. Ende letzten Jahres wurde die Whydah endlich in ihren neuen Heimathafen überführt. Die Falado ist allerdings nicht vergessen! In den 45 Jahren, die die Brigantine Falado von Rhodos auf den sieben Weltmeeren unterwegs war, haben sie und ihre Mannschaft viel erlebt. Nachdem sie am 9. August 2013 westlich von Island gesunken ist, haben sich ehemalige und aktive Faladobegeisterte zusammengetan, um diese Chronik herauszugeben. Entstanden ist ein 80-Seiten starker Bildband, mit Anekdoten, Gedichten und natürlich Bildern. Aus dem Inhalt: Zwei Glasen, ein Uhr. Der Wachführer geht aufs Vorschiff. „Wie sieht‘s aus hier.“ – „Gut, was die Versorgung betrifft. Hab gerade einen heißen Tee getrunken. Die Tasse musste ich mit einem Schluck leeren, sonst friert er in der Tasse fest. Schlecht ist das Wetter, der kalte Wind geht bis tief ins Knochenmark. Die Passage dort ist weit offen, aber weiter hinten, da kann ich nichts sehen, da verschwindet alles im Dunst. Sieht aus wie eine Nebelbank.“ – „Nebel ??!! Das kann doch nicht wahr sein, wir müssen einen Jonas an Bord haben!“ – „Einen Jonas?“ – „Na einer muss doch dafür verantwortlich sein, dass wir auf jeder Wache Nebel haben. Gut, einverstanden, suchen wir den Jonas!“ – „Und wenn wir ihn gefunden haben, werfen wir ihn auf einen spitzen Growler, oder besser, setzen ihn auf einem...

Jetzt spenden für Frieden & Stärkung der ukrainischen Pfadfinderarbeit...

Das Scouting Train Direktorium trifft sich am Donnerstag (übermorgen) in Kiew mit den ukrainischen PfadfinderInnen zum Projektabschluss ScoutingTrain. Aus diesem Anlass bitten sie um Spenden für die ukrainischen PfadfinderInnen Perspektiven für den Frieden – Pfadfinderarbeit in der Ukraine stärken. „Die letzten 2 Jahre habe ich an der Organisation des ScoutingTrain gearbeitet. Jetzt gibt es ein Netzwerk internationaler PfadfinderInnen, die durch unsere gemeinsame Reise zusammengewachsen sind. Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen und das Vertrauen, dass wir erleben durften. Wir – meine Freunde vom Direktorium – den Initiatoren – und ich – reisen am Donnerstag, den 26.2.2015 nach Kiew, feiern einen erfolgreichen Projektabschluß und treffen dort ukrainische PfadfinderInnen. Für mich ist das mehr als das Ende des Projektes und ich hoffe, mit dieser Spendenaktion Geld zu sammeln und dort als Dankeschön für das Vertrauen überreichen zu können. Gerade für unsere Freunde aus Russland und der Ukraine war es sehr mutig, gemeinsam mit uns zu reisen. Während unserer gemeinsamen Arbeit an Verständigung und Vernetzung ist uns allen die Arbeit an Zivilgesellschft und Frieden noch viel wichtiger geworden. Spendet und helft unseren ukrainischen Freunden diese Arbeit fortzusetzen und Austausch durch gemeinsame Jugendarbeit zu ermöglichen. Gerade jetzt!“ Hier der Spendenlink. Bildnachweis: ScoutingTrain...

VCP widerruft Zeichnung der Steimker Grundsätze und verlässt den Dialog der Bünde...

Wenn längere Zeit nichts wesentliches in der Szene geschieht, hat man fast Sorge um die Spannung in der Berichterstattung. Dem hat der Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) nun aber mit einem Überraschungs-Coup erfolgreich abgeholfen. Wie der Bundesrat des VCP mitteilt, wird die erfolgte Unterzeichnung der Steimker Grundsätze widerrufen und die Teilnahme am Dialogprozess nicht fortführen. Der Bundesrat bildet innerhalb des VCP die Schnittstelle zwischen der Bundesleitung und den Ländern und trägt die Verantwortung für die inhaltliche Ausrichtung des Verbandes.  Ende Januar war er auf Burg Rieneck zusammengekommen und dabei, wie jetzt allgemein bekannt wurde, folgendes beschlossen: „Leider konnten die Personen aus dem VCP, die bis jetzt am „Dialog der Bünde“ teilgenommen haben, nicht am BR teilnehmen und ihre Sicht schildern. Der BR beschloss nach kurzer Diskussion, dass der VCP nicht an einem kommenden Mediationsprozess im Rahmen des „Dialogs der Bünde“ teilnehmen wird. Auch wurden die Bundesvorsitzenden vom BR beauftragt, dafür zu sorgen, dass der VCP als Verband nicht mehr als Unterzeichner der Steimker Grundsätze erscheint.“ Hoppla, was ist denn da passiert? Erinnern wir uns. Nach Vorwürfen hinsichtlich der „Rechtslastigkeit des Publikumsverkehrs“ auf der Jugendburg Ludwigstein waren die Bünde ab dem 03. November 2013 für ein Jahr von dieser ausgeschlossen worden, um die Zwischenzeit effektiv für eine eigene Verständigung darüber zu nutzen, was eigentlich geeignete Maßstäbe sind, um bestimmte Gruppierungen auf der Burg zuzulassen oder eben nicht. Dieser Prozess wurde vom „Dialog der Bünde“ geführt. Zu diesem waren mit jeweils zwei Vertreter aller Bünde und Verbände eingeladen, welche Arbeitsstunden auf Burg Ludwigstein geleistet hatten, eine Raumpatenschaft innehielten oder Mitgliedsbund in der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein sind. Die beiden Plätze wurden über die jeweiligen Bundesführungen vergeben. Da könnte man ja eigentlich annehmen, dass mit diesem Vorgehen sichergestellt sei, dass diese offiziell entsendeten Vertreter dann auch das...

Pfadfinder beleben alte Bräuche

Wer weiß denn heutzutage schon noch, was es mit einem „Scheibenfeuer“ auf sich hat? Nein, es handelt sich mitnichten um eine Konkurrenz zu gängigen Feueraufbauarten wie dem Pyramidenfeuer. Die DPSG Pfadfinder aus Krumbach haben den alten Brauch des Scheibenfeuers, bei dem ein Feuerrad „mit den besten Grüßen für die Heimat“ von einem Hügel oder Berg auf die eigene Stadt zugerollt wird, bereits vor einigen Jahren erfolgreich zum Leben erweckt. Wie sie mitteilen, gehen die Wurzeln dieses Brauches bis zur Germanenzeit zurück. Das Feuer soll zum einen die Freude über den nahen Frühling ausdrücken, zum anderen handelt es sich auch um ein Osterfeuer, das die Götter versöhnen soll. Das Feuerrad stellt dabei ein Sinnbild der Sonne dar, die im Frühling die Erde zu neuem Leben erweckt. Um ganz sicher zu gehen, dass es mit dem Frühling auch wirklich klappt, werden die Pfadfinder zusätzlich auch glühende Scheiben in die Nacht hinaus schießen. („Scheiben stehen zur Verfügung, Stecken sollten selber mitgebracht werden“). Am 21. Februar, also morgen, ist es wieder soweit. Treffpunkt ist um 19 Uhr am Gasthof Munding. Dann geht es in einem Fackelzug hinauf zum Demeterberg. Die Rover sorgen für warme Getränke und die Pfadfinder freuen sich über zahlreiche Besucher. Wer nun auch gern einen alten Brauch erwecken möchte, findet übrigens bei brauchwiki.de schöne Anregungen. Bildnachweis: DPSG Krumbach Quelle: Augsburger Allgemeine 19.02.2015...

Weihnachtsbäume für Ruanda

Transparenz ist für Hilfsprojekte jeder Art besonders wichtig und dass das Geld auch wirklich da ankommt, wo es hinsoll. Die private Afrika-Hilfe-Stiftung aus Niederwenigern ist sich da ihrer Verantwortung bewusst. Seine regelmäßigen Reisen nach Ruanda finanziert der Vorsitzende deshalb privat. Dank der Spenden – darunter auch ein Großteil der Erlöse, welche die DPSG-Pfadfinder aus Essen-Burgaltendorf bei ihrem jährlichen Weihnachtsbaumverkauf erzielen, kann effektive Hilfe zur Selbsthilfe gegeben werden. Das vor Jahren initiierte Altenheim in Ruanda trägt sich inzwischen wirtschaftlich selbst, denn dessen Bewohner bewirtschaften ein Stück Land. Doch die Stiftung unterstützt auch die Ausbildung junger Frauen an der Nähmaschine und den Aufbau einer inklusiv arbeitenden Schule. Bildnachweis: DPSG Burgaltendorf Quelle: WAZ...